Erfahrungsberichte

Wie geht es Menschen mit Diabetes Typ 2? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Wie haben Patientinnen und Patienten die Diagnose Diabetes Typ 2 aufgenommen? Wie hat sie ihren Alltag verändert? In den folgenden Filmen schildern Betroffene, wie sie ihren persönlichen Umgang mit der Erkrankung gefunden haben.

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Gut zu wissen

Ernährungsmythen Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Rund um das Thema Ernährung bei Diabetes ranken sich viele Mythen und es kursieren unterschiedliche Empfehlungen. Aber was stimmt wirklich?

Menschen mit Diabetes müssen spezielle Diabetikerprodukte essen. Zu viele Süßigkeiten verursachen Diabetes. Obst darf man so viel essen, wie man möchte. Süßigkeiten sind für Menschen mit Diabetes verboten.

Viele Menschen denken, dass man mit Diabetes auf zahlreiche Lebensmittel verzichten muss. Strenge Diäten und spezielle Lebensmittel gehören aber inzwischen der Vergangenheit an. 

> Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Ernährung achten sollten, wenn Sie an Diabetes erkrankt sind.

Häufige Fragen im Alltag Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Bekommt man die Diagnose Diabetes Typ 2, haben Betroffene und Angehörige oft viele Fragen. Einige dieser Fragen möchten wir hier versuchen zu klären:

Was ist bei Reisen in andere Länder zu beachten? Darf ich mit Diabetes Typ 2 fasten? Darf ich Alkohol trinken? Was muss ich beim Sport beachten?

Apps zum Selbstmanagement

Welche Apps gibt es für Menschen mit Diabetes Typ 2? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Gesundheits-Apps sind inzwischen weitverbreitet und erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch für Menschen mit Diabetes gibt es eine große Auswahl an Apps für Smartphones oder Tablets. Diese Apps sollen den Alltag und den Umgang mit der Erkrankung erleichtern. 

Es gibt Apps mit verschiedenen Funktionen:

Apps mit Tagebuchfunktion Apps mit Erinnerungsfunktion Apps zur Information Apps zur Datenübertragung Apps zur Analyse Apps mit Rezeptvorschlägen

Gibt es auch Diabetes-Apps auf Rezept? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Es gibt bislang eine Diabetes-App namens „ESYSTA“, die von Ärzten und Ärztinnen auf Rezept verschrieben werden kann. Sie richtet sich an Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die Insulin spritzen. Die App kann dazu benutzt werden, Blutzuckerwerte und Insulinmengen einzutragen und zu speichern.

Die Werte können über Bluetooth-Verbindung von einem entsprechenden Blutzucker-Messgerät oder Insulin-Pen direkt übertragen werden. Man kann die Werte auch händisch eingeben. Die App wertet die Daten aus und gibt Rückmeldungen, z. B. zur Blutzucker-Einstellung. Nutzer und Nutzerinnen können die Daten auch für ihre Hausarztpraxis freigeben. Ziel der App ist es, die Diabetes-Behandlung zu erleichtern und den Blutzuckerspiegel besser zu kontrollieren. 

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat diese App geprüft, zertifiziert und in ihr Verzeichnis für Digitale Gesundheitsanwendungen (kurz: DiGA) „vorläufig aufgenommen“. Die App befindet sich damit in einer Erprobungsphase. Das bedeutet: Es gibt erste Hinweise, dass die App zur Verbesserung des Langzeitblutzucker-Werts beitragen kann. Der Hersteller muss die Wirksamkeit der App aber noch abschließend nachweisen (in einer randomisiert-kontrollierten Studie). Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die App, wenn ein ärztliches Rezept oder ein Nachweis über die Diagnose vorliegt. 

> Weiterführende Informationen über die Gesundheitsanwendung „ESYSTA“ finden Sie hier.

Welchen Nutzen haben Apps zum Selbstmanagement? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Apps sollen Menschen mit Diabetes im Alltag als praktische Unterstützung dienen. Die einzelnen Apps unterscheiden sich stark voneinander. Einige Studienergebnisse lassen vermuten, dass gute Apps sich positiv auf die Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer auswirken und zum Beispiel dabei helfen können, den Langzeitblutzuckerwert zu senken. Die Beweislage ist jedoch unsicher. 

Wie finde ich eine gute App? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Es gibt eine riesige Auswahl an Apps für Menschen mit Diabetes. Die Qualität der Anwendungen ist jedoch sehr unterschiedlich. Apps können auch gefährlich werden, z. B. wenn sie eine Insulindosis falsch berechnen. Umso wichtiger ist es, jede App vor der Nutzung sorgfältig zu prüfen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit bietet eine Checkliste für Gesundheits-Apps, die bei der Auswahl helfen kann.

Wer nicht selbst nach einer App suchen möchte, kann auch die behandelnde Ärztin, den behandelnden Arzt nach Empfehlungen fragen. 

Informationen für Angehörige von Menschen mit Diabetes Typ 2

Die Diagnose Diabetes Typ 2 betrifft oft nicht nur die Patientin, den Patienten selbst, sondern auch das unmittelbare Umfeld – Lebenspartner, Kinder oder andere Angehörige. Diese haben oft viele Fragen und Sorgen.

Was kann ich als Angehöriger tun? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Diabetes Typ 2 ist eine Erkrankung, die sich mit Unterstützung besser bewältigen lässt. Angehörige können aktiv an der Behandlung mitwirken, etwa indem sie Betroffene bei Bedarf zu Arztterminen oder Diabetesberatungen begleiten. Sie können die Umstellung auf eine gesündere und ausgewogene Ernährung erleichtern, zum Sport motivieren, auf Symptome einer Über- oder Unterzuckerung achten und im Notfall helfen.

Gibt es auch Schulungen für Angehörige? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Angehörige haben auch die Möglichkeit, an Schulungen im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) teilzunehmen. Ein neues Schulungsprogramm (DiaLife) ausschließlich für Angehörige von Menschen mit Diabetes Typ 2 wird zurzeit in einer Studie geprüft. Die Schulung hat das Ziel, praktisches Wissen rund um die Erkrankung zu vermitteln und Strategien zum Umgang mit Diabetes Typ 2 aufzuzeigen.

Wo finde ich Selbsthilfegruppen oder Foren zum Thema? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Eine Anlaufstelle für Angehörige ist die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen).

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten finden sich auf den Seiten des Diabetesinformationsportals.

Quellen Hinweis: Diese Gesundheitsinformationen können das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin nicht ersetzen. Interessenkonflikte