Berlin, 07.03.2019 - Kaum ein Thema wird so häufig diskutiert und ist mit so vielen Vorurteilen verbunden wie das Thema Ernährung. Viele sind um Ausreden nicht verlegen, wenn es darum geht, die Ernährung auf „gesund“ umzukrempeln. Zu aufwendig, zu teuer und im Alltag nicht umsetzbar, heißt es schnell. Stimmt das wirklich? Prof. Dr. Ingo-Froböse, Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule in Köln, räumt mit drei häufigen Einwänden gegen eine gesunde Ernährung auf. Er sagt, dass positive Veränderungen im Alltag oft gar nicht so schwer umzusetzen sind.

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Eine gesunde Ernährung ist neben Bewegung eine wichtige Voraussetzung für unser körperliches und seelisches Wohlbefinden und für unsere Leistungsfähigkeit. Die Wirklichkeit in puncto Ernährung sieht aber oft anders aus. Der Griff zur Süßigkeit oder zum vermeintlichen Energieriegel zwischendurch ist schnell getan. Energiereiche Nahrungsmittel, die schnelle Bratwurst oder fett- und zuckerreiches Fastfood wie Pizza, stehen als Alltagsbegleiter hoch im Kurs, gerade auch bei den Jüngeren. Laut dem Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) von 2017 greifen weitaus mehr als die Hälfte der unter 30-Jährigen gern zur Tiefkühlpizza oder zum Fertiggericht. Argumente wie Zeitmangel, zu hohe Kosten oder fehlende Möglichkeiten im Alltag, die einer gesunden Ernährung vermeintlich im Wege stehen, hört man oft.

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