Prävention

Kann man einer Wochenbettdepression vorbeugen? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Maßnahmen, die der Entstehung einer Wochenbettdepression vorbeugen könnten, wurden bislang noch nicht intensiv untersucht. 

In der Regel fragt der Gynäkologe, die Gynäkologin im Rahmen der Nachsorge mögliche Anzeichen für eine Wochenbettdepression ab, um eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen. 

Auch Hebammen können Ansprechpartnerinnen für betroffene Frauen sein. Im Wochenbett stehen gesetzlich versicherten Frauen in den ersten zehn Tagen nach der Geburt bis zu 20 Besuche durch die Hebamme zu. Danach können noch weitere 16 Besuche der Hebamme bis zur 8. Woche nach der Geburt erfolgen. Auf ärztliche Anordnungen, z.B. bei einer besonderen psychischen Belastung der Mutter, kann von der Ärztin oder dem Arzt die Hebammenhilfe noch erweitert werden. Bei Frauen, die privat versichert sind, hängt der Umfang der Betreuung von der jeweiligen Versicherungspolice ab.

Zusätzlich gibt es in einigen Regionen in Deutschland die Möglichkeit bei besonders belastenden Umständen in der Familie (z.B. bei einer psychischen Erkrankung der Eltern) im ersten Jahr nach der Geburt Unterstützung durch eine Familienhebamme zu bekommen. Das Betreuungsangebot kann über das Gesundheitsamt oder Jugendamt, aber auch über die betreuende Hebamme, die Frauenärztin oder den Frauenarzt vermittelt werde.

An wen sich Frauen mit Wochenbettdepression außerdem wenden können und welche Hilfestellungen im Alltag zur Verfügung stehen, erfahren Sie in Kürze im Bereich „Leben mit Wochenbettdepression“. 

Quellen Hinweis: Diese Gesundheitsinformationen können das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin nicht ersetzen.