Wie kann ich nachweisen, dass ich geimpft bin? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Alle Impfungen werden im Impfpass dokumentiert. Wichtig ist, dass nicht nur der Aufkleber mit der Bezeichnung und Chargennummer des Impfstoffs vorhanden ist. Ohne Stempel und Unterschrift des Arztes ist die Impfung offiziell nicht gültig.

Für den digitalen Nachweis einer Impfung gegen COVID-19 gibt es die CovPassApp und die Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts, mit denen es möglich ist, den Impfnachweis digital auf dem Smartphone zu speichern. Dafür benötigt man ein iPhone ab iOS Version 12 bzw. ein Android-Smartphone ab Android Version 6. Der „CovPass“ soll zudem negative Testergebnisse und überstandene Infektionen dokumentieren. Die Zertifikate sollen ab Juli EU-weit gültig sein. In der Corona-Warn-App kann nur ein Zertifikat hinterlegt werden, im CovPass lassen sich auch mehrere Nachweise – etwa für Angehörige – speichern.

So kommt der Corona-Impfpass aufs Smartphone So bekommen Sie den QR-Code für die Apps

Wo kann ich mich impfen lassen? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Seit dem 7. Juni 2021 können sich in Deutschland alle Menschen ab 12 Jahren freiwillig gegen Covid-19 impfen lassen – unabhängig von Alter, Beruf oder Vorerkrankungen. Inzwischen steht so viel Impfstoff zur Verfügung, dass an vielen Stellen geimpft werden kann. Wer sich in einem Impfzentrum impfen lassen möchte, erfährt auf der jeweiligen Infoseite seines Bundeslandes, wie er einen Termin bekommt. Darüber hinaus dürfen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte in ihren Praxen impfen. Außerdem können Betriebsärztinnen und -ärzte den Impfstoff verabreichen.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Am Tag der Impfung erscheinen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin im angegebenen Impfzentrum. Folgende Unterlagen müssen Sie mitnehmen:

  • Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis
  • Ihren Impfpass
  • Ggf. die Terminbestätigung für den ersten UND zweiten Impftermin, ausgedruckt oder digital
  • Einladungsschreiben zur Impfung (in den Bundesländern, in denen Einladungen verschickt werden)
  • Aufklärungsmerkblatt und Anamnese-/Einwilligungsbogen (online oder vor Ort erhältlich)

Je nach Bundesland kann es eventuell nötig sein, weitere Unterlagen mitzubringen.

Nachdem Sie sich im Impfzentrum angemeldet haben, folgt ein Aufklärungsgespräch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Impfung. Sie unterschreiben eine Erklärung, dass Sie mit der Impfung einverstanden sind. Dann wird der Impfstoff gespritzt. Nach der Impfung bleiben Sie noch einen Moment zur Nachbeobachtung im Impfzentrum für den seltenen Fall, dass der Impfstoff schlecht vertragen wird. Empfohlen wird eine Nachbeobachtungszeit von 15 bis 30 Minuten.

Nach einigen Wochen kommen Sie zur zweiten Impfung wieder.

Was mache ich, wenn es mir nach der Impfung nicht gut geht? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Viele Menschen spüren gar keine oder nur geringe Beschwerden. Falls es Ihnen unmittelbar nach der Impfung nicht gut geht, können Sie sich an das Personal im Impfzentrum wenden. Dort werden Sie nach der Impfung noch 15 bis 30 Minuten beobachtet.

In den ersten Tagen nach der Impfung können Beschwerden auftreten. Zu den häufigen Reaktionen auf eine Impfung gehören

  • Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Müdigkeit/Abgeschlagenheit
  • Übelkeit und/oder Fieber

Bei starkem Krankheitsgefühl oder anhaltenden Beschwerden können Sie Ihren Hausarzt um Rat fragen. Abends oder an den Wochenenden wenden Sie sich am besten an den ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116 117. 

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Wo kann ich (gravierende) Nebenwirkungen melden? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Wer eine Nebenwirkung bei sich vermutet, kann diese dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) melden – am einfachsten online über das Portal des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Das PEI ist die Bundesbehörde, die die Sicherheit zugelassener Impfstoffe und Arzneimittel überwacht. Dort wird geprüft, ob die Beschwerden in Zusammenhang mit der Impfung stehen können.

Außerdem bietet das PEI die Smartphone-App SafeVac App 2.0 an. Die App befragt die Nutzer anonym zu gesundheitlichen Beschwerden nach der Impfung. Sie kann im App Store und im Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Die gesammelten Daten helfen dem PEI, die Sicherheit und Verträglichkeit der Impfstoffe besser zu bewerten. Auch ohne Nebenwirkungen können Sie zurückmelden, wie Sie die Impfung vertragen haben.

Der erste Schritt ist aber, sich beim Auftreten von schweren Nebenwirkungen in ärztliche Behandlung zu begeben. 

Was hilft bei der Entscheidungsfindung? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

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Quellen Hinweis: Diese Gesundheitsinformationen können das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin nicht ersetzen. Interessenkonflikte
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