Wie bekomme ich einen Impftermin? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Die Termine werden in jedem Bundesland anders vergeben und teilweise gibt es sogar in verschiedenen Regionen desselben Bundeslandes unterschiedliche Regelungen. Wie die Impfung in Ihrem Wohnort geregelt ist, erfahren Sie auf der entsprechenden Infoseite Ihres Bundeslandes. Die Bundesregierung hat dazu eine Übersichtsseite zusammengestellt. 
 

Wo kann ich mich impfen lassen? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Zunächst bestand nur die Möglichkeit, sich gegen COVID-19 in speziellen Impfzentren oder von mobilen Teams in den Pflegeheimen impfen zu lassen. Anfang April 2021 wurde auch in den Hausarztpraxen mit den Impfungen begonnen. Dafür stehen zunächst vor allem die Impfstoffe Comirnaty von BioNTech/Pfizer und Vaxzevria von AstraZeneca in begrenzten Mengen zur Verfügung stehen. Bei der Terminvergabe sind die Hausärzte momentan frei – es gilt aber auch hier die Reihenfolge der Impfverordnung.

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum ab? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Am Tag der Impfung erscheinen Sie pünktlich zum vereinbarten Termin im angegebenen Impfzentrum. Folgende Unterlagen müssen Sie mitnehmen:

  • Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis
  • Ihren Impfpass
  • Ggf. die Terminbestätigung für den ersten UND zweiten Impftermin, ausgedruckt oder digital
  • Einladungsschreiben zur Impfung (in den Bundesländern, in denen Einladungen verschickt werden)
  • Aufklärungsmerkblatt und Anamnese-/Einwilligungsbogen (online oder vor Ort erhältlich)

Je nach Bundesland kann es eventuell nötig sein, weitere Unterlagen mitzubringen.

Nachdem Sie sich im Impfzentrum angemeldet haben, folgt ein Aufklärungsgespräch über mögliche Risiken und Nebenwirkungen der Impfung. Sie unterschreiben eine Erklärung, dass Sie mit der Impfung einverstanden sind. Dann wird der Impfstoff gespritzt. Nach der Impfung bleiben Sie noch einen Moment zur Nachbeobachtung im Impfzentrum für den seltenen Fall, dass der Impfstoff schlecht vertragen wird. Empfohlen wird eine Nachbeobachtungszeit von 15 bis 30 Minuten.

Nach einigen Wochen kommen Sie zur zweiten Impfung wieder.

Was mache ich, wenn es mir nach der Impfung nicht gut geht? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Viele Menschen spüren gar keine oder nur geringe Beschwerden. Falls es Ihnen unmittelbar nach der Impfung nicht gut geht, können Sie sich an das Personal im Impfzentrum wenden. Dort werden Sie nach der Impfung noch 15 bis 30 Minuten beobachtet.

In den ersten Tagen nach der Impfung können Beschwerden auftreten. Zu den häufigen Reaktionen auf eine Impfung gehören

  • Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle
  • allgemeines Krankheitsgefühl
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Müdigkeit/Abgeschlagenheit
  • Übelkeit und/oder Fieber

Bei starkem Krankheitsgefühl oder anhaltenden Beschwerden können Sie Ihren Hausarzt um Rat fragen. Abends oder an den Wochenenden wenden Sie sich am besten an den ärztlichen Notdienst unter der Rufnummer 116 117. 

Wo kann ich (gravierende) Nebenwirkungen melden? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Wer eine Nebenwirkung bei sich vermutet, kann diese dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) melden – am einfachsten online über das Portal des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Das PEI ist die Bundesbehörde, die die Sicherheit zugelassener Impfstoffe und Arzneimittel überwacht. Dort wird geprüft, ob die Beschwerden in Zusammenhang mit der Impfung stehen können.

Außerdem bietet das PEI die Smartphone-App SafeVac App 2.0 an. Die App befragt die Nutzer anonym zu gesundheitlichen Beschwerden nach der Impfung. Sie kann im App Store und im Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Die gesammelten Daten helfen dem PEI, die Sicherheit und Verträglichkeit der Impfstoffe besser zu bewerten. Auch ohne Nebenwirkungen können Sie zurückmelden, wie Sie die Impfung vertragen haben.

Der erste Schritt ist aber, sich beim Auftreten von schweren Nebenwirkungen in ärztliche Behandlung zu begeben. 

AstraZeneca: Welcher Zweitimpfstoff bei Unter-60-jährigen? Button: Infokorb-Ablage In den Infokorb legen

Aufgrund mehrerer Fälle von Hirnvenenthrombosen bei jüngeren geimpften Personen hat die Ständige Impfkommission empfohlen, den Impfstoff von AstraZeneca in erster Linie für Personen ab 60 Jahren einzusetzen. Menschen unter 60, die bereits eine erste Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff erhalten haben, können 12 Wochen nach der ersten Impfung für die Zweitimpfung einen Impfstoff der Firmen BioNTech/Pfizer oder Moderna bekommen. Wer möchte darf aber nach sorgfältiger Aufklärung auch eine Zweitimpfung mit AstraZeneca erhalten.

Ob sie für die Zweitimpfung einen neuen Termin brauchen oder in ein anderes Impfzentrum müssen, ist von Ihrem Wohnort abhängig. Sofern Ihr Impfzentrum Sie dazu nicht kontaktiert hat, können Sie sich auf der Info-Seite Ihres Bundeslandes dazu informieren: https://www.116117.de/de/ansprechpartner.php 
 

Quellen Hinweis: Diese Gesundheitsinformationen können das Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin nicht ersetzen. Interessenkonflikte
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