Vorhofflimmern kann das Leben eines Menschen in vielen Bereichen verändern. Wie gehe ich mit diesen Veränderungen um? Wer kann mich dabei unterstützen? Auf dieser Seite finden Sie Tipps für den Alltag, Erfahrungsberichte von anderen Erkrankten und Anlaufstellen.
Peter Zietemann (70)
Ich heiße Peter Zietemann, bin 1947 geboren, bin heute Rentner und in den letzten 25 Jahren war ich selbstständig. Und meine Krankheit, meine Herzkrankheit, das Vorhofflimmern wurde 1992 diagnostiziert.
Es fing eigentlich so an, dass ich mich sehr unwohl gefühlt habe. Ich hatte auch Übergewicht und hatte sehr starke Hitzeattacken, bis dann festgestellt wurde, dass ich eine Überfunktion der Schilddrüse hatte und im Anschluss daran wurde dann im Rahmen eines Herzkatheters ein Herzklappenfehler festgestellt. Und das Vorhofflimmern, das daraus resultiert, damit muss ich halt jetzt umgehen können.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Umgang mit der Krankheit. Dieser Film ist ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Ich nehme seitdem verschiedene Medikamente, auch Herzmedikamente, und darunter befinden sich auch Blutgerinnungshemmer. Diese müssen engmaschig überwacht werden und derzeit gehe ich alle vier Wochen zu meinem Hausarzt, um diesen Quickwert und INR-Wert festzulegen und die Medikation wieder neu einzustellen.
Blutverdünner bergen ja auch ein Risiko in sich. Mal ein ganz krasses Beispiel: Ich schneide mich oder ich breche mir die Knochen oder ich habe einen Unfall, dann muss ich diesen Pass bei mir haben, der für den Mediziner aussagt oder für die Erste Hilfe aussagt, was eigentlich bei mir anliegt. So dass man sofort Gegenmittel oder Gegenmaßnahmen ergreifen muss, um diese Gerinnung wiederherzustellen.
Eine große Veränderung war, dass ich kontrollierter leben muss, auf mich selbst mehr achten, in allen Lebensbereichen eigentlich, weil ich auch merke, dass gewisse Stressbedingungen bei mir sofort auf's Herz gehen.
Es gibt Lebensmittel, die sind konträr zu meinem Blutgerinnungsmittel und da muss man eben darauf achten, dass man auch da einen gesunden Ausgleich schafft. Ich richte meine Einkäufe natürlich auch anders ein, das heißt, ich gehe öfter einkaufen, weil ich weiß, dass ich ja auch alles, was ich einkaufe, hoch tragen muss. Und meine Belastung ist dann so, dass ich mich oben erst mal hinsetzen muss, auf die Treppe, wieder verpusten muss, um dann die Kraft zu haben, wirklich meine Einkäufe rein zu tragen.
Ich habe da meine eigene Therapie entwickelt für mein Vorhofflimmern oder gegen mein Vorhofflimmern. Ich gehe regelmäßig in die Therme, ins Tauchbecken mit verschiedenen Temperaturen, wo sich die Blutgefäße öffnen und wieder schließen können. Es gibt eine Gegenstromanlage, wo man sich den Rücken massieren lassen kann. Also ich merke, dass sich das Wohlbefinden da ganz besonders einstellt.
Aufgrund meines Gesundheitszustandes mache ich mir natürlich Gedanken
über den Sinn des Lebens und man muss sein Denken immer völlig neu ausrichten und sagen: Du hast das nun mal, Du bist es nun mal und Du kommst aus dieser Nummer nicht mehr raus. Lebe damit und gehe damit ganz vernünftig und normal um.
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Wissen ist gesund.
Paul Jonas (44)
Ich bin Paul Jonas, bin 1974 geboren, arbeitete im IT-Support und Vorhofflimmern wurde bei mir 2014 diagnostiziert.
Bevor bei mir Vorhofflimmern diagnostiziert wurde, hatte ich keine Beschwerden. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass das Herz stolpert. Aber mein Arzt hat bei einem EKG nichts festgestellt. Ich bin umgefallen, habe mir den Kopf gestoßen, dadurch eine kleine Platzwunde gehabt, die nicht aufgehört hat zu bluten. Aufgrund dessen bin ich ins Krankenhaus und bei der Untersuchung wurde dann das Vorhofflimmern festgestellt.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Umgang mit der Krankheit. Dieser Film ist ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Mit der Diagnose Vorhofflimmern bin ich recht entspannt umgegangen. Und auch das Schlaganfallrisiko hat mich nicht extrem beschäftigt. Mein Arzt hatte mir erklärt, dass es einen Score gibt, der mein Risiko für einen Schlaganfall bestimmt. Dieser Score war bei mir bei Null, was bedeutet, dass ich keinerlei Gerinnungshemmer zu mir nehmen musste.
Ich empfand immer als sehr problematisch, dass es eine unsichtbare Krankheit war. Um zu erklären, was mein Herz tut oder was es nicht richtig tut, hatte ich dann auch eine App auf meinem Mobiltelefon, um zu erkennen: Ist das Vorhofflimmern da oder nicht? Das war am Anfang etwas, was ich lernen musste... durch Fühlen vom Puls.Und das hatte mir dann mein Hausarzt beigebracht: Auf was ich achten muss, um zu erkennen, wann Vorhofflimmern da ist und wann nicht.
Wenn ich den Verdacht hatte durch das Selbstfühlen, war dann das Blutdruckmessgerät in der Lage, das zu bestätigen oder zu erkennen.
Im Laufe der Zeit wurden die Vorhofflimmern-Episoden häufiger. Ich musste öfters meine "pill in the pocket" zu mir nehmen. Aufgrund dessen ging ich zu einem Kardiologen, der mir empfohlen worden war. Dieser Kardiologe nahm sich sehr viel Zeit für mich, erzählte sehr umfangreich, was die Optionen sind und empfahl mir, eine Ablation vornehmen zu lassen. Der Eingriff war ziemlich genau ein Jahr nach der Diagnose im Jahr 2015. Ich hatte dann ein Vierteljahr danach noch eine Episode Vorhofflimmern. Es war aber dann auch die einzige. Ich bin also seit 2015 beschwerdefrei.
Nach dem Eingriff war meine einzige Einschränkung, dass ich Gerinnungshemmer nehmen musste für drei Monate. Das brachte dann mit sich, dass ich beschlossen habe, weder Fahrrad noch Motorrad zu fahren, da mir das Risiko, bei einem Unfall verletzt zu sein und zu verbluten, einfach zu hoch war.
Mittlerweile gehe ich morgens vor der Arbeit schwimmen, ein bis dreimal die Woche, und ansonsten schnappe ich mir am Wochenende mein Rennrad und fahre durch die Gegend.
Heute lege ich sehr viel Wert darauf, meine Zeit qualitativ hochwertig zu verbringen. und mache nicht alles, sondern weniges, aber dafür umso intensiver. Das theoretische Risiko eines Rückfalls ist natürlich da, wobei ich es für mich gedanklich nicht als existent sehe, weil ich fühle mich gesund. Mein Arzt sagt zu mir auch: "Sie sind gesund."
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Irmgard Krause (59)
Mein Name ist Irmgard Krause, ich bin 1959 geboren, habe in einer Versicherung gearbeitet und bin jetzt im Vorruhestand. Und das Vorhofflimmern wurde 2016 diagnostiziert.
Ich bin durch Herzrhythmusstörungen aufgewacht und hatte ein Klosgefühl im Hals und dachte, hier läuft sehr viel schief. Ich hatte auch Angst, Beklemmungen, Atemnot und habe dann den Rettungsdienst gerufen, der sehr schnell gekommen ist, ein EKG angeschlossen hat und hat dann eben auch Vorhofflimmern festgestellt.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Umgang mit der Krankheit. Dieser Film ist ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Nach dem ersten Vorhofflimmern bekam ich Blutverdünner und hab gedacht praktisch: So das Problem ist gelöst, das kommt nicht mehr vor. Dann bekam ich aber einen zweiten Anfall und das war eben sehr ernüchternd, so dass ich anfing, im Internet zu recherchieren, um herauszufinden, was jetzt die Anfälle von Vorhofflimmern, was der Auslöser ist. Dann hatte ich erst verstanden, dass praktisch diese Blutverdünner nur das Risiko eines Schlaganfalls mindern, aber nicht das Vorhofflimmern an sich. Da mein Risiko-Score für den Schlaganfall nur bei zwei liegt, habe ich mit dem Arzt besprochen, dass ich den Wunsch gern hab, den Blutverdünner abzusetzen. Da ich auch so ca. ein Jahr anfallsfrei war, durfte ich den dann absetzen und habe mich sehr gefreut.
Die Recherche hat mir Mut gemacht, dass ich der Krankheit nicht hilflos ausgeliefert bin. Denn je mehr man weiß, je mehr ist man gewappnet und umso besser kann man mit der Krankheit umgehen. Für mich persönlich ist das so, dass ich jetzt konsequent auf genügend Schlaf achte, dass ich mich ausreichend ernähre, aber wenig Fleisch esse, dass ich auch mal nein sage und dass ich auf mein Bauchgefühl höre und guck, was ist gut für mich und was nicht.
Früher habe ich jahrelang geritten - das mache ich nicht mehr, weil mir das Verletzungsrisiko zu groß ist. Jetzt gehe ich sehr viel spazieren und fahre mit dem Rad und gehe auch schwimmen. Meine Tiere helfen mir auch, sehr, sehr viel Stress abzubauen, das Leben zu genießen und das Schöne in der Welt zu sehen.
Anderthalb Jahre war ich anfallsfrei und hab dann leider einen dritten Anfall bekommen, worauf ich dann wieder im Krankenhaus gelandet bin. Und da haben mir die Ärzte eine Ablation empfohlen. Momentan überlege ich, ob ich das machen soll und bin mir sehr unsicher. Meine Strategie ist: Ich möchte ohne Ablation auskommen. Dazu möchte ich weiter abnehmen, mein Leben so gestalten, dass ich nicht zu viel Stress habe, dass ich Sport treibe, dass ich praktisch alles versuche zu vermeiden, das irgendwelche Anfälle auslösen könnte.
Ich denke, man kann mit Vorhofflimmern trotzdem ein erfülltes Leben führen. Man muss sich nur danach richten. Und aufgeben zählt nicht!
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Achim Allmich (73)
Mein Name ist Achim Allmich. Ich bin 1944 geboren, bin jetzt Rentner und war zuvor Maschinenbau-Ingenieur. 2015 wurde bei mir ein Vorhofflimmern festgestellt.
2003 wurde ich bereits am Herzen operiert, mit einem Bypass. Anschließend habe ich noch mehrere Stents bekommen. Danach ging es mir eigentlich relativ gut bis zum Jahre 2015. Während eines Tennisspiels habe ich auf einmal gemerkt, dass mein Herzrhythmus nicht in Ordnung war und ich nicht weiterspielen konnte.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Umgang mit der Krankheit. Dieser Film ist ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Nachdem bei mir das Vorhofflimmern festgestellt wurde, habe ich mich besonders über das Internet schlau gemacht, welche Möglichkeiten es gibt, was überhaupt das Vorhofflimmern bedeutet und dabei wurde von mir festgestellt, dass so viel Umstellungen gar nicht nötig sind. Bestimmte Dinge muss man beachten. Das ist richtig. Besonders wenn körperliche Beschwerden auftreten. Während meines Sports, zum Beispiel, da muss ich auch mal ein bisschen Rücksicht auf meinen Körper nehmen und etwas kürzer treten.
Des Weiteren wurden ja Medikamente sowieso schon umgestellt und auch meine
Ernährung habe ich - besonders durch das Mitwirken meiner Frau - etwas verändert. In meiner jetzigen Situation ist es wichtig, dass ich ständig meinen Blutdruck messe. Ich habe dafür auch ein eigenes Gerät. Und dadurch auch die Übersicht über mein Verhalten, über meine Herzrhythmusstörungen und dergleichen mehr.
Das Vorhofflimmern macht sich bei mir besonders in der Nacht bemerkbar. Weil ich dann teilweise sehr starkes und schnelles Herzschlagen habe und ich nicht mehr zum Schlaf finde. Dann stehe ich meistens auf, bewege mich etwas in der Wohnung und versuche, dann diesen Rhythmus wieder zu finden, der zum Schlafen passt.
In Situationen, wo Stress auftritt, versuche ich diesem aus dem Weg zu gehen, in dem ich mal mich hinsetze und fünf Minuten in Ruhe verbringe. Und das hat mir bisher eigentlich immer sehr gut geholfen.
Ich spiele seit über 60 Jahren Tennis, habe seit 50 Jahren auch einen Trainerschein und bin auch jetzt noch als Mannschaftsspieler in Punktspielen dabei. Ich persönlich habe den Eindruck, dass besonders durch die sportlichen Tätigkeiten mein Vorhofflimmern etwas in den Hintergrund gerät. Aber ich muss dazu sagen, dass man im Alter dann auch das Risiko nicht eingehen sollte, diesen Sport zu ehrgeizig zu betreiben. Denn in erster Linie soll er zur Gesunderhaltung da sein und nicht, um irgendwelche Rekorde zu brechen. Und das gelingt mir eigentlich ganz gut.
Auch nach der Diagnose Vorhofflimmern. Ich habe mich mit dem Vorhofflimmern arrangiert. Ich lebe mein Leben weiter so wie bisher. Und ich glaube schon, dass ich hier auf dem richtigen Weg bin. Und das gibt mir Hoffnung - auch für die Zukunft.
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Wolfgang Schäfer (65)
Ich heiße Wolfgang Schäfer, bin 1953 geboren, bin derzeit Unruheständler, Rentner, früher habe ich als Architekt gearbeitet. Im Jahr 2006 wurde erstmals Vorhofflimmern bei mir diagnostiziert.
Also ich bin nachts wach geworden und war auf einmal irgendwie in Panik, weil ich hatte den Eindruck, dass mein Herz ganz anders schlägt.
Jeder Mensch findet seinen eigenen Umgang mit der Krankheit. Dieser Film ist ein persönlicher Erfahrungsbericht.
Als das jetzt 2018 wieder passiert ist, hatte ich Kaltschweiß-Ausbrüche, zittrige Hände und den Eindruck, mir würde schwarz vor Augen, was aber nicht der Fall war. Nachdem ich 2018 stationär aufgenommen wurde, da gab es dann erst ein Schluckecho und danach gab's im Grunde genommen mit dem Defibrillator den Eingriff, dass mein Sinusrhythmus wiederhergestellt wurde. Heute fühle ich mich wieder pudelwohl. Mir geht es gut, mein Herz schlägt normal.
Nach meinem stationären Aufenthalt bin ich für meine Begriffe sehr Herz-achtsam geworden. Ich horche also viel mehr in mich rein, ich versuche meinen Körper anders wahrzunehmen und zu verstehen. Also das Risiko des Schlaganfalls ist mir schon bewusst geworden. Das hat man mir dargelegt und ich versuche, damit so umzugehen, dass ich meinen Tagesablauf ganz anders gestalte.
Also ich fahre morgens eine Stunde mit dem Fahrrad, mindestens eine Stunde. Da habe ich mir natürlich angewöhnt, auch meine Leistung langsam, aber stetig zu steigern. Ich versuche dem Herzen wieder klar zu machen, dass wir vielleicht mehr leisten können oder auch mehr schaffen gemeinsam.
Also ich habe meine Ernährung umgestellt, ich koche vornehmlich Low Carb-Gerichte. Das ist wesentlich leichter, für mich bekömmlicher. Ich stelle fest, dass ich dadurch auch Gewicht verliere.
Wenn ich Auto gefahren bin, gab es für mich nur eins: Linke Spur und immer Gas. Und früher war es auch so, wenn das Handy klingelte, dann hat man die Freisprechanlage gedrückt. Und das mache ich heute grundsätzlich nicht mehr.
Eines meiner Hobbys ist ja Gartenarbeit. Früher habe ich immer durchgeackert, ja, weil alles, was da lag, musste auch erledigt werden. Und heute sag ich mir: Warum? Dann gönne ich mir auch mal eine Ruhepause, setze mich hin, setze mich an meinen Teich, guck meinen Schildkröten zu und meinen Fischen. Das genieße ich dann. Und danach kann ich die Arbeit immer noch weitermachen, weil sie läuft nicht weg.
Ich denke, dass ich einen guten Mix gefunden habe, jetzt, wie ich mit dieser Geschichte Vorhofflimmern, oder der Vorgeschichte Vorhofflimmern, umgehen kann. Also mir ist schon bewusst, dass es erneut auftreten kann. Ich kann da nichts dran machen, außer dem entgegen zu wirken, indem ich mein Verhalten eben halt ändere.
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Patient & Arzt - Sprechstunde: Vorhofflimmern
Haben Sie alle wichtigen Informationen bekommen?
Ich habe schon das Gefühl, dass mir der Arzt alle wichtigen Informationen zu meinem Krankheitsbild gibt, aber man hat ja auch persönliche Bedenken oder Ängste und da kann der Arzt nicht immer darauf eingehen.
Die Erhöhung des Risikos eines Schlaganfalls ist mir leider von meinem Kardiologen nicht so hinreichend erklärt worden, wie ich mich dann selbst über das Internet informieren konnte.
Manchmal hat man das Gefühl, eine Rückfrage ist nicht erwünscht, weil die Antworten oder die Erklärungen schon so absolut gegeben werden, dass man sich nicht traut zu fragen.
Ich glaube, es liegt vielleicht auch an mir selbst, dass ich hier nicht genügend nachfrage.
Also wenn ich in die Vergangenheit zurückblicke, stelle ich also schon fest, dass bei der Diagnose oder nach der Diagnose Vorhofflimmern die Arztgespräche und Patientenaustausch anders stattfinden als bei üblichen Krankheiten.
Ich möchte ja kein medizinisches Fachstudium haben, was in meinem Körper vorgeht, sondern ich will nur wissen: Was muss ich tun? Was muss ich nehmen? Und wogegen oder wofür ist es?
Mit welchen Erwartungen gehen Sie zum Arzt?
Für mich persönlich ist wichtig, dass ich einem Arzt sagen kann, was mir wichtig ist und worüber ich mir Gedanken mache, ob ich Sorgen habe bezüglich eines Eingriffs.
Dass ich über alle Risiken und Folgen aufgeklärt werde, die dann bestimmte Medikamente mit sich bringen.
Wenn ich körperliche Beeinträchtigungen habe, erwarte ich eigentlich von einem Arzt, dass er eingeht auf meine Beschwerden, mich aufklärt und entsprechende Hinweise gibt, wie ich mein Leben gestalten soll.
Wenn mir ein Arzt verschiedene Behandlungsoptionen aufzeigt, hilft mir persönlich seine subjektive Einschätzung, was er tun würde, wenn er in dieser Situation wäre.
Natürlich muss die Frage nach Alternativen immer erlaubt sein.
Und ich lasse mir auch keine Fremdworte mehr auftischen, die ich dann einfach so akzeptiere, sondern ich frage den Arzt auch: 'Erklären Sie mir das mal bitte', ja. Und das machen die Ärzte auch.
Für mich funktioniert ein Arztgespräch dann, wenn ich das Gefühl habe, der Arzt möchte, dass ich verstehe, was er tut.
Wie treffen Sie wichtige Entscheidungen?
Da ich der Auffassung bin, dass jeder Mensch ja selbst verantwortlich ist,
für sein Leben, treffe ich auch meine Entscheidungen für mich allein.
Also wenn ich mich für eine Behandlung entscheiden soll, dann hat eigentlich am meisten der Arzt mitzureden. Dann bespreche ich das Zuhause auch mit meinem Mann, dann gucke ich auch selber nach im Internet, um mich in aller Ruhe damit auch noch Zuhause auseinanderzusetzen.
Natürlich muss ich bestimmte Dinge, die vom Arzt angeordnet werden, auch verinnerlichen und annehmen, so dass ich hier in der Lage bin, mein Leben zu gestalten mit dieser Krankheit.
Wenn die Entscheidung über eine Behandlung ansteht, dann sage ich schon meinem Arzt, was mir wichtig ist, was meine Ängste und was meine Befürchtungen sind, damit dass auch berücksichtigt werden kann.
Also ich halte mich generell an die Behandlungsentscheidung meines Arztes. Es sei denn, er würde mal irgendwann eine Entscheidung treffen, wo ich sage, da gehe ich nicht mit.
Wenn ich mit einem Vorschlag von meinem Arzt nicht einverstanden bin, oder ich ihn nicht verstehe, hinterfrage ich, damit ich es verstehe. Letztendlich treffe ich die Entscheidung.
Das ist mein Körper, meine Gesundheit.
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Wissen ist gesund.
Vorhofflimmern ist in der Regel nicht lebensbedrohlich. Allerdings können die Beschwerden des Flimmerns oder auch die Behandlung den Alltag und das Wohlbefinden beeinflussen.
Um dem entgegenzuwirken, kann Aufklärung helfen. Studien liefern Hinweise darauf: Menschen, die ihr Vorhofflimmern besser verstehen, haben weniger Beschwerden und haben öfter das Gefühl, die Erkrankung unter Kontrolle zu haben. Dadurch fühlen sie sich weniger beeinträchtigt in ihrem Leben mit Vorhofflimmern. Auch Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Sie auf verständliche Weise über Ihre Erkrankung aufklären, mit Ihnen über Ihre Ängste und Sorgen sprechen und Ihnen bei Bedarf weitere psychologische/medizinische Hilfe anbieten.
Wir haben keinen wissenschaftlichen Untersuchungen dazu gefunden, wie Kaffeetrinken sich auf ein bestehendes Vorhofflimmern auswirkt. Die Auswirkungen von Kaffee oder Koffein auf Blutdruck oder Herzschlagfolge sind untersucht worden und waren nur gering. Es bestehen keine Bedenken gegen eine Menge von 2 bis 4 Tassen Kaffee pro Tag.
Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten gegen das Vorhofflimmern beeinflussen. So verstärkt Alkohol z. B. die gerinnungshemmende Wirkung von Vitamin K-Gegenspielern. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen. Fragen Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin, ob und wie viel Alkohol für Sie ratsam ist. Wichtig ist, dass Sie im Gespräch ehrlich Auskunft über Ihre Trinkgewohnheiten geben.
Ja. Unter bestimmten Voraussetzungen kann Sex sich sogar günstig auf das Vorhofflimmern auswirken, ähnlich wie Sport. Menschen mit anfallsartigem (paroxysmalem) Vorhofflimmern sollten beschwerdefrei sein. Bei Menschen mit dauerhaftem (permanentem) Vorhofflimmern sollte die Herzfrequenz gut eingestellt sein. Wenn Ihre Herzfrequenz zu schnell ist, oder bei Anstrengung zu hoch ansteigt, sollten Sie vorläufig auf Sex verzichten. Sobald Ihr Herzschlag sich unter entsprechenden Medikamenten normalisiert hat, spricht nichts gegen sexuelle Aktivität.
Ja. Körperliches Training kann sich auch bei Vorhofflimmern günstig auswirken.
Besprechen Sie sich aber vorab mit dem Arzt, der Ärztin, welche Sportarten für Sie geeignet sind und wie stark Sie sich anstrengen dürfen. Wenn Ihr Arzt Sport grundsätzlich für geeignet hält, können Sie sich auch einer Herzsportgruppe anschließen. Dort trainieren Sie gemeinsam mit anderen Herzkranken unter professioneller Anleitung.
Gerinnungshemmer, umgangssprachlich auch Blutverdünner genannt, setzen die Blutgerinnung herab. Dies hilft dabei, Schlaganfälle zu vermeiden. Ein Nachteil dieser Medikamente ist aber, dass sie das Risiko für Blutungen erhöhen. Das kann bei medizinischen Eingriffen problematisch sein, z. B. bei Operationen oder bestimmten Zahnbehandlungen.
Informieren Sie den Arzt, die Ärztin, die den Eingriff vornimmt, vorab darüber, dass Sie Gerinnungshemmer einnehmen und besprechen Sie das beste Vorgehen. Nicht alle Eingriffe sind mit einer erhöhten Blutungsgefahr verbunden, sodass Sie die Medikamente weiter einnehmen können. Wenn ein Eingriff mit erhöhter Blutungsgefahr geplant ist, dann kann es sein, dass Sie Ihre gewohnten Gerinnungshemmer vorübergehend absetzen müssen. Die Blutgerinnung wird dann eventuell vorübergehend mit einem besser steuerbaren Medikament (zum Beispiel Heparin) gehemmt. In dieser Zeit besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungen und einen Schlaganfall. Ihr Arzt, Ihre Ärztin wird das Absetzen der Medikamente deshalb sorgfältig mit Ihnen planen und überwachen. Eventuell bekommen Sie vorübergehend ein anderes Medikament verschrieben.
Die ersten Erfahrungen mit Vorhofflimmern können sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen haben überhaupt keine Beschwerden und das Vorhofflimmern wird bei ihnen zufällig beim Arztbesuch entdeckt. Für andere kann das erste Flimmern ein beängstigendes Ereignis sein. Unabhängig davon, wirft die Diagnose Vorhofflimmern wahrscheinlich viele Fragen bei Ihnen auf. Gefühle wie Unsicherheit, Angst, Sorge und Niedergeschlagenheit sind natürlich und völlig nachvollziehbar. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Sie nicht allein sind und viele andere Menschen mit Vorhofflimmern leben und ähnliche Gefühle und Erfahrungen haben. Der Kontakt zu anderen Personen mit Vorhofflimmern und der Austausch von Erfahrungen können Ihnen helfen, Ihre Sorgen besser zu bewältigen und mehr darüber zu erfahren, wie es ist, mit dieser Krankheit zu leben.
Selbsthilfegruppen unterstützen Erkrankte und Angehörige dabei, ihre Probleme zu teilen, Erfahrungen zum Leben mit Vorhofflimmern auszutauschen und praktische Lösungen zu finden. Gemeinsam befasst man sich mit der Bewältigung der Krankheit und den damit einhergehenden psychischen und sozialen Problemen.
In einer Selbsthilfegruppe besteht Schweigepflicht. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei. Jeder bestimmt selbst, was er den anderen anvertrauen möchte und wie er mit Lösungsvorschlägen umgeht.
Deutschlandweit gibt es Selbsthilfegruppen für Betroffene mit Herzerkrankungen. Eine Suche nach Postleitzahlen bietet die Deutsche Herzstiftung an. Dort finden Sie Ansprechpartner, wenn Sie mit einer Selbsthilfegruppe Kontakt aufnehmen möchten.
Auch über die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS), eine bundesweite Informations- und Vermittlungsstelle im Bereich Selbsthilfe in Deutschland, können Sie eine geeignete Selbsthilfegruppe finden oder sich über Kontaktmöglichkeiten oder die Gründung einer eigenen Selbsthilfegruppe informieren: www.nakos.de
Die Hausärztin oder der Hausarzt zieht bei Bedarf einen Facharzt für Herzerkrankungen (einen sogenannten Kardiologen oder eine Kardiologin) hinzu.
Erste Anlaufstelle sollte aber - wie bei allen Gesundheitsproblemen - die Hausärztin oder der Hausarzt bleiben. Sie haben den Überblick über alle Erkrankungen, die den Verlauf und die Behandlung beeinflussen können.
Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.
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Aktualisiert am: 30.04.2024