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Vorhofflimmern

Wie wird Vorhofflimmern behandelt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Vorhofflimmern zu behandeln. Dabei geht es nicht nur darum, den Herzschlag zu normalisieren. Die Therapie soll auch mögliche Begleiterkrankungen und Risikofaktoren behandeln und einem Schlaganfall vorbeugen. Diese Seite informiert über die Behandlungsmöglichkeiten.

Ist Vorhofflimmern durch eine Behandlung heilbar?

Nur bei wenigen Menschen lässt sich das Vorhofflimmern vollständig beseitigen, indem die Ursache behandelt oder abgestellt wird. Behandelbare Ursachen sind beispielsweise eine Überfunktion der Schilddrüse und einige Herzklappen-Fehler. Vorhofflimmern kann auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten. Manchmal kann man das Medikament absetzen oder durch ein anderes ersetzen.

Wenn es gelingt, die auslösende Ursache für das Vorhofflimmern zu beseitigen, normalisiert sich in der Regel auch der Herzschlag wieder.

Bei den meisten Menschen kann die Ursache des Vorhofflimmerns nicht vollständig beseitigt werden. Es bestehen aber Möglichkeiten, das Vorhofflimmern zu kontrollieren.

Was sind die Ansätze und Ziele bei der Behandlung von Vorhofflimmern

Bei den meisten Menschen tritt das Vorhofflimmern als Begleiterscheinung einer Herzerkrankung auf, die nicht mehr komplett heilbar ist.

Die Behandlung des Vorhofflimmerns umfasst dann die Ziele,

  • das Risiko eines Schlaganfalls zu senken,
  • Beschwerden des Vorhofflimmerns zu beseitigen oder zu verringern,
  • Begleiterkrankungen und Risikofaktoren zu behandeln sowie Lebensgewohnheiten zu ändern.

Die Wahl der Behandlung von Vorhofflimmern hängt auch von Faktoren wie beispielsweise der Schwere und der bisherigen Dauer des Vorhofflimmerns, Ihrem Alter sowie möglichen Begleiterkrankungen und Risikofaktoren ab. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin, welche Behandlung für Sie infrage kommt und am besten zu Ihren Wünschen passt.

Wie werden Beschwerden bei Vorhofflimmern behandelt?

Es gibt zwei Ansätze, um die Beschwerden des Vorhofflimmerns zu behandeln: die Rhythmus-Kontrolle und die Frequenz-Kontrolle. Mit der Rhythmus-Kontrolle versucht man, einen unregelmäßigen Herzschlag in den richtigen Takt zu bringen. Bei der Frequenz-Kontrolle soll ein zu schneller oder zu langsamer Herzschlag normalisiert werden. Der folgende Film erklärt den Unterschied.

Video: Die Beschwerden von Vorhofflimmern verringern

Bitte um das Video zu sehen.

Wie kann man bei Vorhofflimmern die Beschwerden verringern?

Bei Menschen mit Vorhofflimmern schlägt das Herz unregelmäßig und oft viel zu schnell. Die den Herzschlag anregenden Stromstöße entstehen neben der dafür vorgesehenen auch an anderen Stellen der Vorhöfe und lassen sie flimmern. Das ist auf Dauer für das Herz belastend und kann für Betroffene mit unangenehmen Beschwerden verbunden sein.

Eine Möglichkeit der Behandlung ist die sogenannte Rhythmuskontrolle.

Dabei wird versucht, den aus dem Takt geratenen, unregelmäßigen Herzschlag zu normalisieren. Das Herz soll wieder gleichmäßig schlagen. Eine Rhythmuskontrolle kommt insbesondere bei Patienten in Betracht, die stark unter den Symptomen des Vorhofflimmerns leiden, bei denen es noch nicht allzu lange besteht und keine schweren Herzschäden vorliegen. 
Im Regelfall erfolgt die Behandlung - auch Kardioversion genannt - mit einem kontrollierten Stromstoß oder mit Medikamenten. 
Sie sollen den gleichmäßigen Herzrhythmus wiederherstellen beziehungsweise  den Herzschlag stabil halten.

Wichtig zu wissen: In einigen Fällen kann das Vorhofflimmern auch nach einer Behandlung unbemerkt zurückkehren. Daher sind regelmäßige Nachkontrollen und eine möglicherweise dauerhafte Einnahme der Medikamente zu beachten.

Verursacht das Vorhofflimmern spürbare Beschwerden, kann der Herzrhythmus auch mit einer sogenannten Vorhofablation wiederhergestellt werden. Hierbei wird die elektrische Leitfähigkeit der Vorhöfe an bestimmten Stellen vermindert, so dass sie die Ströme nicht mehr falsch weiterleiten. Ein weiterer Behandlungsansatz neben der Rhythmuskontrolle ist die Frequenzkontrolle. Hierbei wird versucht, den dauerhaft zu schnellen Herzschlag auf eine möglichst normale Geschwindigkeit einzustellen. Unregelmäßig schlägt das Herz aber weiterhin. Der zu schnelle Herzschlag kann meistens mit Medikamenten erfolgreich behandelt werden.

In seltenen Fällen schlägt das Herz zu langsam. Dann kann ein Herzschrittmacher helfen. Er löst mit einem schwachen Stromstoß einen Herzschlag aus, wenn die Herzfrequenz unter einen kritischen Punkt fällt.

Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten, die Beschwerden bei Vorhofflimmern in den Griff zu bekommen. Unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche sowie möglicher Begleiterkrankungen kann eine passende Behandlung gefunden werden und je nach persönlichem Risiko kann eine gleichzeitige Behandlung zur Schlaganfall-Vorbeugung wichtig sein.

Noch Fragen?

Sehen Sie in einem weiteren Film, wie Schlaganfallprävention funktioniert und warum das bei Vorhofflimmern wichtig ist.

Wissen ist gesund.
 

Ob für Sie eine Rhythmus-Kontrolle oder eher eine Frequenz-Kontrolle infrage kommt, besprechen Sie gemeinsam mit dem Arzt, der Ärztin. Dabei ist es wichtig, offene Fragen und Ihre Erwartungen an die Therapie bei Vorhofflimmern anzusprechen.

Rhythmus-Kontrolle: Wie kann ein unregelmäßiger Herzschlag behandelt werden?

Bei der Rhythmus-Kontrolle geht es darum, einen unregelmäßigen Herzschlag wieder in den richtigen Takt zu bringen. Ziel ist es, das Vorhofflimmern zu beseitigen oder langfristig zu lindern.
Dafür bestehen drei Möglichkeiten:

  • Ein leichter Stromstoß (elektrische Kardioversion)
  • Behandlung mit Medikamenten (Anti-Arrhythmika)
  • Verödung von Herzgewebe im Vorhof (Katheter-Ablation)

Manchmal lässt sich das Herz mit einem leichten Stromstoß wieder in den richtigen Takt bringen. Fachleute sprechen von einer elektrischen Kardioversion. Der Stromstoß soll den natürlichen Schrittmacher des Herzens, den Sinusknoten, anregen.

Für die Therapie des Vorhofflimmern mit einem Stromstoß wird der Patient oder die Patientin in einen kurzen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Hat das Vorhofflimmern vor der Therapie bereits länger als 48 Stunden bestanden, muss vor einer Kardioversion in der Regel ein Herz-Ultraschall durch die Speiseröhre gemacht werden (Schluck-Echokardiografie). Dabei wird geprüft, ob sich im Bereich des Vorhofs Blutgerinnsel gebildet haben. Außerdem müssen für eine bestimmte Zeit Medikamente eingenommen werden, die die Blutgerinnung hemmen. Man nennt sie umgangssprachlich auch Blutverdünner. Mit beidem möchte man einem Schlaganfall vorbeugen.

Gelingt die Behandlung mit einem Stromstoß, kann das Herz wieder voll leistungsfähig sein. Allerdings kann das Vorhofflimmern nach einer gewissen Zeit wiederkehren. In diesem Fall müssen Patienten und Patientinnen dauerhaft Medikamente einnehmen, die den Herzrhythmus kontrollieren.

Bei manchen Menschen mit Vorhofflimmern lässt sich der normale Herzrhythmus auch mit Medikamenten wiederherstellen. In diesem Fall spricht man von einer medikamentösen Kardioversion.

Medikamente zur Wiederherstellung des normalen Herzrhythmus heißen Anti-Arrhythmika. Es handelt sich um eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Medikamenten. Die meisten beeinflussen die Empfänglichkeit des Herzmuskels für elektrische Reize. Einige Anti-Arrhythmika blockieren die Bindungsstellen des Herzens für Stresshormone.

Bei einer Kardioversion mit Medikamenten wird ein Anti-Arrhythmikum als Tablette oder Infusion unter ärztlicher Aufsicht verabreicht.

Für Menschen, die nur gelegentlich kurze Phasen von Vorhofflimmern mit Symptomen haben (weniger als 48 Stunden), gibt es eine besondere Form der Rhythmus-Kontrolle namens „Pill in the pocket“ („Tablette in der Tasche“). Diesen Patienten und Patientinnen wird zunächst im Krankenhaus unter EKG-Überwachung ein Anti-Arrhythmikum als Tablette verabreicht. Vertragen sie es gut und ist die Behandlung wirksam, wird den Patienten das Medikament ausgehändigt, mit der Anweisung, es nur dann einzunehmen, wenn die Beschwerden erneut auftreten.

Anti-Arrhythmika werden auch eingesetzt, um den normalen gleichmäßigen Herzschlag aufrechtzuerhalten. In diesem Fall müssen Betroffene das Medikament längerfristig einnehmen. Zusätzlich verordnet die Ärztin, der Arzt oftmals auch ein Medikament zur Kontrolle der Herzfrequenz (z. B. Beta-Blocker).

Welche Medikamente kommen zur Behandlung von Vorhofflimmern infrage?

Welches Medikament (Anti-Arrhythmikum) zur Kontrolle des Herz-Rhythmus eingesetzt werden sollte, hängt vom Therapieziel ab. Auch Begleiterkrankungen und eine mögliche Wechselwirkung mit weiteren Medikamenten spielen eine Rolle.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird mit Ihnen gemeinsam die Vor- und Nachteile einer Therapie mit Anti-Arrhythmika und der verschiedenen möglichen Medikamente abwägen. Da Anti-Arrhythmika unterschiedliche Wirkmechanismen haben, können die möglichen Nebenwirkungen vielfältig sein. Im Gespräch erfahren Sie auch alles Notwendige zu den möglichen Nebenwirkungen. So können rhythmuskontrollierende Medikamente ihrerseits Herzrhythmusstörungen auslösen.

Eine weitere Möglichkeit, um den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen, ist die Katheter-Ablation. Diese kommt z. B. in Frage, wenn trotz Einnahme von Medikamenten noch starke Beschwerden auftreten.

Bei der Katheter-Ablation verödet man Herzgewebe am Übergang von den Lungenvenen zum linken Vorhof. Das verödete Gewebe stirbt ab. Es kann dann keine Flimmerwellen mehr weiterleiten. In der Regel wird eine Katheter-Ablation mit einem Herzkatheter vorgenommen.

Wie läuft die Katheter-Ablation ab?

Eine Katheter-Ablation über einen Katheter wird von einem Herzchirurgen, einer Herzchirurgin in einer Klinik vorgenommen. Dafür macht der Arzt, die Ärztin einen kleinen Schnitt, meist in der Leistengegend. Über den Schnitt wird ein dünner Schlauch, der Katheter, in den linken Herzvorhof eingeführt. Der Schlauch verödet das Herzgewebe mithilfe von Hitze oder Kälte.

Eine Vollnarkose ist dafür in der Regel nicht notwendig. Normalerweise wird die Patientin, der Patient aber in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Während des Eingriffs bekommt man gerinnungshemmende Medikamente (Blutverdünner), damit sich an der Katheterspitze keine Blutgerinnsel bilden.

Nach einer Katheter-Ablation sind etwa zwölf Stunden Bettruhe erforderlich, oftmals kann die Patientin, der Patient, die Klinik bereits am Folgetag verlassen. Es wird empfohlen, sich anschließend etwa zehn Tage zu schonen, damit es am Ort der Katheter-Einführung nicht zu Blutungen oder Entzündungen kommt. Die Gerinnungshemmer müssen nach der Behandlung für mindestens zwei Monate weiter eingenommen werden.

Möglicherweise kehren die Beschwerden des Vorhofflimmerns auch nach einer zunächst erfolgreichen Katheter-Ablation zurück. In diesem Fall wird eine neue Ablation nötig.

Studiencheck

In Studien wurden der mögliche Nutzen und Schaden der Vorhof-Ablation für verschiedene Formen des Vorhofflimmerns im Vergleich zur Behandlung mit Medikamenten, den sogenannten Anti-Arrhythmika, untersucht.

Hilft eine Vorhof-Ablation bei andauerndem Vorhofflimmern besser als Medikamente? 

Erstbehandlung bei anfallsartigem Vorhofflimmern: Hilft die Vorhof-Ablation besser als Medikamente? 

Hilft eine Vorhof-Ablation bei anfallsartigem Vorhofflimmern, wenn ich schon Medikamente nehme?   
 

Frequenzkontrolle: Wie kann ein zu schneller oder zu langsamer Herzschlag behandelt werden?

Bei der Frequenz-Kontrolle geht es darum, die Geschwindigkeit des Herzschlags zu normalisieren. Das Herz soll bei Erwachsenen im Ruhezustand möglichst 60- bis 80-mal pro Minute schlagen. Bei Menschen mit Vorhofflimmern versucht man den Herzschlag anfänglich auf weniger als 110 Schläge pro Minute im Ruhezustand zu senken.

Fast alle Menschen mit Vorhofflimmern bekommen Medikamente, die die Herzfrequenz verringern sollen. Sie ist die Therapie der ersten Wahl bei Patienten ohne oder mit nur geringen Symptomen.

Eine Frequenz-Kontrolle kommt auch für Erkrankte infrage, bei denen eine Rhythmus-Kontrolle nicht funktioniert hat oder nicht möglich ist.

Wie behandelt man einen zu schnellen Herzschlag?

Ein zu schneller, unregelmäßiger Herzschlag lässt sich mit bestimmten Medikamenten verlangsamen. Zu diesen Medikamenten gehören:

  • Beta-Blocker
  • Kalziumantagonisten
  • Herzglykoside
  • Amiodaron (in Ausnahmefällen)

Die Wahl der Medikamente hängt von den Beschwerden und Begleiterkrankungen des Patienten, dem Zustand des Herzens sowie möglichen Nebenwirkungen der Medikamente ab. Ihr Arzt, Ihre Ärztin wird mit Ihnen besprechen, welches Medikament zur Frequenz-Kontrolle für Sie in Betracht kommt und welche möglichen Nebenwirkungen damit verbunden sind.

Manchmal braucht es etwas Zeit, bis die Herzfrequenz mit Medikamenten richtig eingestellt ist. Falls nötig, wird die Ärztin, der Arzt die Dosis des Medikaments nachträglich anpassen. Weiterhin ist zu beachten, dass der Herzschlag durch bestimmte Medikamente auch zu langsam werden kann.

Was, wenn die Medikamente nicht wirken oder vertragen werden?

In seltenen Fällen kann es passieren, dass bei Vorhofflimmern die Medikamente nicht wirken oder nicht gut vertragen werden. Für diese Fälle gibt es eine weitere Behandlungsmöglichkeit: eine Verödung des AV-Knotens (Atrioventrikularknoten-Ablation). Der AV-Knoten ist die elektrische Verbindung zwischen den Vorhöfen und den Herzkammern. Werden bestimmte Bereiche dieser Verbindung mit einem Herzkatheter verödet, kann ein zu schneller Herzschlag langsamer werden. Vor der Behandlung wird immer ein Herzschrittmacher eingesetzt, damit der Herzschlag nicht zu langsam wird. Das Vorhofflimmern bleibt bestehen, aber die Herzfrequenz wird durch den Schrittmacher kontrolliert und die Beschwerden nehmen ab. Der Herzschrittmacher muss dauerhaft getragen werden.

Wie behandelt man einen zu langsamen Herzschlag?

Bei Menschen, deren Herzschlag zu langsam ist, kann ein Herzschrittmacher bei Vorhofflimmern angezeigt sein. Herzschrittmacher geben elektrische Stromstöße an den Herzmuskel ab. Wann ein Herzschrittmacher eingesetzt wird, hängt von den Beschwerden des Patienten, der Patientin ab. Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, ab wann eine zu langsame Herzschlag-Geschwindigkeit Beschwerden wie Schwindel und Ohnmachtsanfälle bereitet.

Wie werden Begleiterkrankungen und Risikofaktoren von Vorhofflimmern behandelt?

Außer der Behandlung des Vorhofflimmerns selbst werden auch Begleiterkrankungen, wie z. B. Bluthochdruck oder Herz-Kreislauferkrankungen, behandelt. Auch dadurch lassen sich die Beschwerden des Vorhofflimmerns verringern und das Risiko für einen Schlaganfall senken. Die genauen Behandlungsmöglichkeiten hängen von den jeweiligen Begleiterkrankungen ab.

Auch Patienten und Patientinnen selbst können zur Behandlung des Vorhofflimmerns beitragen, indem sie:

  • ein gesundes Körpergewicht anstreben oder halten,
  • sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten ausreichend bewegen oder Sport treiben,
  • wenig Alkohol trinken.

Behandlung von Vorhofflimmern: Gibt es andere Heilmethoden?

Die aktuellen ärztlichen Leitlinien enthalten keine Empfehlungen für weitere Behandlungsmethoden wie etwa Nahrungsergänzungsmittel. Die Behandlung von Vorhofflimmern zielt darauf ab, den Herzschlag zu normalisieren und Folgeerkrankungen zu verhindern. Für beide Behandlungsziele gibt es keine anderen Heilmethoden, die ausreichend wirksam sind.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

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Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Autoren und Autorinnen:
Lisa-Marie Ströhlein
Lisa-Marie Ströhlein

Lisa-Marie Ströhlein

Medical Writerin
Lisa-Marie Ströhlein studierte Medizinische Biologie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation. Für die Stiftung bereitet sie komplexe medizinische Themen und Inhalte in laienverständlicher Sprache auf.
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Michael Mibs
Michael Mibs

Michael Mibs

Referent Evidenzbasierte Medizin
Michael Mibs ist studierter Gesundheitswissenschaftler und Soziologe. Für die Stiftung erarbeitet er Inhalte für multimediale Informationsangebote auf Basis der Methoden der evidenzbasierten Medizin und konzipiert Analysen mit Bezug zur klinischen Versorgung.
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Nastasia Vogelsang
Nastasia Heilemann

Nastasia Vogelsang

Senior-Multimedia-Producerin
Nastasia Vogelsang studierte Angewandte Medienwirtschaft mit Schwerpunkt TV-Producing. Für die Gesundheitsinformationen der Stiftung konzipiert sie multimediale Formate und steuert deren Umsetzung.
Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. med. Martin Scherer
Prof. Dr. Martin Scherer

Prof. Dr. med. Martin Scherer

Prof. Dr. med. Martin Scherer ist seit 2012 Direktor des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Seit 2015 ist er Vorsitzender des Expertenbeirats der Stiftung Gesundheitswissen. Zudem ist Prof. Scherer Past-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), deren Präsident er von 2019 bis 2025 war. Von 2009 bis 2011 hatte er die W2-Professur „Versorgungsforschung und ihre Methoden“ am Institut für Sozialmedizin der Universität Lübeck inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. in der Über- und Unterversorgung und der Behandlung von Menschen mit Multimorbidität und Leitlinien. Martin Scherer studierte Humanmedizin in Marburg, Wien und Paris.
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Dr. med. Dagmar Lühmann
Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte anschließend Medizin an der Universität zu Lübeck. Nach dem Examen arbeitete sie als Assistenzärztin am Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie und promovierte dort zum Thema "Auswirkungen von Quecksilberexposition auf das menschliche Immunsystem". Später arbeitete sie am Institut für Sozialmedizin an der Universität zu Lübeck mit dem Schwerpunkt evidenzbasierte Medizin und Bewertung von medizinischen Verfahren (Health Technology Assessment). Seit 2013 ist sie als Forschungskoordinatorin am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig.

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Aktualisiert am: 02.05.2024