Zwischen zwei Terminen ein schnelles Stück Pizza oder eine Portion Pommes – bei vielen Menschen fällt die Mittagspause häufiger mal ungesund aus. Zeitmangel, Kosten oder das Fehlen von gesunden Angeboten in der Nähe können es schwer machen, sich am Arbeitsplatz gesund zu ernähren. Wie kann man es dennoch schaffen auch im Joballtag gesund zu essen? Und was kann man machen, wenn mit dem Nachmittagstief auch der Heißhunger kommt? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Stiftung Gesundheitswissen im heutigen Teil ihrer Themenwoche rund um gesunde Ernährung trotz Stress.
Eigentlich ist sie eine willkommene Arbeitsunterbrechung – die Mittagspause. Doch viele nehmen sich zu wenig Zeit fürs Mittagessen, holen etwas Schnelles auf die Hand oder lassen die Pause gleich ganz ausfallen. Und im Homeoffice sieht es nicht besser aus. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes verkürzen im mobilen Arbeiten 46 % der Beschäftigten sehr häufig bzw. oft ihre Erholungspausen. Allerdings kann sich das auf Dauer negativ auf die Gesundheit und auch die Arbeitsleistung auswirken. Denn sich Zeit für eine Pause zu nehmen, mit Kollegen etwas essen zu gehen oder danach noch einen kleinen Spaziergang zu machen, das hilft aufzutanken und sich danach Aufgaben mit neuer Energie zu widmen.
Oft eilt man von Termin zu Termin. Das Resultat sind hastig eingenommene oder ganz verschobene Malzeiten. Der Körper kann darauf mit Heißhunger-Attacken reagieren. Hinzu kommt: viele Menschen essen mehr, wenn sie gestresst oder frustriert sind. Durch das Stress-Essen wird dem Körper zu viel Fett und Zucker zugeführt. Mit ein paar Tricks lässt sich der Heißhunger aber vermeiden:
Auch wenn Zeitmangel und Fast Food in der Umgebung ein gesundes Mittagessen oftmals erschweren, kann man auch im Berufsalltag versuchen, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung im Job setzt sich zusammen aus:
Sollte man doch die Mittagspause am Imbiss-Stand oder dem Fast-Food-Restaurant um die Ecke verbringen, kann später mit Obst, Gemüse oder Milchprodukten ein Ausgleich geschaffen werden. Sich auch mal das Mittagessen von zu Hause mitzubringen, spart nicht nur etwas Geld, sondern hat vor allem den Vorteil, dass man selbst über die Zutaten entscheidet. Eine Extra-Portion beim abendlichen Kochen, ein leckerer Salat oder auch belegte Brote mit frischem Gemüse sind eine gute Alternative. Neben dem Essen darf auch das Trinken nicht vergessen werden. 1,5 Liter am Tag sollten es sein. Die beste Wahl ist hier ungesüßter Tee oder Wasser.
Die Stiftung Gesundheitswissen bietet allen, die Tipps und Anregungen für eine gesunde Ernährung für den stressigen Arbeitsalltag suchen, zahlreiche Informationen und Angebote in ihrem Themenspezial „Gesunde Ernährung trotz Stress“. Was genau Sie erwartet, finden Sie:
Mo, 22. August: Superfood im Studiencheck: Was können sie wirklich?
Die, 23. August: Expertenchat „Wie super sind Superfoods wirklich? mit Angela Clausen, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
Mi, 24. August: Gesund Essen im Arbeitsalltag: So vermeiden Sie Hungerattacken
Do, 25. August: Ernährung im Familienalltag: 8 Tipps zum gesunden Kochen trotz Zeitmangel
Fr, 26. August: Einkaufen im Supermarkt: Was ist der Nutri-Score?