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Fünf Fragen, die man seinem Arzt stellen sollte

Pressemitteilung 06.12.2017 - 09:07

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Karte "5 Fragen an den Arzt" © Bernd Brundert

Dem Arzt Fragen stellen - für viele Menschen ist das nicht selbstverständlich und teilweise sogar eine unangenehme Angelegenheit. Doch das Nachhaken ist wichtig. Denn nur so können sich Patienten sicher sein, dass sie die für sich beste Behandlung erhalten.

Berlin, 6.12.2017. Noch immer trauen sich viele Menschen nicht, ihrem Arzt oder ihrer Ärztin Verständnisfragen zu stellen oder Behandlungsempfehlungen zu hinterfragen. Die Stiftung Gesundheitswissen hat deshalb eine Checkliste mit fünf Fragen entwickelt, die nach dem Erhalt einer Diagnose gestellt werden können. „Oft bleiben nach einer Diagnose Fragen offen“, bestätigt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und ergänzt: „Das gemeinsame Gespräch zwischen Patient und Arzt dient dazu, Patientinnen und Patienten umfassend zu informieren und zusammen eine Entscheidung zu treffen.“

Die „5 Fragen an den Arzt“ sind auf der Internetseite der Stiftung Gesundheitswissen in der Rubrik „Gesundes Leben“ zu finden und stehen als Download oder zur Bestellung im Visitenkartenformat zur Verfügung. Die Fragen wurden unter Berücksichtigung der aktuellen gesundheitswissenschaftlichen Forschung erarbeitet. 

„Vielen Patientinnen und Patienten ist gar nicht klar, dass eine Behandlung nicht immer sofort erfolgen muss,“ erläutert der ausgebildete Arzt Dr. Suhr. „Auch Abwarten kann eine Möglichkeit sein, denn manche Beschwerden verschwinden von alleine.“ Etwa bei einer Erkältung, bei der zwar Nasenspray kurzfristige Linderung verschafft, die Krankheitsdauer aber nicht verkürzt wird.

Die Stiftung Gesundheitswissen möchte dabei helfen, die Gesundheitskompetenz der Deutschen zu verbessern und gibt daher wertvolle Hinweise, wie sie die Kommunikation mit ihren behandelnden Ärztinnen oder Ärzten verbessern können.

Fünf Fragen, die man seinem Arzt stellen sollte