Berlin, 09.06.2026 – Viele Menschen orientieren sich beim Thema Körpergewicht am Body-Mass-Index (BMI). Doch wie viel sagt dieser Wert tatsächlich über gesundheitliche Risiken aus? Die Stiftung Gesundheitswissen hat ihr Informationsangebot zum BMI erweitert und stellt wissenschaftlich fundiertes Wissen zur Verfügung, damit Menschen informierte Entscheidungen zu ihrem Körpergewicht und ihrer Gesundheit treffen können. Dabei beleuchtet sie den BMI kritisch: Wann verliert er an Aussagekraft und welche ergänzenden Messmethoden können relevant sein?
Ob Unter-, Normal- oder Übergewicht: Der BMI wird in der medizinischen Praxis häufig als schnelle Orientierung genutzt, um das Körpergewicht einzuordnen und daraus gesundheitliche Risiken abzuschätzen. Er setzt das Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße, dabei wird das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt. Wichtig: Der BMI allein erlaubt keine abschließende individuelle Risikobewertung.
Obwohl der BMI eine erste Orientierung bietet, lässt er wesentliche individuelle Merkmale außer Acht:
Damit Risiken im Zusammenhang mit Körpergewicht und Fettverteilung besser eingeordnet werden können, stellt die Stiftung Gesundheitswissen ergänzende Methoden vor:
Zusätzlich beleuchtet die Stiftung neuere Kennzahlen wie den Body-Shape-Index oder den Body-Roundness-Index, die die individuelle Körperform und Fettverteilung differenzierter abbilden sollen. Bei Fragen zur gesundheitlichen Einordnung des eigenen Körpergewichts bleibt das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt wichtig.
Mehr Informationen zur BMI-Berechnung, zu Grenzwerten und zu ergänzenden Messmethoden finden Sie hier: