Welche Aufgaben haben Zentren für Seltene Erkrankungen?
Zentren für Seltene Erkrankungen sind Einrichtungen, die sich darauf spezialisiert haben, Seltene Erkrankungen festzustellen und zu behandeln. Dafür arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen eng zusammen. Mittlerweile gibt es solche Zentren in ganz Deutschland. Dabei wird zwischen A-, B- und C-Zentren unterschieden.
Die A-Zentren sind sogenannte Referenzzentren, die in der Regel an Universitätskliniken angegliedert sind.
Sie sind Anlaufstelle für Menschen mit dem Verdacht auf eine Seltene Erkrankung oder einer bestehenden Diagnose. Hier werden Patientenakten in Fallkonferenzen besprochen, weitere Diagnostik zur Abklärung eingeleitet und Patienten zur Behandlung an die geeignete Stelle weitergeleitet. Das können zum Beispiel B- oder C-Zentren sein.
B-Zentren sind Krankenhäuser, die immer an ein A-Zentrum angeschlossen sind und auf bestimmte Seltene Erkrankungen spezialisiert.
Hier können Menschen mit Seltenen Erkrankungen untersucht, behandelt und stationär aufgenommen werden.
C-Zentren können sowohl Krankenhäuser als auch Arztpraxen sein, die auf bestimmte Seltene Erkrankungen spezialisiert sind.
Sie behandeln Menschen mit Seltenen Erkrankungen ausschließlich ambulant.
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