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Interessenkonflikt - erklärt am Beispiel Wissenschaft

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Video - 2:03 Minuten

Interessenkonflikt - erklärt am Beispiel Wissenschaft

Erfahren Sie hier, was ein Interessenkonflikt in der Wissenschaft und Forschung ist und wie damit umgegangen werden kann.
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Wann werden Interessen zum Konflikt? Interessen sind Gründe, die uns motivieren, etwas zu denken oder zu tun. Jeder Mensch hat verschiedene Interessen. Manchmal passen allerdings nicht alle davon gut zueinander. Sie können miteinander in Konflikt kommen. Wenn das passiert, spricht man von einem Interessenkonflikt.

Interessenkonflikte kommen in unserer Welt häufig vor und haben auch nicht zwangsläufig negative Folgen. Die Wissenschaft ist da keine Ausnahme. Wissenschaftler haben das vorrangige Interesse, sich an die Regeln guter wissenschaftlicher Arbeit zu halten, also zum Beispiel eine neutrale Haltung bei der Bewertung von Forschungsergebnissen.

Dazu können aber auch andere Interessen kommen- zum Beispiel, beruflichen Erfolg zu haben oder das eigene Einkommen zu verbessern. Wenn diese Interessen einander entgegenstehen können sie das Urteilsvermögen oder professionelle Verhalten von Wissenschaftlern unangemessen beeinflussen.

Das kann etwa bedeuten, dass ein Wissenschaftler seine eigenen Forschungsergebnisse weniger ausgewogen wahrnimmt und berichtet, damit sie in einer bedeutsamen Fachzeitschrift erscheinen. Oder weil es die Chancen erhöht, dass ein Unternehmen, das eine Studie finanziert hat, ihm weitere Forschungsarbeit finanziert.

Interessenkonflikte lassen sich in der Praxis oft nicht ausschließen. Ein offener Umgang damit und weitere Sicherungsmaßnahmen sollen verhindern, dass sich Interessenkonflikte unangemessen auf gute, wissenschaftliche Arbeit auswirken. Aus diesen Gründen ist es wichtig, sensibel für Interessenskonflikte zu sein. Damit wir trotz Interessenkonflikten zu zuverlässigen Forschungsergebnissen kommen.

Wissen ist gesund.