Krankheitsbeschwerden im Internet recherchieren – das haben wohl die meisten Menschen schon gemacht.
Mit einem KI-Chatbot kann man sich die Suche sogar noch erleichtern.
Aber kann man den Antworten auch vertrauen?
Dazu ist es wichtig zu wissen, wie solche Chatbots überhaupt funktionieren.
Die technische Grundlage bilden bei Chatbots meist sogenannte Large Language Models, kurz LLMs.
Das ist eine künstliche Intelligenz, die mithilfe von unzähligen Daten darauf trainiert ist, menschliche Sprache zu verarbeiten und zu generieren.
Sie kann auf Fragen antworten oder auch Arbeitsaufträge erledigen, zum Beispiel Inhalte zu bestimmten Krankheitssymptomen zusammenstellen.
Aber: Die KI denkt nicht wie ein Mensch.
Sie kann eine Nutzerfrage oder ihre eigene Antwort darauf nicht verstehen.
Vielmehr erkennt sie ein Muster in der Sprache.
Sie lernt zum Beispiel, welche Worte und Wortfolgen zu bestimmten Themen gehören.
Daraus berechnet sie, welche Wörter am besten zur Nutzerfrage passen, und reiht sie aneinander.
Und das geht nicht immer gut:
Manchmal baut die KI aus ihren Informationen auch falsche Antworten zusammen.
Dafür gibt es mehrere mögliche Ursachen:
Stellt man der KI eine Frage zu einer Erkrankung, erhält man zwar immer eine Antwort – allerdings muss diese nicht zwingend richtig sein.
Deshalb kann sie bei Gesundheitsfragen auch keinen Arztbesuch ersetzen.
Wissen ist gesund.