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Metabolisches Äquivalent: So macht man Bewegung messbar

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Video - 1:08 Minuten

Metabolisches Äquivalent: So macht man Bewegung messbar

Sport und Bewegung können anstrengend sein – aber wie anstrengend eigentlich? Laut WHO reicht eine „moderate“ Aktivität und die kann man mit dem sogenannten metabolischen Äquivalent recht genau festlegen, wie Prof. Dr. Lars Donath, Trainingswissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln, mit Praxisbeispielen erklärt.
Portrait Prof. Dr. Donath
Bitte um das Video zu sehen.

Was bedeutet das „Metabolische Äquivalent?“
Das Metabolische Äquivalent ist im Prinzip eine Maßeinheit, die versucht alle Aktivitäten, egal ob im Alltag oder im Sport, im Beruf oder in der Freizeit als ein Vielfaches des Ruheumsatzes auszudrücken. 
Das heißt, wenn ich sitze oder liege, habe ich 1 MET, also ein Metabolisches Äquivalent. Wenn ich jetzt anfange, Gartenarbeit zu machen, wenn ich eine Stunde bei 15 km/h Fahrrad fahre oder einen Berg besteige mit einer Geschwindigkeit von 4 km/h, dann lässt sich das als Vielfaches dieses einzelnen METs ausdrücken. Und das geht bei einem richtig schnellen Sprint auf das 23fache des Ruheumsatzes.

Eine moderate Aktivität, so wie das die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, sind ungefähr 3 - 6 dieser MET. 
Eine hohe Intensität beginnt bei 6, 8, 12 MET.

Weitere Informationen finden sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.