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Insomnie

Helfen Benzodiazepine bei Insomnie?

Studiencheck

Was sind Benzodiazepine?

Benzodiazepine sind verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung von anhaltenden Schlafstörungen (Insomnie). Benzodiazepine verstärken die Wirkung des beruhigenden Botenstoffes GABA im Gehirn und wirken angstlösend. Auf der anderen Seite können sie das Denkvermögen beeinträchtigen, weil andere Hirnzellen ebenfalls über Andockstellen für GABA verfügen und die Bindung des Botenstoffes auch an ihnen verstärkt wird.

Was ist Insomnie?

Insomnie ist eine krankhafte Schlafstörung. Betroffene haben mehrmals pro Woche Ein- oder Durchschlafprobleme, und das über einen Zeitraum von mehreren Wochen hinweg. Dadurch werden das Alltagsleben und insbesondere die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

Bei Benzodiazepinen unterscheidet man zwischen Wirkstoffen mit kurzen, mittellangen und langen Halbwertszeiten (HWZ). Die Halbwertszeit gibt an, wie schnell das Medikament im Körper abgebaut wird. Grundsätzlich sollte man Benzodiazepine nicht länger als vier Wochen einnehmen.
In Deutschland sind Wirkstoffe aus allen drei Gruppen für die Behandlung der Insomnie zugelassen:

  • Kurz wirksam (HWZ < 5 Stunden): Brotizolam, Triazolam
  • Mittellang wirksam (HWZ 6–24 Stunden): Lorazepam, Lormetazepam, Temazepam
  • Lang wirksam (HWZ > 24 Stunden): Flunitrazepam, Flurazepam, Nitrazepam

In diesem Studiencheck haben wir uns angeschaut, wie gut Benzodiazepine gegen Schlafstörungen helfen und welche Nebenwirkungen auftreten können.

Hinweis: 

Benzodiazepine können abhängig machen. Deswegen sollten sie erst eingesetzt werden, wenn andere Insomnie-Behandlungen, z. B. eine Psychotherapie, die Schlafprobleme nicht verbessert haben.

Was wurde untersucht?

Eine systematische Übersichtsarbeit untersuchte, wie gut Schlafmedikamente wirkten, wie häufig Nebenwirkungen auftraten und wie oft die Behandlung aufgrund der Nebenwirkungen abgebrochen wurde. Die Übersichtsarbeit wertet Einzelstudien (randomisiert-kontrollierte Studien) aus und fasst deren Ergebnisse zusammen. In den Einzelstudien wird die Wirksamkeit von Benzodiazepinen mit der von anderen Schlafmedikamenten oder einem Placebo verglichen. Ein Placebo ist ein wirkungsloses Scheinmedikament.

Hier stellen wir die Ergebnisse zu Benzodiazepinen im Vergleich zu einem Placebo dar.

Die Ergebnisse auf einen Blick

Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit zeigen, dass Benzodiazepine den Schlaf bei Insomnie verbessern können. Die größte Verbesserung zeigte sich bei den kurz wirksamen Benzodiazepinen. Bei allen untersuchten Benzodiazepinen traten mehr Nebenwirkungen auf als bei den Placebos.

Einschränkung der Ergebnisse

Die Ergebnisse gelten für Erwachsene mit diagnostizierter Insomnie. Es wurden auch Wirkstoffe untersucht, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Das Vertrauen in die Ergebnisse zur Wirksamkeit von Benzodiazepinen ist mittelgroß. Bei den Nebenwirkungen ist das Vertrauen für die kurz wirksamen Benzodiazepinen mittelgroß, für die mittellang und lang wirksamen Benzodiazepinen sehr niedrig.

Studienergebnisse

Wie gut helfen Benzodiazepine gegen Schlafstörungen?

Um die Wirksamkeit der Benzodiazepine zu bewerten, füllten die Studienteilnehmenden einen Fragebogen aus. Darin wurde u. a. gefragt, wie sich der Schlaf durch die Medikamente verändert hat und wie zufrieden sie damit waren. Teilnehmende, die Benzodiazepine einnahmen, waren mit ihrem Schlaf zufriedener als Teilnehmende, die ein Placebo bekommen hatten.

  • Kurz wirksame Benzodiazepine: 30 von 100 Personen berichten von einer Verbesserung der Schlafqualität oder einer größeren Zufriedenheit mit dem Schlaf.
  • Mittellang wirksame Benzodiazepine: 27 von 100 Personen berichten von einer Verbesserung der Schlafqualität oder einer größeren Zufriedenheit mit dem Schlaf.
  • Lang wirksame Benzodiazepine: 25 von 100 Personen berichten von einer Verbesserung der Schlafqualität oder einer größeren Zufriedenheit mit dem Schlaf.
  • Placebo: 16 von 100 Personen berichten von einer Verbesserung der Schlafqualität oder einer größeren Zufriedenheit mit dem Schlaf.

Die Wirksamkeit der Medikamente wurde für höchstens vier Wochen beobachtet. Aus den Ergebnissen lässt sich nicht ableiten, wie die Wirkung sich über einen längeren Zeitraum entwickelt.

Das Vertrauen in die Ergebnisse ist mittelgroß. Wir glauben grundsätzlich, dass Benzodiazepine den Schlaf bei Insomnie verbessern können. Wie deutlich diese Verbesserung ausfällt, könnten zukünftige Studien allerdings noch einmal anders beurteilen. Der wahre Effekt spiegelt sich wahrscheinlich in den Ergebnissen der Forschung wider, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Forschung in der Zukunft zu einem anderen Ergebnis kommt.

Wie häufig sind Nebenwirkungen bei der Einnahme von Benzodiazepinen aufgetreten?

Bei Menschen, die Benzodiazepine einnahmen, traten mehr Nebenwirkungen auf als bei Teilnehmenden, die ein Placebo bekamen.

  • Kurz wirksame Benzodiazepine: 54 von 100 Personen berichten von mindestens einer Nebenwirkung.
  • Mittellang wirksame Benzodiazepine: 50 von 100 Personen berichten von mindestens einer Nebenwirkung.
  • Lang wirksame Benzodiazepine: 58 von 100 Personen berichten von mindestens einer Nebenwirkung.
  • Placebo: 42 von 100 Personen berichten von mindestens einer Nebenwirkung.

In manchen Studien wurden die Benzodiazepine auch länger als vier Wochen eingenommen. In diesen Fällen ließ sich entsprechend länger beobachten, ob sich Nebenwirkungen einstellten.

Welche Nebenwirkungen können bei Benzodiazepinen auftreten?

Häufige Nebenwirkungen von Benzodiazepinen sind zum Beispiel Schwindel, Benommenheit und Konzentrationsschwierigkeiten. Solange die Medikamente wirken, ist man nicht fahrtüchtig und sollte keine schweren Maschinen bedienen. Vor allem bei älteren Menschen steigt das Risiko für Stürzen. Die Nebenwirkungen können bis zum Tag nach der Einnahme anhalten.

Eine Nebenwirkung gilt als häufig, wenn sie bei mehr als einer von 100 Personen auftritt.

Das Vertrauen in die Ergebnisse zu kurz wirksamen Benzodiazepinen ist mittelmäßig. Es ist wahrscheinlich, dass die Einnahme von Benzodiazepinen mit Nebenwirkungen verbunden ist. Wie häufig diese Nebenwirkungen sind, könnten zukünftige Studien allerdings anders bewerten. Die Ergebnisse zu den Nebenwirkungen der mittellang und lang wirksamen Benzodiazepine sind sehr unsicher.

Wie häufig wurde die Behandlung aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen?

Menschen, die Benzodiazepine einnahmen, haben die Behandlung häufiger aufgrund von Nebenwirkungen abgebrochen als Teilnehmende, die ein Placebo bekamen.

  • Kurz wirksame Benzodiazepine: 3 von 100 Personen brachen die Behandlung wegen einer Nebenwirkung ab.
  • Mittellang wirksame Benzodiazepine: 3 von 100 Personen brachen die Behandlung wegen einer Nebenwirkung ab.
  • Lang wirksame Benzodiazepine: 3 von 100 Personen brachen die Behandlung wegen einer Nebenwirkung ab.
  • Placebo: 2 von 100 Personen brachen die Behandlung wegen einer Nebenwirkung ab.

Die Abbrüche wurden über einen Zeitraum von vier Wochen beobachtet.

Das Vertrauen in die Ergebnisse zu den lang wirksamen Benzodiazepinen ist niedrig. Die Ergebnisse zu mittellang und kurz wirksamen Benzodiazepinen sind sehr unsicher. Es ist wahrscheinlich, dass die Zahl der Studienabbrecher in zukünftigen Untersuchungen höher liegen wird.

Einordnung der Ergebnisse

Die Ergebnisse gelten für Erwachsene mit diagnostizierter Insomnie. Auch Erwachsene mit Begleiterkrankung durften an der Studie teilnehmen, solange die Insomnie die Haupterkrankung war, die behandelt wurde. Für alle anderen Personen gelten diese Ergebnisse nicht.

Studien mit Patientinnen und Patienten, die von schweren psychischen Erkrankungen (z. B. Schizophrenie, fortgeschrittene Demenz) als Begleiterkrankung betroffen sind, wurden ausgeschlossen. Für diese Personen gelten die Ergebnisse nicht.

In der systematischen Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit von Benzodiazepinen mit drei unterschiedlichen Halbwertszeiten zusammengefasst berichtet. Darunter waren auch fünf Wirkstoffe, die in Deutschland nicht für die Behandlung von Insomnie zugelassen sind.

Das Vertrauen in die Ergebnisse ist bei den jeweiligen Ergebnissen angegeben und bezieht sich auf die Studienlage zu den einzelnen Medikamenten, die in der Übersichtsarbeit verwendet wurden. Die meisten Einzelstudien der Übersichtsarbeit wurden von Pharmafirmen finanziert. Dies muss nicht bedeuten, dass die Ergebnisse nicht vertrauenswürdig sind. Allerdings haben die Unternehmen möglicherweise ein finanzielles Interesse am Ausgang der Studien.

Die Autoren und Autorinnen der Übersichtsarbeit erklären nicht, welche Studien sie aus welchen Gründen nicht in ihrer Auswertung berücksichtigt haben. Diese fehlende Transparenz schränkt das Vertrauen in die Ergebnisse insgesamt ein.
 

Die Informationen stammen aus einer Übersichtsarbeit, die 34 Einzelstudien mit kurz wirksamen Benzodiazepinen, 40 Einzelstudien mit mittellang wirksamen Benzodiazepinen und 30 Einzelstudien mit lang wirksamen Benzodiazepinen bewertete.

An den Einzelstudien zu kurz wirksamen Benzodiazepinen nahmen insgesamt 2176 Menschen teil. Sie waren im Durchschnitt 47 Jahre alt. 62 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen.

An den Einzelstudien zu mittellang wirksamen Benzodiazepinen nahmen insgesamt 3363 Menschen teil. Sie waren im Durchschnitt 46 Jahre alt. 62 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen.

An den Einzelstudien zu lang wirksamen Benzodiazepinen nahmen insgesamt 1625 Menschen teil. Sie waren im Durchschnitt 45 Jahre alt. 65 Prozent der Teilnehmenden waren Frauen.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). ICD-11 in Deutsch - Entwurfsfassung; ohne Jahr. Verfügbar unter: https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICD/ICD-11/uebersetzung/_node.html [29.08.2025].

De Crescenzo F, D'Alò GL, Ostinelli EG et al. Comparative effects of pharmacological interventions for the acute and long-term management of insomnia disorder in adults: a systematic review and network meta-analysis. Lancet 2022; 400(10347):170–84.

Gelbe Liste Online. Benzodiazepine; 2021. Verfügbar unter: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffgruppen/benzodiazepine#Nebenwirkungen [29.08.2025].

Pschyrembel Online. Benzodiazepine; 2025. Verfügbar unter: https://www.pschyrembel.de/Benzodiazepine/K03LC [28.08.2025].

Riemann D, Espie CA, Altena E et al. The European Insomnia Guideline: An update on the diagnosis and treatment of insomnia 2023. J Sleep Res 2023; 32(6):e14035. doi: 10.1111/jsr.14035.

Spiegelhalder K, Baum E, Becker M et al. Leitlinie „Insomnie bei Erwachsenen“ - Update 2025 - Version 2.0 - AWMF-Registernummer 063-003; 2025.

Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Autoren und Autorinnen:
Michael Mibs
Michael Mibs

Michael Mibs

Referent Evidenzbasierte Medizin
Michael Mibs ist studierter Gesundheitswissenschaftler und Soziologe. Für die Stiftung erarbeitet er Inhalte für multimediale Informationsangebote auf Basis der Methoden der evidenzbasierten Medizin und konzipiert Analysen mit Bezug zur klinischen Versorgung.
Wissenschaftliche Beratung:
Anja Rakebrandt
Profilbild Anja Rakebrandt

Anja Rakebrandt

Anja Rakebrandt hat Medizinische Dokumentation studiert. Seit 2012 ist sie in unterschiedlichen Bereichen der Versorgungsforschung am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Derzeit liegt ihr Schwerpunkt auf systematischen Literaturrecherchen und Evidenzsynthesen.
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M. Sc. Anne Stark
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M. Sc. Anne Stark

Anne Stark schloss 2006 eine Ausbildung zur Physiotherapeutin ab und studierte anschließend Physiotherapie / Ergotherapie an der Fachhochschule Osnabrück. Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Physiotherapeutin in der neurologischen Frührehabilitation in der Schön Klinik Hamburg Eilbek absolvierte sie den Masterstudiengang Health Sciences an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Seit 2013 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Durchführung systematischer Literaturrecherchen und Evidenzsynthesen.
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MMSc Christopher Jäger
Profilbild MMsc Christopher Jäger

MMSc Christopher Jäger

Christopher Jäger absolvierte ein Studium der Humanbiologie und einen Masterstudiengang in Globaler Gesundheit in Kopenhagen und Maastricht. Nach den Abschlüssen arbeitete er als Projektmitarbeitender bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Projekten zu Klimaschutz und Gesundheitsversorgung. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte er Erfahrungen und Eindrücke nationaler und lokaler Gesundheitsversorgung in Afrika, Südamerika und dem mittleren Osten sammeln. 2021 zog es ihn zum Medizinstudium nach Hamburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Assistent in der Arbeitsgruppe „Gesundheitskommunikation“ am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin mitarbeitete und ab 2023 als wissenschaftlicher Mitarbeitender in der Arbeitsgruppe „Evidenzbasierte Medizin“ am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig ist.
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Edris Nury
Profilbild Edris Nury

Edris Nury

Edris Nury absolvierte ein Bachelorstudium in Medizin am Universitätsklinikum Utrecht in den Niederlanden und erwarb anschließend einen Masterabschluss in Health Sciences mit dem Schwerpunkt International Public Health an der Freien Universität Amsterdam. Nach seinem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Athena Institute der Freien Universität Amsterdam tätig. Dort wirkte er in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der qualitativen Forschung und der Patientenbeteiligung mit. Später wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Nach seiner Zeit in der Klinik für Palliativmedizin konzentrierte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Evidenz in der Medizin (für die Cochrane Deutschland Stiftung) am Universitätsklinikum Freiburg auf quantitative Forschungsmethoden, auf die Erstellung und methodische Forschung zu Evidenzsynthesen sowie auf die kritische Bewertung von Evidenz (u.a. nach GRADE-Methodologie). Seit November 2021 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen in der Durchführung systematischer Literaturrecherchen, in der Erstellung von Evidenzsynthesen und in der kritischen Bewertung von Evidenz.
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Dr. Kerstin Bitter

Dr. Kerstin Bitter

Kerstin Bitter studierte Pharmazie an der Universität zu Kiel. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Klinische Pharmazie der Universität Bonn absolvierte sie im Anschluss die Weiterbildung zur Fachapothekerin für Arzneimittelinformation und promovierte 2018 zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Apothekerin ist sie seit 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig.
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M.Sc. Public Health Stefanie Butz
Profilbild M.Sc. Public Health Stefanie Butz

M.Sc. Public Health Stefanie Butz

Frau Butz schloss 2002 ihre Ausbildung zur examinierten Krankenschwester ab und arbeitete anschließend für zweieinhalb Jahre an der Orthopädischen Universitätsklinik in Frankfurt/Main. Nach Erwerb der Hochschulreife studierte sie von 2005 bis 2008 Gesundheitswissenschaften an der Fachhochschule Neubrandenburg. Anschließend erwarb sie ihren Master of Public Health an der Umeå University, Schweden. Nach einer zweijährigen Tätigkeit als wiss. Mitarbeiterin am Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie an der Universitätsklinik Schleswig-Holstein (Standort Lübeck), arbeitet sie seit 2013 am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie ist Teil der Arbeitsgruppe evidenzbasierte Medizin und arbeitet schwerpunktmäßig an der Erstellung von systematischen Übersichtsarbeiten, Evidenzsynthesen, HTA-Berichten und Patienteninformationen.

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Aktualisiert am: 21.01.2026