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Fragen und Antworten zur Organspende

Wie erhält man einen Organspende-Ausweis? Unter welchen Voraussetzungen dürfen Ärzte Organe entnehmen? Und wer entscheidet, wenn ein möglicher Organspender zu Lebzeiten keine Entscheidung getroffen hat? Auf dieser Seite beantworten wir häufige Fragen zur Organspende.

Nach einer Befragung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) aus dem Jahr 2024 stehen 85 Prozent einer Organ- und Gewebespende positiv gegenüber. Passend dazu konnte im Jahr 2025 mit 985 Organspenderinnen und Organspendern in Deutschland der höchste Stand seit 2012 verzeichnet werden. Trotzdem warten über 8000 Patientinnen und Patienten in Deutschland auf ein möglicherweise lebensrettendes Spenderorgan. 

Organspende: Oft müssen Angehörige entscheiden

Nur rund 42 Prozent der Menschen, die Organe spendeten, trafen die Entscheidung zu Lebzeiten selbst. Das ist weniger als die Hälfte. Oft wird die Entscheidung den Angehörigen überlassen.

Welche Gründe bestimmen ihre Entscheidung?

Organspende: Warum ist sie so wichtig?

Der Bedarf an Organspenden ist hoch. Allein in Deutschland standen 2022 laut der Europäischen Vermittlungsstelle Eurotransplant über 8000 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Für die Empfänger sind die Organspenden überlebenswichtig.

Die Chancen für eine erfolgreiche Transplantation und ein langfristiges Überleben mit einem Spenderorgan stehen heute sehr gut: Fünf Jahre nach einer Herztransplantation leben international noch etwa 72 Prozent der Empfänger, fünf Jahre nach einer Nierentransplantation sogar noch 76 Prozent, wenn die Spende nach dem Tod des Organspenders erfolgte. Auch bei anderen Organen sehen die Zahlen ähnlich aus. So leben beispielsweise nach einer Lebertransplantation nach fünf Jahren noch 69 Prozent der Empfänger, nach einer Transplantation der Bauchspeicheldrüse 66 Prozent. Das geht aus der Heidelberger Collaborative Transplant Study (CTS) für den Zeitraum ab dem Jahr 2000 hervor. Grundsätzlich kann ein Spender, dem mehrere Organe entnommen wurden, bis zu sieben Menschenleben retten.

Den Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation zufolge wurden 2021 in Deutschland 2905 Organe von Verstorbenen gespendet – am häufigsten Nieren (1.992), Lebern (834), Lungen (283) und Herzen (329). Den geringsten Anteil machten Bauchspeicheldrüsen (65) und Darmspenden (5) aus. Die Spende einer Niere ist auch als Lebendspende möglich, unter Umständen können Lebende auch Leber spenden. Dies heißt, ein Angehöriger spendet eine seiner beiden Nieren zu Lebzeiten. Nach der Transplantation leben in solch einem Fall nach fünf Jahren noch 86 Prozent der Empfänger.

Wie werde ich Organspender?

Eine Organspende darf nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Organspenders erfolgen. Diese kann durch ein formloses Schreiben oder eine entsprechende Formulierung in der Patientenverfügung dokumentiert werden. Eine einfache Möglichkeit, seine Bereitschaft zu erklären, ist der Organspende-Ausweis. Im Portemonnaie mitgeführt, ist er im Notfall leicht zu finden und schafft schnell Klarheit. 

Wer Organe oder Gewebe spenden möchte, kann eine rechtsverbindliche Erklärung im Organspende-Register abgeben. Krankenhäuser, die zur Organentnahme berechtigt sind, können dort festgehaltene Erklärungen abrufen. Erklärungen zur Gewebespende werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 dort abrufbar sein.

Im Testament sollte man die Spendenbereitschaft hingegen nicht festhalten. Bis zu dessen Öffnung vergeht in der Regel so viel Zeit, dass eine Organspende nicht mehr möglich ist.

Wie bekommt man einen Organspendeausweis?

Ein Organspendeausweis kann einfach und schnell z. B. auf der Webseite des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) heruntergeladen und ausgedruckt werden. Oder Sie nutzen die Möglichkeit, den Ausweis als Plastikkarte zu bestellen. Der Versand ist kostenlos. Außerdem erhalten Sie Organspendeausweise kostenlos in vielen Apotheken und Arztpraxen. Das BIÖG bietet den Organspendeausweis zudem in 28 weiteren Sprachen an.

Bis zu welchem Alter kann man Organe spenden?

Eine Altersgrenze nach unten besteht nicht. Bis zum 14. Lebensjahr entscheiden die Erziehungsberechtigten über Zustimmung oder Widerspruch. Jugendliche ab 14 Jahren haben die Möglichkeit, einer Organspende selbst zu widersprechen. Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr dürfen potenzielle Organspender oder -spenderinnen einer Organspende auch selbst zustimmen und einen Organspende-Ausweis mit sich führen. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nur bedingt. In den meisten Fällen ist nicht das Alter des Organspenders maßgeblich, sondern der Zustand der Organe. Ein spezielles Programm, das sogenannte Eurotransplant Senior Program (ESP), regelt, dass Organe älterer Menschen an ältere Empfänger abgegeben werden. Der älteste deutsche Spender im Jahr 2025 war ein 91-jähriger Leberspender.

Kann ich meine Entscheidung zur Organspende rückgängig machen?

Eine unterschriebene Einwilligung zur Organspende ist verbindlich – aber nicht endgültig. Sie kann jederzeit rückgängig gemacht werden. Wenn Sie Ihre Meinung ändern, reicht es also, die Erklärung zu vernichten. 

Wenn Sie sich im Organspende-Register registriert haben, können Sie die Eintragung jederzeit wieder löschen. Auf der Hilfe-Seite des Organspende-Registers wird erklärt, wie das geht.

In Deutschland gilt die Entscheidungslösung

In anderen Ländern, wie etwa England, gilt für die Organspende eine Widerspruchslösung. Hier wird jeder Verstorbene zum Organspender, wenn er der Spende zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat. In Deutschland setzt man dagegen auf eine Entscheidungslösung. Das heißt: Eine Organspende ist nur zulässig, wenn das ausdrückliche Einverständnis des Spenders vorliegt. Das hat der Deutsche Bundestag im Januar 2020 in seinem „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ bekräftigt. 

Seit März 2022 müssen gesetzlich Krankenversicherte ab dem vollendeten 16. Lebensjahr alle zwei Jahre Informationsmaterialien zur Organspende erhalten. Dies soll die Auseinandersetzung mit dem Thema fördern und die Entscheidungsfindung unterstützen. 

Außerdem gibt es ein zentrales Organspende-Register zur Dokumentation von Entscheidungen zur Organ- und Gewebespende. Hausärzte sollen ihre Patienten ermuntern, ihre Entscheidung zu dokumentieren.

>  Das Gesetz im Wortlaut

Was sind die Voraussetzungen für eine Organspende?

Wenn die Organe eines Menschen aus medizinischer Sicht für eine Organspende geeignet sind, entscheiden zwei Voraussetzungen darüber, ob eine Organentnahme tatsächlich auch durchgeführt werden darf: Erstens muss eine Einwilligung zur Organspende vorliegen. Zweitens müssen zwei Fachärzte unabhängig voneinander den Hirntod nach den Richtlinien der Bundesärztekammer feststellen.

Was bedeutet Hirntod?
Eine Person gilt als hirntot, wenn der unumkehrbare Ausfall der Gesamtfunktionen von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm eindeutig nachgewiesen wurde. Sind diese Kriterien erfüllt, wird das Herz-Kreislauf-System eines Hirntoten kurzzeitig künstlich aufrechterhalten. So werden Organe weiter durchblutet, um sie anschließend zu transplantieren.

Wer entscheidet, wenn kein Organspendeausweis vorliegt?

Stellen Ärzte oder Ärztinnen den Hirntod fest und es liegt keine Einwilligung zur Organspende vor, müssen nahestehende Angehörige entscheiden: etwa Ehepartner, volljährige Kinder oder Eltern. Dabei wird der mutmaßliche Wille des Verstorbenen zugrunde gelegt. Kennen die Angehörigen diesen nicht, fällt eine Entscheidung unter Umständen schwer. Umso wichtiger ist es, sich bereits zu Lebzeiten mit der Frage zu beschäftigen, ob man im Todesfall Organe für eine Spende zur Verfügung stellen möchte.

Wie finden Organ und Empfänger zueinander?

Die Stiftung Eurotransplant koordiniert und vermittelt die Vergabe von Spenderorganen in acht europäischen Ländern: Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Slowenien und Ungarn. Menschen, die dort auf eine Organspende warten, stehen auf einer gemeinsamen Warteliste. Eurotransplant führt gleichzeitig Listen mit den Daten aller in diesen Ländern gespendeten Organe. Menschen, die dringend eine Organspende benötigen, haben dadurch bessere Chancen, im Notfall mit einem passenden Organ versorgt zu werden. Die Organvergabe erfolgt anhand bestimmter Kriterien. Angaben und Daten über Organspenden aus Deutschland leitet die Deutsche Stiftung Organtransplantation an Eurotransplant weiter.

Nach welchen Bedingungen werden Organspenden vergeben?

Wer welches Spenderorgan erhält, hängt von der medizinischen Dringlichkeit, der Länge der Wartezeit und den Aussichten auf eine erfolgreiche Transplantation ab. Je nach Organ müssen dabei auch Bedingungen wie die Übereinstimmung der Blutgruppe oder von bestimmten Gewebemerkmalen von Spender und Empfänger geprüft werden. Für die unterschiedlichen Organe gelten jeweils spezielle Vergabekriterien. In Deutschland legt die Bundesärztekammer die Richtlinien für die Wartelistenführung und Organvermittlung fest. 

Welche Organspenden können zu Lebzeiten stattfinden?

Bei einer Lebendorganspende werden in Deutschland Nieren oder Teile der Leber übertragen. Ebenfalls möglich ist die Transplantation von Teilen der Lunge, der Bauchspeicheldrüse oder des Dünndarms. Bisher galt, dass die Lebendorganspende nur zwischen Menschen erfolgen darf, die sich persönlich nahestehen. Eine Spende ist aber nur möglich, wenn Spender und Empfänger auch biologisch zusammenpassen, etwa mit Blick auch die Blutgruppen.

Wie funktionieren Überkreuz-Lebendnierenspenden?

Seit Oktober 2025 ermöglicht das Gesetz zur Überkreuz-Spende, dass Spender-Empfänger-Paare, die biologisch aufgrund verschiedener Blutgruppen- oder Gewebemerkmale nicht zusammenpassen, mit anderen ungeeigneten Paaren zusammengebracht werden. Die Spender können innerhalb dieser Paare getauscht werden, sodass sie „über Kreuz“ eine Niere spenden können. Die beteiligten Paare müssen sich dabei nicht kennen. Voraussetzung bleibt jedoch, dass ein Nahverhältnis innerhalb der Paare besteht - etwa Eltern, Geschwister oder Lebensgefährten. Für die Vermittlung und Durchführung von Überkreuz-Lebendnierenspenden wird künftig ein Programm in Deutschland aufgebaut. Zudem wird mit der Gesetzesänderung auch eine sogenannte ‘nicht gerichtete anonyme Nierenspende‘ ermöglicht, d.h. eine anonyme Spende an eine nicht bekannte Person.

Was ist ein Organspende Tattoo?

Mit dem Organspende-Tattoo bestehend aus einem Kreis und zwei Halbkreisen, möchten Tätowierte ihre Bereitschaft zur Organspende ausdrücken und zur aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema auffordern. In der geometrischen Form verstecken sich die Anfangsbuchstaben von "Organ Donor" (deutsch für „Organspender“). 
Rechtlich gesehen ersetzt das Organspende Tattoo keinen Organspendeausweis oder den Eintrag ins Organspende Register. Jedoch kann es im Todesfall Angehörige entlasten: Das Tattoo spricht für den Wunsch der Verstorbenen.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom Verein Junge Helden e. V., der rund um das Thema Organspende aufklärt. Manche Tattoostudios bieten das Organspende Tattoo kostenlos oder im Rahmen besonderer Aktionstag kostenlos an.
 

Mehr zum Thema Organspende erfahren

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) betreibt eine Website zur Organspende. Hier finden Sie Informationen, um eine Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu treffen.

Wie genau Organe in Europa vergeben werden, zeigt Eurotransplant.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zu Organ- und Gewebespende: Ergebnisse der Repräsentativbefragung 2024. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/fileadmin/Organspende/01_Informieren/07_Zahlen_und_Fakten/01_Einstellungen_und_Wissen/BIOEG__2025__Organ-_und_Gewebespende_2024_Repraesentativbefragung.pdf  [04.05.2026].

Deutsche Stiftung Organtransplantation. Jahresbericht Organspende und Transplantation in Deutschland 2025. Verfügbar unter: https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht_2025.pdf [04.05.2026].

Deutsche Stiftung Organtransplantation. Jahresbericht Organspende und Transplantation in Deutschland 2016. Verfügbar unter: https://dso.de/SiteCollectionDocuments/JB_2016_www.pdf [04.05.2026].

Heidelberg University Institute of Immunology. Collaborative Transplant Study; 2022. Verfügbar unter: https://www.ctstransplant.org/.

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben (Transplantationsgesetz - TPG). Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/tpg/TPG.pdf [04.05.2026].

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Das Organspende-Register -Hilfe; o. J.; letzte Aktualisierung: 23.04.2024. Verfügbar unter: https://organspende-register.de/erklaerendenportal/hilfe [04.05.2026].

Bundesministerium für Gesundheit. Fragen und Antworten zum Thema Organspende. Verfügbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/organspende/faqs.html#c15460. [04.05.2026].

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Der Organspendeausweis zum Bestellen oder online Ausfüllen; o.J. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/organspendeausweis-download-und-bestellen/ [04.05.2026].

Gesetz über die Spende, Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben (Transplantationsgesetz): TPG. ( Bd. 2007); 2007.

Eurotransplant. Eurotransplant Senior Program (ESP); https://www.eurotransplant.org/cms/index.php?page=esp.

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Wartelistenführung und Vermittlung von Organen; o.J. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/organspende/ablauf-einer-organspende/wartelisten-vermittlung-transplantation/ [04.05.2026].

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Die Entscheidungslösung in Deutschland und gesetzliche Regelungen in anderen europäischen Ländern. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/gesetzliche-grundlagen/entscheidungsloesung/ [04.05.2025].

Bundesärztekammer. Richtlinie gemäß § 16 Abs. 1 Nr. 1 TPG für die Regeln zur Feststellung des Todes nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 TPG und die Verfahrensregeln zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 TPG, fünfte Fortschreibung; 2022. Verfügbar unter: https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Medizin_und_Ethik/RichtlinieIHA_FuenfteFortschreibung.pdf.

Eurotransplant. Über Eurotransplant; 2023. Verfügbar unter: https://www.eurotransplant.org/region/deutschland/.

Deutsche Stiftung Organtransplantation. Jahresbericht: Organspende und Transplantation in Deutschland 2021; 2022. Verfügbar unter: https://dso.de/SiteCollectionDocuments/DSO-Jahresbericht%202021.pdf [04.05.2026].

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Gesetze und Richtlinien; o.J. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/gesetzliche-grundlagen/gesetze-und-richtlinien/ [04.05.2026].

Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Warken: „Überkreuzspende stärkt die bewusste Entscheidung für die Organspende“; 2025. Verfügbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/reform-lebendorganspende-kabinett-pm-22-10-25 [04.05.2026].

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Schnellere Hilfe bei Organtransplantationen; 2026. Verfügbar unter: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ueberkreuz-lebendnierenspende-2387750 [04.05.2026].

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Organspende-Tattoo: Was steckt hinter dem Motiv?; 2025. Verfügbar unter: https://www.organspende-info.de/blog/organspende-tattoo/ [04.05.2026].

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Aktualisiert am: 26.05.2026