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Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung für Kinder und die ganze Familie

Gesunde Ernährung für Kinder ist wichtig – das wissen die meisten Eltern. Aber wie schafft man es im Alltag, nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie gesund zu ernähren?

Im turbulenten Familienalltag scheint gesunde Ernährung manchmal ein hoffnungsloses Unterfangen: Zeitmangel und unterschiedliche Geschmacksvorlieben stehen frisch gefassten Ernährungsvorsätzen immer wieder im Weg. Dennoch kann gesunde Ernährung für Kinder und in der Familie gelingen. Dafür braucht es keine komplizierten Diätpläne oder „Extrawürste“, denn eine ausgewogene Kost lässt sich wunderbar so gestalten, dass sie Groß und Klein gleichermaßen schmeckt und stärkt. Und durch ihre Vorbildfunktion am Esstisch haben Eltern weitaus mehr Einfluss auf die Essgewohnheiten ihrer Kinder, als sie vielleicht vermuten.

Gesunde Ernährung für Kinder einfach erklärt

Was sollten Kinder essen?

Für Kinder empfehlen Ernährungs-Experten fünf Mahlzeiten pro Tag: die drei Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot sowie zwei kleinere Snacks am Vormittag und Nachmittag. Von den Hauptmahlzeiten sollten zwei kalt sein, z. B. Frühstück und Abendbrot, und eine warm, z. B. das Mittagessen.

Fachleute für Ernährung haben leicht verständliche und gut umsetzbare Ernährungsempfehlungen für Kinder formuliert: die optimierte Mischkost. Sie bietet eine vollwertige Ernährung für Kinder und auch für Jugendliche und Eltern.

Bei der optimierten Mischkost werden Lebensmittel in ein Ampel-System eingeteilt. Die Farbe gibt an, in welcher Menge man bestimmte Lebensmittel essen sollte:

Grüne Lebensmittel sind Obst, Gemüse sowie Kartoffeln, Nudeln, Reis und Brot mit mindestens 50 Prozent Vollkornanteil. Von diesen Lebensmitteln darf man täglich viel essen. Auch zuckerfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Tees fallen in diese Gruppe.

Gelbe Lebensmittel sind Milch, Käse, Joghurt, Quark, Fisch, Fleisch und Eier. Von diesen Lebensmitteln darf man täglich etwas essen. Auch Öl, Butter, Salz, Margarine oder Nüsse gehören dazu. Von diesen Lebensmitteln sollte man jedoch nur kleine Mengen zu sich nehmen.

Rote Lebensmittel sind z. B. Süßigkeiten und Knabbereien, Kuchen, süße Brotaufstriche und Limonaden. Diese Lebensmittel gehören nicht auf den täglichen Speiseplan und sollten eher die Ausnahme sein.

Versteckte Zucker erkennen

In vielen Produkten für Kinder versteckt sich Zucker – auch wenn man ihn dort gar nicht vermutet. Wir erklären, wie Sie Zucker in Lebensmitteln erkennen.

Gesunde Ernährung für Kinder: Brotdose mit Brot, Kartoffeln, Ei, Wurst, Obst, Gemüse und einer Wasserflasche.
Eine gesunde Brotbox für die Kita oder Schule deckt in der Regel zwei Zwischenmahlzeiten für ein Kind ab. Bei der Zubereitung können Sie sich an den Regeln der optimierten Mischkost orientieren.
Gesunde Ernährung für Kinder: Vollkornbrötchen mit Käse, Nüssen, Gurke, Tomate, Apfel und Wasserflasche.
Das Vollkornbrötchen mit etwas Butter, Käse und reichlich Rohkost ist eine gesunde Zwischenmahlzeit für Kinder. Dazu kommen ein Apfel und ungesalzene Nüsse.
Gesunde Ernährung für Kinder: Brotdose mit Nudelsalat, Gurken, Tomaten, Erdbeeren, Joghurt, Schinken, Keks und Wasserflasche.
Auch ein kleiner Nudelsalat passt gut in die gesunde Brotbox. Der Großteil sollte aus Gemüse und Vollkornnudeln bestehen. Sauerrahm, Schinkenwürfel und Sonnenblumenkerne runden die Kinder-Mahlzeit ab. Als fruchtige Beilage gibt es Erdbeeren und als süßen Nachtisch einen Schokokeks.
Gesunde Ernährung für Kinder: Joghurt, Nüsse, Honig, Müsli, Banane, Blaubeeren, Gemüsesticks und eine Wasserflasche.
Ein Porridge oder Müsli mit Milch oder Joghurt wird mit Heidelbeeren, Banane und Nüssen zu einer gesunden Zwischenmahlzeit für Kinder. Wer es süßer mag, darf ein wenig Honig darüber gießen. Dazu gibt es knackige Rohkoststicks aus Karotte, Kohlrabi und Paprika.
Gesunde Ernährung für Kinder: Brotdose mit Schinken, Quark, Vollkornbrot, Gemüse, Obstsalat und einer Wasserflasche
Das Vollkornbrot mit Frischkäse und Schinken wird durch frische Rohkost ergänzt. Als fruchtige Beilage gibt es einen ungesüßten Obstsalat.
Gesunde Ernährung für Kinder: Lunchbox mit Knäckebrot, Eiern, Käse, Gemüse, Pflaumen, Dip und Flasche Wasser
Diese Brotbox enthält Knäckebrot mit einem Kräuter-Quarkdipp. Dazu gibt es Käsewürfel und ein hartgekochtes Ei sowie frische Rohkost und ein paar Pflaumen. Als süßes Extra gibt es ein Päckchen Milchkakao.

Lebensmittelrichtwerte für Kinder und Jugendliche

In der folgenden Tabelle können Sie ablesen, welche Lebensmittel für eine gesunde Ernährung bei Kindern je nach Alter und Geschlecht empfohlen werden.

Portionsgröße für Kinder und Erwachsene

Ihr Kind hört wahrscheinlich dann mit dem Essen auf, wenn es keinen Hunger mehr hat. Zwingen Sie es in diesem Fall nicht weiterzuessen. Eventuell können Sie den Appetit des Kindes anregen, indem Sie Süßigkeiten und kalorienhaltige Getränke zwischen den Mahlzeiten weglassen.

Portionsgrößen für Kinder abzuschätzen, fällt Erwachsenen oft schwer. Das Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) rät zu einem einfachen Hilfsmittel: den Kinderhänden. Die wachsen nämlich mit! Bei Gemüse, Hülsenfrüchten oder Beilagen wie Kartoffeln und Nudeln dürfen es zwei Kinderhände voll sein. Bei Fleisch und Süßigkeiten muss eine Hand reichen. Bei Getränken zählt ein Glas als eine Portion.

Das Prinzip funktioniert auch für Erwachsene: Nutzen Sie Ihre Hände, um Ihre ideale Portionsgröße zu bestimmen.

Trinkempfehlungen für Kinder

Was sind gesunde Getränke für Kinder?

Neben dem Essen ist auch für Kinder ausreichendes Trinken wichtig, am besten Leitungswasser oder Mineralwasser. Zusätzlich können Kinder auch ungesüßte und zuckerfreie Getränke wie Früchte- oder Kräutertee trinken.

Zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Fruchtsäfte, Saftschorlen, Brausen und Eistees sind keine gesunden Getränke. Sie erhöhen das Risiko für Übergewicht und Karies. Generell ungeeignet sind für Kinder alkoholische Getränke sowie Getränke mit Koffein wie z. B. Cola, Kaffee, Grün- und Schwarztee oder Energydrinks.

Wie viel sollten Kinder trinken?

Wie viel Wasser ein Mensch am Tag braucht, hängt vom Alter ab. Kinder brauchen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Wasser als Erwachsene. In manchen Situationen benötigt der Körper sogar noch mehr Wasser, z. B. bei großer Hitze, beim Sport sowie bei Durchfall oder Erbrechen.

Gesunde Ernährung in der Familie

Eltern, Großeltern und ältere Geschwister sind Vorbilder für die Ernährung im Kindesalter. Das Essverhalten, das wir in unserer Kindheit lernen, begleitet uns oft unser Leben lang. Schon im Mutterleib und später durch die Muttermilch wird vermutlich zu einem gewissen Teil bestimmt, welche Lebensmittel wir mögen und welche nicht. Wenn die Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit bestimmte Lebensmittel bevorzugt, isst das Kind diese vielleicht später auch gern. Eltern beeinflussen das Essverhalten ihrer Kinder zudem ganz praktisch: durch die Auswahl an Lebensmitteln zu Hause, durch gemeinsame Mahlzeiten und durch Regeln beim Essen. Wenn Eltern ihren Kindern ein gesundes Essverhalten vorleben, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese es übernehmen und sich auch als Erwachsene noch gesund ernähren.

Warum sind Familienmahlzeiten für Kinder wichtig?

Zu einer gesunden Ernährung für Kinder gehören auch gemeinsame Mahlzeiten. Kinder, die regelmäßig mit ihrer Familie essen, haben meist ein gesünderes Essverhalten. Sie essen beispielsweise mehr Obst und Gemüse als Kinder, die fast immer allein essen. Studien deuten außerdem darauf hin, dass häufigere Familienmahlzeiten mit einem geringeren Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen verbunden sind.

Wie sehen gelungene Familienmahlzeiten aus?

Suchen Sie sich feste Tage in der Woche aus, an denen alle gemeinsam an den Tisch kommen. Je nach Alter können Kinder auch schon beim Kochen und Tischdecken mit einbezogen werden. Eine angenehme Atmosphäre, Ruhe und eine gute Stimmung am Esstisch sowie genügend Zeit für das gemeinsame Essen können dazu beitragen, dass Familienmahlzeiten regelmäßiger stattfinden.

Damit beim Familienessen eine entspannte Stimmung herrscht, können Sie vorher einige Regeln festlegen, zum Beispiel:

  • Alle helfen beim Kochen, Tischdecken und Abräumen mit.
  • Handy, Fernsehen, Zeitung und Spielsachen sind am Esstisch nicht erlaubt.
  • Jeder bleibt sitzen, bis alle fertig sind.
  • Oder: Wer fertig mit Essen ist, darf auch ganz gemütlich etwas anderes machen.

Je nach Familiensituation können diese Regeln anders lauten. Wichtig ist nur, dass alle darüber Bescheid wissen.

Gesunde Ernährung für Kinder: Zeit schaffen

Video: Wie kann ich mich auch bei wenig Zeit gesund ernähren?

Vorschaubild zum Film Schnell und gesund kochen
Bitte um das Video zu sehen.

Welche Rolle spielt Zeit bei gesunder Ernährung?
Wenn Sie wenig Zeit haben zu kochen, dann würde ich Ihnen empfehlen, einfach schon beim Einkauf drauf zu achten, was kann ich als Reserven zu Hause haben, zum Beispiel Vollkornnudeln, Reis. Man kann auch im Kühlschrank einfach ein bisschen Fetakäse haben oder eben das Tiefkühlgemüse in der Tiefkühltruhe und daraus lassen sich einfach ganz simple Sachen kochen. Und das ist dann nicht wenig Zeit. Ich muss ja auch für mich überlegen, wo setze ich meine Priorität? Und das finde ich entscheidend, einfach zu gucken, wo kann ich woanders Zeit einsparen, um sie dann fürs Kochen zu nutzen. Da finde ich, es ist Zeit umzudenken und zu schauen, ich gucke mir nicht die Kochsendung an im Fernsehen, sondern ich werde selbst aktiv. Weil das ist so ein Mehrwert, wenn man frisch gekochtes Essen hat und es muss sich ja nicht in dem widerspiegeln, wie man vielleicht aufgewachsen ist, bei der Oma mit drei verschiedenen Beilagen, sondern man kann heutzutage wirklich schnell pfiffig kochen.

Gesund kochen bei wenig Zeit – wie geht das konkret?
Ich finde, der richtige Ansatz für eine gesunde Ernährung ist, wie kann ich denn Zeit einbauen, um was Tolles zu kochen. Dass man das Kochen als gemeinschaftliche Aufgabe sieht in einer Partnerschaft oder in der Familie oder auch für sich alleine, weil man hat ja auch so einen hohen gesundheitlichen Nutzen. Und da lässt sich vieles ganz einfach in den Alltag einbauen, was gar nicht schwer sein muss, zum Beispiel Thema vorkochen. Man könnte Brokkoli nehmen, kann sozusagen den einmal als Beilage zubereiten. Dann nimmt man den Rest und macht da einen tollen Salat draus mit Cocktailtomaten und mal einem schönen Honig-Senf-Dressing, was man dann am nächsten Tag vielleicht sogar auch noch mit zur Arbeit nehmen kann. Und für das, was übrig bleibt, macht man dann einfach eine Broccoli Cremesuppe. Hält da einmal den Pürierstab rein, macht ein bisschen Frischkäse drunter und dann hat man drei Tage was zu essen. Das ist meiner Ansicht nach dann eher auch eine Zeitersparnis, die sich auszahlt.

Kann ich mich auch mit Fertigessen gesund ernähren?
Fertigessen kann gesund sein, indem man es gut kombiniert. Hier habe ich zum Beispiel mal Matjesfilets. Die sind jetzt, genau, ist ein Fertigprodukt. Und das kann man selber schön aufarbeiten, indem man zum Beispiel hier noch einen Apfel reinschneidet oder eben auch eine Gurke mit dazu nimmt. Dann kann man noch ein bisschen Naturjoghurt reinrühren und dann hat man das Fertigessen vitamin- und mineralstoffreich aufgewertet. Wenn man mal im Zeitmangel ist, dann eignet sich so was sehr gut. Ansonsten würde ich empfehlen, die Zutatenliste zu lesen, ruhig die Verpackung mal umzudrehen, mal schauen, was steht hinten drauf. Je länger die Zutatenliste ist, desto schlechter ist die Qualität des Produktes.

Wissen ist gesund.

Tipps, die Zeit für gesunde Ernährung in der Familie schaffen

Zeitmangel ist einer der häufigsten Gründe, warum gesunde Ernährung in der Familie nicht gelingt. Gerade für berufstätige Eltern ist es nicht immer leicht, ausreichend Zeit zum Einkaufen und Kochen zu finden. Mit den folgenden Tipps lässt sich die verfügbare Zeit aber eventuell besser nutzen, damit mehr Zeit fürs gemeinsame Essen bleibt.

Ein fester Essensplan nimmt den täglichen Entscheidungsdruck mit der Frage „Was koche ich heute nur?“ und verhindert, dass man aus Zeitnot zu ungesunden Fertiggerichten greift. Sie können den Wochenplan zusammen als Familie erstellen: Jedes Familienmitglied darf sich ein Gericht aussuchen.

Mithilfe des Wochenplans lässt sich eine Einkaufsliste schreiben, um die nötigen Zutaten zu beschaffen. In der Regel reicht dafür ein Wocheneinkauf. Legen Sie sich einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln zu, die Sie immer wieder benötigen, z. B. Speiseöl, Reis, Nudeln und Gemüse in Konserven oder als Tiefkühlware. So haben Sie auch immer etwas zu essen da, wenn es einmal schnell gehen muss.

Auch die Zubereitung von gesunden Mahlzeiten muss nicht lange dauern. Es gibt viele schnelle und einfache Rezepte, auch als App. Legen Sie sich eine Sammlung an gesunden Rezepten an, die allen schmecken. Auf diese können Sie dann bei Bedarf immer wieder zurückgreifen.

Gesunde Rezeptideen und -broschüren gibt z. B. die Deutsche Gesellschaft für Ernährung heraus:
Zur Rezeptbroschüre für Familien
Zur IN FORM-Rezeptseite
Zum Kochbuch mit kindergerechten Rezepten

Kochen Sie größere Mengen, die Sie portionsweise einfrieren. So haben Sie gleich für mehrere Tage gekocht.

Gesunde Ernährung in der Familie verankern

Gesunde Ernährung: Kinder motivieren

Zu Hause bestimmen in der Regel die Eltern darüber, was gegessen wird. Ist Ihr Kind in der Schule oder bei Freunden zu Besuch, haben Sie jedoch weniger Handhabe. Was also tun, damit das gesund belegte Pausenbrot unterwegs nicht gegen Süßigkeiten getauscht wird?

Video: Wie kann ich Kinder für eine gesunde Ernährung begeistern?

Vorschaubild des Films zu gesunder Ernährung von Kindern
Bitte um das Video zu sehen.

Wie gelingt gesunde Ernährung bei Kindern?

Um Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig - aber nicht immer einfach. Denn Kinder haben nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern auch einen ganz eigenen Geschmack. Auch werden durch Werbung ungesunde Lebensmittel angepriesen. Oder es herrscht ein sozialer Druck, ungesunde Lebensmittel zu konsumieren.

Kinder wissen oft noch nicht, warum es wichtig ist, sich gesund zu ernähren – und was das überhaupt bedeutet. Deshalb lohnt es sich, Kinder schon früh an das Thema Ernährung heranzuführen. 

Kinder ahmen die Ernährungsvorlieben ihrer Eltern nach. Das kann genutzt werden, um die Kinder aktiv mit einzubeziehen – zum Beispiel beim Einkaufen. Auf diese Weise lernen sie die Vielfalt an Lebensmitteln kennen und können mitentscheiden, was zu Hause auf den Tisch kommt. Auch Rituale können helfen: Zum Beispiel ein regelmäßiges gemeinsames Abendessen als Familienzeit – ohne dass nebenbei ferngesehen wird, oder aufs Handy.

Sind Kinder generell schlechte Esser, können die folgenden Tricks helfen: Richten Sie Mahlzeiten interessant an: Legen Sie zum Beispiel mit Rohkost Gesichter aufs Butterbrot oder ordnen Sie Gemüse in einem bunten Muster auf dem Teller an. Servieren Sie gesunde Beilagen zu den Lieblingsspeisen. Hier können kreative Namen begeistern: „Kleine Bäumchen“ und „Schneemann-Nasen“ klingt doch viel spannender als „Brokkoli“ oder „Möhren“. Rohkost kann auch als gesunder Snack für zwischendurch angeboten werden.

Wenn Obst und Gemüse gänzlich verschmäht werden, kann es helfen, sie in einem leckeren Smoothie zu „verwandeln". Es lohnt sich oft, neue Lebensmittel öfter anzubieten: Manche Kinder müssen Lebensmittel häufiger probieren, bis sie ihnen schmecken. 

Aber auch wenn gesundes Essen sehr wichtig ist – ab und zu Naschen gehört dazu. Gemeinsam kann hier eine Regel aufgestellt werden: Wie viel Obst und Gemüse sollte mindestens gegessen werden – und wie viel Süßigkeiten sind im Gegenzug erlaubt? Denn eine ausgewogene Ernährung soll nicht nur gesund sein, sondern auch Spaß machen.
 
Mehr Informationen und Tipps, wie gesunde Ernährung für Kinder dauerhaft gelingen kann, finden Sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.

Gesunde Ernährung in der Familie: So schmeckt es allen

Die eine mag keine Möhren, der andere möchte unbedingt Fleisch und der Dritte will nichts außer Nudeln mit Ketchup. Um den Vorlieben aller Familienmitglieder gerecht zu werden, lassen sich Lösungen finden: Man kann zum Beispiel nur das servieren, was alle gerne essen, oder unterschiedliche Beilagen anbieten. Oder man geht Kompromisse ein und nimmt Lieblingsgerichte abwechselnd in den Essensplan auf.

Wie gehe ich mit mäkeligen Essern um?

Mäkeliges Essverhalten hört bei den meisten Kindern nach einiger Zeit von selbst wieder auf. Gerade kleine Kinder lehnen neue Lebensmittel häufig ab – das ist normal und gehört zur kindlichen Entwicklung. Es nützt dann wenig, das Kind zum Essen zu zwingen. Tatsächlich kann das die Abneigung gegenüber Lebensmitteln sogar verstärken. Versuchen Sie stattdessen Folgendes:

  • Bieten Sie Ihrem Kind das Lebensmittel immer wieder mal an. Forschung zeigt, dass oft 8 bis 10 Versuche nötig sind, bevor ein neues Obst oder Gemüse akzeptiert wird.
  • Servieren Sie Obst und Gemüse kinderfreundlich: Legen Sie zum Beispiel mit Rohkost Gesichter aufs Butterbrot oder ordnen Sie Gemüse in einem bunten Muster an.
  • Manche Kinder mögen Gemüse lieber roh, andere gekocht – probieren Sie beide Varianten.
  • Auch bei der Namensgebung dürfen Sie kreativ sein: „Kleine Bäumchen“ und „Schneemann-Nasen“ klingen vielleicht spannender als „Brokkoli“ oder „Möhren“.
  • Bieten Sie nicht sofort eine alternative Mahlzeit – sonst lernt das Kind, neue Lebensmittel zu umgehen.
  • „Verstecken“ Sie gesunde Lebensmittel, wenn das Kind sie sonst nicht isst. Sie können z. B. Obst und Gemüse pürieren und Säfte oder Smoothies daraus machen. Aber nur in Maßen: In Obst-Smoothies und Fruchtsäften steckt nämlich mehr freier Fruchtzucker als in ganzem Obst. Manche Kinder essen Gemüse auch eher, wenn es Nudeln, Suppen oder Kuchen beigemischt wird. Auch fettarme Soßen zu Gemüse können helfen, das Geschmackserlebnis für Kinder zu verbessern.
  • Manche Kinder bekommen mehr Lust auf gesundes Essen, wenn sie beim Einkauf das Obst und Gemüse mit aussuchen und später auch beim Kochen helfen dürfen.
  • Verwenden Sie Essen nicht als Belohnung oder Bestrafung und bieten Sie Ihrem Kind keine Süßigkeiten oder Desserts als Gegenleistung für das Essen von Gemüse oder anderen gesunden Lebensmitteln an. Kinder könnten sonst bestimmte Lebensmittel als „gut“ (z. B. Süßigkeiten) und andere als „schlecht“ (z. B. Gemüse) wahrnehmen, was es ihnen schwerer macht, gesunde Lebensmittel zu mögen.

Video: Zu viele Süßigkeiten bei Kindern? Mit diesen Regeln klappt’s (ohne Verbote)

Vorschaubild des Films zu Süßigkeiten bei Kindern
Bitte um das Video zu sehen.

Kinder essen lieber ungesunde Sachen - stimmt das?
Ich denke, dass Kinder nicht prinzipiell gerne ungesund essen, sondern dass das von der Gesellschaft so suggeriert wird und dass die Werbung auch eine wesentliche Rolle ausmacht, wie Kinder und was Kinder gerne essen, weil es von der Lebensmittelindustrie oft lustige Verpackungen sind mit Comic-Figuren und da fahren natürlich Kinder total drauf ab. Also im Schnitt sieht ein Kind am Tag 15-mal einen Werbespot zum ungesunden Lebensmittel. 

Wie kann ich Kindern eine gesunde Ernährung schmackhaft machen?
Kindern kann man dauerhaft eine gesunde Ernährung schmackhaft machen, indem man es selber vorlebt. Und das Tolle ist, Kinder sind immer super motiviert. Ich hatte noch kein Kind in der Beratung, was sich nicht für Lebensmittel zumindest interessiert hat. Und die Eltern können da ganz viel Einfluss drauf nehmen. Die Geschwister können Einfluss drauf nehmen. Man kann die Kinder von vornherein an der Mahlzeitenzubereitung teilhaben lassen. Man kann gemeinsam kochen. Es können kleine Sachen geschnitten werden. Kinder probieren auch unglaublich gerne. Die sind nämlich noch nicht so voreingenommen. Jedes Kind lässt sich meiner Meinung nach für eine gesunde und vielfältige Ernährung begeistern.

Was hilft, wenn Kinder gesundes Essen verweigern?
Druck auf Kinder auszuüben macht prinzipiell überhaupt keinen Sinn, weil dadurch verschlimmert man ja die Sachen noch. Also es gibt so ein Sprichwort, das heißt: "Kein erpressen beim Essen". Einfach versuchen, dem Kind immer wieder die Lebensmittel anzubieten. Meistens braucht man 16-mal den Kontakt zum Lebensmittel, dass man das auch akzeptiert, dass das gut sein könnte und dann greift das Kind automatisch zu. Ich würde auch empfehlen, nicht für Kinder extra zu kochen, wenn sie irgendwas nicht mögen. Dann wird es vielleicht einfach aussortiert oder es gibt weniger davon, aber die Kinder einfach in den ganz normalen Essalltag mit einplanen.

Kann es helfen, Süßigkeiten zu verbieten?
Verbote bringen prinzipiell sehr wenig, weil sobald etwas verboten ist, wächst ja das Interesse an den Lebensmitteln. Deswegen würde ich von Verboten abraten. Vielmehr sollten die Eltern Regeln aufstellen, beispielsweise für Süßigkeiten. Regeln für Süßigkeiten, gerade bei kleinen Kindern kann man ganz einfach machen, indem man zum Beispiel eine kleine Schatztruhe nimmt und denen das Wochenbudget an Süßigkeiten in Steinen oder in Naschtalern zum Beispiel niederlegt. Das heißt, das Kind hat ungefähr für die Woche sieben Naschtaler oder sieben Naschsteine. Immer, wenn es eine Süßigkeit isst, gibt es eben einen Stein ab. Und dann hat man eine gute Wochenübersicht. Das ist für die Eltern natürlich auch ganz spannend zu gucken, wie das Kind sich die Naschtaler einteilt. Und am Montag wird dann beispielsweise die Kiste wieder gefüllt und man hat wieder eine Ration für die Woche. Dann hat das Kind das auch visuell und kann sich das angucken und weiß, ah, ich habe noch so und so viel Naschtaler übrig. Das und das kann ich mir die Woche noch leisten. Dann muss man nämlich kein schlechtes Gewissen haben. Für manch einen Erwachsenen ist es auch vielleicht von Vorteil. 

Wissen ist gesund.

FAQ Kinderernährung

Sie haben noch Fragen?

Hier finden Sie zuverlässige Informationen zur gesunden Ernährung für Familien mit Kindern.

Das Netzwerk „Gesund ins Leben“ begleitet Familien von der Schwangerschaft bis zum Kleinkindalter.

Tipps zum gemeinsamen Kochen mit Kindern finden Sie bei der Verbraucherzentrale.

Hat das Kind ein Problem beim Essen, wirkt sich das schnell auf die ganze Familie aus. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bietet Informationen zu auffälligem Essverhalten bei Kleinkindern bis hin zu Essstörungen.

Sie können Ihr Kind gut vegetarisch – also ohne Fleisch und Fisch – ernähren. Das Essen sollte altersgerecht geplant und vielseitig sein. Besonders gut eignet sich die ovo-lacto-vegetarische Ernährung, bei der auch Milchprodukte und Eier gegessen werden. So decken Sie den jeweiligen Nährstoffbedarf Ihres Kindes und unterstützen eine gesunde Entwicklung.

Wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren, achten Sie besonders auf die dem Alter entsprechende ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Sprechen Sie mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt über das Essen Ihres Kindes. Nutzen Sie dafür am besten die regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen (U-Untersuchungen).

Bisher ist noch nicht ausreichend untersucht, wie eine vegane Ernährung die Entwicklung von Kindern beeinflusst. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt deshalb keine Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung von Kindern.

Theoretisch ist eine vegane Ernährung auch für Kinder möglich – es gibt dafür keine Altersempfehlung. Eltern müssen dann jedoch sehr genau auf ein ausgewogenes Essen achten. Zusätzlich muss das Kind bestimmte kritische Nährstoffe, etwa Vitamin B12, als Nahrungsergänzungsmittel bekommen.

Wenn Sie Ihr Kind vegan ernähren möchten, sollten Sie eng mit Ihrem Kinderarzt, Ihrer Kinderärztin oder qualifizierten Fachkräften aus dem Ernährungs- und Gesundheitsbereich zusammenarbeiten.

Viele Kinder lehnen Gemüse und andere gesunde Lebensmittel ab. Studien haben verschiedene Methoden untersucht, um Kinder für Gemüse zu begeistern. Sie fanden keine Lösung, die bei allen Kindern wirkt. Folgende Strategien können möglicherweise helfen:

  • Essen Sie gemeinsam als Familie. Eltern und ältere Geschwister sind gute Vorbilder und können Kinder motivieren, ein neues Gemüse zu versuchen.
  • Schneiden Sie das Gemüse in kleine, mundgerechte Stücke. Bieten Sie gleichzeitig keine ungesunden Lebensmittel als Alternative an.
  • Lassen Sie Ihr Kind bei der Auswahl des Gemüses und beim Kochen mithelfen.
  • Bieten Sie unbekanntes Gemüse ruhig mehrmals an.

Üben Sie keinen Druck auf Ihr Kind beim Essen aus. Druck bewirkt auf Dauer das Gegenteil. Die Kinder essen dann noch weniger Gemüse.

Schulkinder brauchen eine gesunde und ausgewogenes Ernährung. Sie hilft ihnen beim Wachsen und bei der Entwicklung. Außerdem sind sie dadurch dazu in der Lage, in der Schule mehr zu leisten. Kinder können meist aufmerksamer und konzentrierter lernen, wenn sie richtig essen und trinken. Der Körper braucht dafür genug Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Vitamine und ausreichend Flüssigkeit.

Kinder benötigen regelmäßig neue Energie durch Mahlzeiten. So bleiben sie den ganzen Tag über leistungsfähig. Das verhindert Heißhunger und schützt davor, zu viel zu essen. Ein gesundes Essen in den Schulpausen hilft dabei sehr gut.

Das Essen für die Pause sollte immer frisches Obst und Gemüse enthalten. Dazu passen Vollkornprodukte am besten. Auch Milchprodukte oder pflanzliche Ersatzprodukte sind eine gute Ergänzung.

Süßigkeiten, gesüßte Aufstriche oder zuckerhaltige Getränke eignen sich nicht für die Schule. Auch Knabberzeug ist ungeeignet. Diese Lebensmittel lassen den Blutzucker schnell ansteigen und direkt wieder abfallen. Dadurch werden die Kinder unkonzentriert und bekommen Heißhunger.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für Kinder sehr wichtig. Es beeinflusst, wie sie sich körperlich und geistig entwickeln. Das zeigt sich in folgenden Bereichen:

  • Ein gesundes und ausgewogenes Essen hilft Kindern, altersgerecht zu wachsen und sich gesund zu entwickeln. Sie werden dadurch körperlich fit.
  • Gesunde Ernährung hilft dem Gehirn, sich gut zu entwickeln. So können Kinder besser lernen und denken.
  • Gesunde Ernährung verhindert Nährstoffmangel und senkt das Risiko für starkes Übergewicht und andere Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Krebs.
  • Ernährungsgewohnheiten, die wir in der frühen Kindheit erlernen, sind eine wichtige Grundlage. Sie können Menschen dabei helfen, ein Leben lang körperlich und geistig gesund zu bleiben.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

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Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Autoren und Autorinnen:
Jannis Krupp
Porträtfoto von Jannis Lippisch

Jannis Krupp

Multimedia-Producer
Jannis Krupp studierte Multimedia Produktion. Für die Gesundheitsinformationen der Stiftung konzipiert er multimediale Formate und steuert deren Umsetzung.
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Lisa-Marie Ströhlein
Lisa-Marie Ströhlein

Lisa-Marie Ströhlein

Medical Writerin
Lisa-Marie Ströhlein studierte Medizinische Biologie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation. Für die Stiftung bereitet sie komplexe medizinische Themen und Inhalte in laienverständlicher Sprache auf.
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Dr. Pia Gamradt
Dr. Pia Gamradt

Dr. Pia Gamradt

Referentin Evidenzbasierte Medizin
Dr. Pia Gamradt ist studierte Biologin mit Schwerpunkt immunologische Grundlagenforschung. Für die Stiftung erstellt sie wissenschaftliche Inhalte für multimediale Informationsangebote und unterstützt bei wissenschaftlichen Projekten.
Wissenschaftliche Beratung:
Dr. med. Dagmar Lühmann
Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte anschließend Medizin an der Universität zu Lübeck. Nach dem Examen arbeitete sie als Assistenzärztin am Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie und promovierte dort zum Thema "Auswirkungen von Quecksilberexposition auf das menschliche Immunsystem". Später arbeitete sie am Institut für Sozialmedizin an der Universität zu Lübeck mit dem Schwerpunkt evidenzbasierte Medizin und Bewertung von medizinischen Verfahren (Health Technology Assessment). Seit 2013 ist sie als Forschungskoordinatorin am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig.
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Edris Nury
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Edris Nury

Edris Nury absolvierte ein Bachelorstudium in Medizin am Universitätsklinikum Utrecht in den Niederlanden und erwarb anschließend einen Masterabschluss in Health Sciences mit dem Schwerpunkt International Public Health an der Freien Universität Amsterdam. Nach seinem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Athena Institute der Freien Universität Amsterdam tätig. Dort wirkte er in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der qualitativen Forschung und der Patientenbeteiligung mit. Später wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Nach seiner Zeit in der Klinik für Palliativmedizin konzentrierte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Evidenz in der Medizin (für die Cochrane Deutschland Stiftung) am Universitätsklinikum Freiburg auf quantitative Forschungsmethoden, auf die Erstellung und methodische Forschung zu Evidenzsynthesen sowie auf die kritische Bewertung von Evidenz (u.a. nach GRADE-Methodologie). Seit November 2021 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen in der Durchführung systematischer Literaturrecherchen, in der Erstellung von Evidenzsynthesen und in der kritischen Bewertung von Evidenz.
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Anja Rakebrandt
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Anja Rakebrandt

Anja Rakebrandt hat Medizinische Dokumentation studiert. Seit 2012 ist sie in unterschiedlichen Bereichen der Versorgungsforschung am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Derzeit liegt ihr Schwerpunkt auf systematischen Literaturrecherchen und Evidenzsynthesen.
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MMSc Christopher Jäger
Profilbild MMsc Christopher Jäger

MMSc Christopher Jäger

Christopher Jäger absolvierte ein Studium der Humanbiologie und einen Masterstudiengang in Globaler Gesundheit in Kopenhagen und Maastricht. Nach den Abschlüssen arbeitete er als Projektmitarbeitender bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Projekten zu Klimaschutz und Gesundheitsversorgung. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte er Erfahrungen und Eindrücke nationaler und lokaler Gesundheitsversorgung in Afrika, Südamerika und dem mittleren Osten sammeln. 2021 zog es ihn zum Medizinstudium nach Hamburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Assistent in der Arbeitsgruppe „Gesundheitskommunikation“ am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin mitarbeitete und ab 2023 als wissenschaftlicher Mitarbeitender in der Arbeitsgruppe „Evidenzbasierte Medizin“ am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig ist.

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Erstellt am: 14.07.2026