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Gesunde Ernährung

Gesund einkaufen: So durchschauen Sie Marketing-Tricks im Supermarkt

Werbung, Produktplatzierungen und bunte Verpackungen verführen im Supermarkt dazu, ungesünder einzukaufen, als man eigentlich möchte. So gelingt der gesunde Einkauf trotzdem.

Verkaufsstrategien durchschauen

Wer hat solche Momente nicht schon erlebt: Man hat sich vorgenommen, ab jetzt gesünder zu leben. Doch auf mysteriöse Weise schleichen sich beim nächsten Einkauf dann doch wieder Schokoriegel, Chips und hochverarbeitete Lebensmittel in den Einkaufswagen. Hier sind nicht etwa kleine Kobolde am Werk, sondern vielmehr die Werbestrategen der Lebensmittelhersteller und Supermärkte. Denn die versuchen vieles, um uns zu beeinflussen.

Wie versuchen Supermärkte, mein Kaufverhalten zu beeinflussen?

Wenn Lebensmittel gezielt beworben werden, kann das einen Einfluss auf unsere Kaufentscheidung ausüben. Dabei kann Werbung uns auch indirekt beeinflussen, wenn sie sich gar nicht an uns richtet, sondern an unsere Kinder. Eine Studie der Universität Hamburg fand heraus, dass Kinder pro Tag etwa 15 Werbespots für ungesunde Lebensmittel wie Frühstücksflocken mit Zucker, Süßigkeiten oder Fast Food im Fernsehen oder Internet sehen. Vielleicht haben auch Sie schon einmal nachgegeben, wenn Ihr Kind den Schokoriegel oder das besondere Fruchtgummi aus der Werbung im Supermarkt wiedererkannt hat und unbedingt haben wollte. Eltern sollten sich also bewusst sein, dass gerade Kinder vielen Werbebotschaften ausgesetzt sind. Diese sollten Sie mit ihnen besprechen.

Die Tricks der Supermärkte beginnen schon beim Aufbau der Regale: Lebensmittel, die auf Augenhöhe ausliegen, werden häufiger wahrgenommen und gekauft als Produkte ganz oben oder unten im Regal. Produkte für Kinder werden dabei bewusst auf deren Augenhöhe gelegt. Es ist also kein Zufall, dass an der Kasse, wo man warten muss, besonders viele Süßigkeiten liegen. 

Die Märkte setzen außerdem gezielt Licht ein, um Waren besonders gut aussehen zu lassen. Mithilfe der richtigen Temperatur, von Gerüchen und angenehmer Musik versuchen die Märkte, eine Wohlfühl-Umgebung zu schaffen – damit wir möglichst lange und viel einkaufen.

Sollte ich Superfood kaufen?

Unter Superfood versteht man Lebensmittel, denen aufgrund ihrer Nährstoffe besonders gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben werden. Meist handelt es sich dabei um exotische Früchte und Samen, die aus fernen Ländern stammen. In unserem Beitrag über Superfood erfahren Sie, wie gesund diese Lebensmittel tatsächlich sind und welche Alternativen es gibt.

Vorschaubild zum Video: "Die Supermarkt-Tricks: So beeinflussen sie uns beim Einkauf"
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Wie beeinflussen Supermärkte unser Kaufverhalten?

Natürlich sind Supermärkte die Orte, wo ich meine Lebensmittel einkaufe, das, was ich täglich brauche. Aber jeder Supermarktbetreiber möchte natürlich, dass ich möglichst lange bleibe und möglichst viel Geld dort ausgebe. Denn das ist natürlich das Geschäftsmodell. Und durch verschiedene Faktoren in jedem Supermarkt werden wir beeinflusst, dass wir uns wohler fühlen, dass wir länger dortbleiben und am Ende mehr kaufen.

Das fängt schon gleich vorne am Eingang an. In der Regel haben wir als erstes die Obst- und Gemüse-Abteilung. Diese ist besonders hell, besonders frisch und sorgt natürlich erst mal dafür, dass ich mich gut fühle, und dass ich auch denke, okay, dann habe ich die gesunden Lebensmittel gleich am Anfang und verlieren vielleicht am Ende so ein bisschen den Überblick und nehme auch noch mal ungesündere Lebensmittel. Denn am Anfang habe ich ja schon die Gesunden mitgenommen. Und dann vermittelt natürlich so eine Frischeabteilung den Eindruck, dieser Markt ist sauber, hier kann ich mich wohlfühlen.  

Was noch dazu kommt, ist eine besondere Beleuchtung, sodass zum Beispiel Obst und Gemüse besonders frisch aussehen. Aber das findet man auch an der Fleischtheke, sodass das Fleisch besonders schön rot aussieht, und wenn ich es zu Hause auspacke, bin ich manchmal doch enttäuscht. 

Durch den ganzen Supermarkt begleitet mich so ein Lichtkonzept, aber teilweise auch ein Konzept nach Musik, das heißt, unterschwellig höre ich häufig Musik, die mich entspannen soll, also dass ich möglichst lange dortbleibe. Und ganz, ganz wichtig sind vor allem Gerüche. So weiß man, dass der Geruch von frischem Brot, von frisch Gebackenem mich dazu verleitet, etwas mehr zu kaufen, weil wir alle das sehr gerne mögen und uns dann besonders wohlfühlen.  

Wenn man dann durch den Supermarkt geht, ist er so aufgebaut, dass ich in der Regel nicht direkt zur Kasse gehen kann, sondern meistens einen Rundkurs laufen muss. Der ist in der Regel so aufgebaut, dass ich linksherum gehe, denn es wurde herausgefunden, dass Menschen weniger gestresst sind, wenn sie linksherum gehen. Und natürlich sorgt das dafür, wenn ich einen Rundkurs laufen muss, dass ich an vielen verschiedenen Lebensmitteln vorbeikomme, die ich vielleicht gar nicht einkaufen wollte und dann denke: Ah, das wollte ich doch auch noch und am Ende ist der Einkaufswagen voller, als ich wollte.  

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Gesund einkaufen: Wie gelingt das?

Wie schaffe ich es, gesund einzukaufen?

Für einen gesunden Einkauf sind vor allem zwei Dinge entscheidend: Zeit und Planung. Wer schnell durch den Supermarkt hetzt, entscheidet meist nicht vernünftig, sondern aus dem Bauch heraus. Dann landen ungesunde Produkte im Wagen. Planen Sie also für den Einkauf Zeit ein und gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Um schon vor dem Einkauf gesunde Entscheidungen zu treffen, helfen ein Essensplan und die gute alte Einkaufsliste. Das zeigt eine Studie an Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren: Wer vor dem Einkauf einen Speiseplan erstellt und dementsprechend eine Einkaufsliste geschrieben hatte, aß nach dem Einkauf auch häufiger Gemüse. Eine mögliche Erklärung dafür ist: Mit Liste kauft man gezielt ein und lässt sich weniger von Werbung und Angeboten beeinflussen.

Gesunde Ernährung

Was sagt der Platz im Regal über den Preis aus?

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Wie umgehe ich die Quengelzone im Supermarkt?

Nährwerttabelle: Wie erkenne ich gesunde Produkte an der Verpackung?

Lebensmittelhersteller sind per Gesetz dazu verpflichtet, Nährwerte auf ihren Produkten anzugeben. Man findet sie als Tabelle, meist auf der Rückseite der Verpackung. Die Nährwerte informieren darüber, wie viel Energie das Produkt enthält und aus welchen Grundbausteinen es zusammengesetzt ist. Die Angabe muss als Menge pro 100 Gramm oder pro 100 Milliliter erfolgen. Zu den Nährwerten gehören folgende Informationen:

  • Kalorienmenge (Energie)
  • Fettgehalt (Gesamtfett)
  • Anteil an gesättigten Fettsäuren
  • Kohlenhydrate
  • Zucker
  • Eiweiß
  • Salz
  • Inhaltsstoffe, auf die Menschen allergisch reagieren können (Allergene)

Manche Hersteller führen freiwillig noch weitere Informationen auf, wie z. B. die Menge an Vitaminen, Ballaststoffen oder ungesättigten Fettsäuren. Neben den Mengenangaben stehen manchmal Prozentzahlen. Diese geben an, wie viel Prozent des Tagesbedarfs ein Produkt abdeckt. Für die Berechnung des Tagesbedarfs gibt es gesetzliche Vorgaben, er bezieht sich normalerweise auf einen durchschnittlichen Erwachsenen mit einem Energiebedarf von 2000 kcal pro Tag. Dieser Bezugswert ist in oder unter der Nährwerttabelle angegeben. Der Tagesbedarf kann vom Hersteller pro 100 g oder ml oder pro Portion angegeben werden. Aber Vorsicht, auch hier wird getrickst, indem etwa sehr kleine Portionsgrößen angegeben werden.

Warum findet man auf einigen Lebensmitteln keine Nährwertangaben?

Bei unverpackten Lebensmitteln wie Obst und Gemüse sind die Hersteller nicht dazu verpflichtet, Nährwerte anzugeben. Dasselbe gilt für verpackte Lebensmittel, die nur aus einer Grundzutat bestehen, z. B. Mehl, Reis oder Kaffee. Weitere Ausnahmen sind Kaugummis, Tee, Kräuter und Gewürze, lose Ware wie beispielsweise Wurst an der Fleischtheke und Lebensmittel, die direkt vom Hersteller vermarktet werden (z. B. in Hofläden).

Werbung mit „gesunden Lebensmitteln“ – was steckt dahinter?

Gesunde Ernährung: Wie helfen mir Zutatenliste und Nährwerttabelle?

Clean Label – was steckt dahinter?

Marketing-Tricks auf der Verpackung

In dieser Bildergalerie finden Sie Beispiele dafür, wie Lebensmittelverpackungen uns in die Irre führen sollen.
Illustration einer Tüte Vitamin-Gummibärchen mit bunten Gummibärchen davor.
Vitamin-Gummibärchen werden extra mit Vitaminen angereichert, so dass Kinder durch eine Portion fast alle Vitamine bekommen, die sie täglich brauchen. Allerdings enthält die Süßigkeit vor allem auch jede Menge Zucker - damit sind sie weder gesund noch ein Ersatz für Obst und Gemüse.
Scheibe Brot mit einer Wurst, auf der ein lachendes Bärengesicht abgebildet ist.
Kinderwurst kommt in Tierform oder niedlichen Gesichtern daher. Der Brotbelag ist jedoch genauso zusammengesetzt wie Wurst für Erwachsene – und enthält entsprechend sehr viel Salz.
Grafik einer roten Ketchupflasche mit Aufschrift "Kinderketchup" und Tomatenbild.
Kinderketchup kann tatsächlich weniger Zucker enthalten als herkömmlicher Ketchup. Allerdings bieten viele Hersteller auch herkömmlichen Ketchup mit reduziertem Zuckergehalt an – nur für einen wesentlich niedrigeren Preis. Bei manchen Marken ist der Kinderketchup aber sogar stärker gezuckert.
Schale mit Frühstücksflocken und Löffel vor einer Müslipackung
Cerealien werden oft als gesundes Frühstück angepriesen, bestehen aber in den meisten Fällen aus einfachem Weißmehl und Stärke. Zusätzlich enthalten die meisten Flocken sehr große Mengen Zucker.
Glas Schoko-Milchcreme, daneben Milchpackung und Haselnuss.
Viele Produkte, wie Milchschokolade oder Nuss-Nougat-Creme, werben damit, dass sie eine „Extraportion“ Milch enthalten. Die enthaltene „Milch“ ist jedoch oft Süßmolkenpulver: ein Süßungsmittel. Pure Milch enthält deutlich weniger Fett und Zucker – dafür mehr Kalzium und Vitamine.

Nutri-Score

Was ist der Nutri-Score?

Der Nutri-Score ist eine Art Lebensmittel-Ampel, die im Jahr 2020 von der Bundesregierung eingeführt wurde. Man findet ihn auf der Vorderseite von Lebensmittel-Verpackungen. Die Hersteller entscheiden aber selbst, ob sie den Nutri-Score abbilden möchten. Der Nutri-Score bewertet den Nährwert von Lebensmitteln und dient dazu, Produkte innerhalb derselben Produktgruppe miteinander zu vergleichen. So soll er dem Verbraucher helfen, z. B. das Müsli oder den Joghurt mit den besten Nährwerten im Regal zu finden. Er wird immer für 100 Gramm oder 100 Milliliter eines Lebensmittels berechnet.

Die Hersteller legen den Nutri-Score nach gesetzlichen Vorgaben fest. Grundsätzlich gilt: Je mehr Kalorien, Zucker, gesättigte Fettsäuren und Salz ein Lebensmittel enthält, desto schlechter die Bewertung. Ein hoher Anteil an Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Ballaststoffen und Eiweißen führt zu einer besseren Bewertung. Die Bewertung wird mithilfe von fünf Farben und Buchstaben angegeben. Eine günstige Nährwertbilanz haben Produkte, die dunkelgrün und mit dem Buchstaben A gekennzeichnet sind. Lebensmittel mit der Farbe Rot und dem Buchstaben E sollten eher selten und nur in geringen Mengen gegessen werden. Die Berechnung des Nutri-Scores wurde vor einiger Zeit aktualisiert und ab 2026 darf nur noch die neue Version benutzt werden. Diese ist u. a. bei den Vorgaben für Zucker und Salz strenger als vorher. Viele Lebensmittel werden daher in Zukunft schlechter bewertet. 

Wichtig: Der Nutri-Score sagt wenig darüber aus, ob ein Lebensmittel grundsätzlich gesund ist. So kann ein Schokoriegel z. B. die Bewertung dunkelgrün/A erhalten, weil er im Vergleich zu anderen Schokoriegeln einen besseren Nährwert hat. Im Vergleich zu Obst und Gemüse etwa schneidet er trotzdem deutlich schlechter ab. Wer also genau wissen möchte, wie gesund ein Produkt ist, muss die Nährwerttabelle zurate ziehen.

Vorschaubild zum Video "Was ist der Nutri-Score?"
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Was ist der Nutri-Score?

Der Nutri-Score ist eine vereinfachte Nährwertkennzeichnung. Das heißt, es ist etwas, was errechnet wird aus den positiven Inhaltsstoffen von Lebensmitteln, zum Beispiel Proteingehalt, Gehalt an Obst, Gemüse und Nüssen oder auch Ballaststoffen. Und diese werden verrechnet mit den negativen Inhaltsstoffen, die man eher meiden sollte, zum Beispiel gesättigte Fettsäuren, Salzgehalt, Zucker und auch der Kalorienzahl, die dieses Lebensmittel eben hat. Daraus wird dann eine Note gebildet von A bis E.

Das Problem daran ist, das sagt mir jetzt nicht automatisch, das Produkt ist gesund oder ungesund. Ich sollte den Nutri-Score nur benutzen, um Lebensmittel in einer Kategorie zu vergleichen. Das heißt: ein Müsli mit einem anderen Müsli, oder eine Tiefkühlpizza mit einer anderen Tiefkühlpizza. 

Denn ganz wichtig ist, der Nutri-Score sollte nicht über meine Ernährung entscheiden, was kaufe ich und was kaufe ich nicht, denn die allergesündesten Lebensmittel, Obst, Gemüse, Nüsse oder Hülsenfrüchte, die tragen in der Regel gar keinen Nutri-Score. Und davon sollte ich besonders viel essen. 

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Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH). Wissenswertes für Verbraucherinnen und Verbraucher – Der Nutri-Score einfach erklärt; letzte Aktualisierung: 18.02.2026. Verfügbar unter: https://www.bmleh.de/DE/themen/ernaehrung/lebensmittel-kennzeichnung/freiwillige-angaben-und-label/nutri-score/nutri-score-erklaert-verbraucherinfo.html [27.05.2026].

Chandon P, Wansink B. Does food marketing need to make us fat? A review and solutions. Nutr Rev 2012; 70(10):571–93. doi: 10.1111/j.1753-4887.2012.00518.x.
Crawford D, Ball K, Mishra G, Salmon J, Timperio A. Which food-related behaviours are associated with healthier intakes of fruits and vegetables among women? Public Health Nutr 2007; 10(3):256–65. doi: 10.1017/S1368980007246798.

Effertz T. Kindermarketing für ungesunde Lebensmittel in Internet und TV; 2021 2. Verfügbar unter: https://www.bwl.uni-hamburg.de/irdw/dokumente/kindermarketing2021effertzunihh.pdf [27.05.2026].
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Finkelstein EA, Ang FJL, Doble B, Wong WHM, van Dam RM. A randomized controlled trial evaluating the relative effectiveness of the multiple traffic light and nutri-score front of package nutrition labels. Nutrients 2019; 11(9). doi: 10.3390/nu11092236.

FooddrinkEurope. Leitfaden zur Lebensmittelinformations-Verordnung: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011; 2013. Verfügbar unter: https://www.lebensmittelverband.de/de/medien/publikation/fooddrinkeurope-leitfaden-lebensmittelinformations-verordnung-lmiv [27.05.2026].

Hecht AA, Perez CL, Polascek M, Thorndike AN, Franckle RL, Moran AJ. Influence of food and beverage companies on retailer marketing strategies and consumer behavior. Int J Environ Res Public Health 2020; 17(20). doi: 10.3390/ijerph17207381.

Lavriša Ž, Pravst I. Marketing of foods to children through food packaging is almost exclusively linked to unhealthy foods. Nutrients 2019; 11(5). doi: 10.3390/nu11051128.

Lebensmittelverband Deutschland. Die wichtigsten Neuerungen der Lebensmittelinformations-Verordnung; ohne Jahr. Verfügbar unter: https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/kennzeichnung/lebensmittelinformationsverordnung [27.05.2026].

Lebensmittelverband Deutschland. Nährwertkennzeichnung; ohne Jahr. Verfügbar unter: https://www.lebensmittelverband.de/de/lebensmittel/kennzeichnung/naehrwert [27.05.2026].

Lebensmittelverband Deutschland. Nährwertinformation verstehen; 2015. Verfügbar unter: https://www.lebensmittelverband.de/de/medien/publikation/naehrwertinformation-verstehen-schule [27.05.2026].

Temmerman J de, Heeremans E, Slabbinck H, Vermeir I. The impact of the nutri-score nutrition label on perceived healthiness and purchase intentions. Appetite 2021; 157:104995. doi: 10.1016/j.appet.2020.104995.

Verbraucherzentrale. Portionsangaben auf Lebensmittelverpackungen – Freiwillige Angabe hilfreich oder verwirrend?: Interaktive Befragung der Verbraucherzentralen; 2017. Verfügbar unter: https://www.vzhh.de/sites/default/files/medien/166/dokumente/17-06_vzhh_Untersuchungsbericht_Portionsgroessen_auf_Lebensmittelverpackungen.pdf [27.05.2026].

Verbraucherzentrale. Nutri-Score: Was bedeutet die Kennzeichnung?; letzte Aktualisierung: 15.04.2025. Verfügbar unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/nutriscore-was-bedeutet-die-kennzeichnung-76209 [27.05.2026].

Verbraucherzentrale. Werbung für Kinderlebensmittel: immer noch problematisch; 18.08.2025. Verfügbar unter: https://www.lebensmittelklarheit.de/informationen/werbung-fuer-kinderlebensmittel-immer-noch-problematisch [27.05.2026].

Verbraucherzentrale Hamburg. Influencer-Marketing für ungesunde Kinderlebensmittel; 27.05.2024. Verfügbar unter: https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/einkaufsfalle-supermarkt/influencer-marketing-fuer-ungesunde-kinderlebensmittel [27.05.2026].

Verbraucherzentrale Hamburg. Braucht mein Kind extra Vitamine und Mineralstoffe?; 06.09.2024. Verfügbar unter: https://www.vzhh.de/themen/lebensmittel-ernaehrung/nahrungsergaenzungsmittel/braucht-mein-kind-extra-vitamine-mineralstoffe [27.05.2026].

Wolfson JA, Ramsing R, Richardson CR, Palmer A. Barriers to healthy food access: Associations with household income and cooking behavior. Prev Med Rep 2019; 13:298–305. doi: 10.1016/j.pmedr.2019.01.023.

Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Autoren und Autorinnen:
Jochen Randig
Jochen Randig

Jochen Randig

Senior-Multimedia-Producer / Fachleitung multimediale Formate
Jochen Randig ist Kommunikationswissenschaftler mit Schwerpunkt Bewegtbild. Für die Stiftung konzipiert er multimediale Formate und ist für die Qualitätssicherung und Dienstleistersteuerung in diesem Bereich zuständig.
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Lisa-Marie Ströhlein
Lisa-Marie Ströhlein

Lisa-Marie Ströhlein

Medical Writerin
Lisa-Marie Ströhlein studierte Medizinische Biologie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation. Für die Stiftung bereitet sie komplexe medizinische Themen und Inhalte in laienverständlicher Sprache auf.
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Michael Mibs
Michael Mibs

Michael Mibs

Referent Evidenzbasierte Medizin
Michael Mibs ist studierter Gesundheitswissenschaftler und Soziologe. Für die Stiftung erarbeitet er Inhalte für multimediale Informationsangebote auf Basis der Methoden der evidenzbasierten Medizin und konzipiert Analysen mit Bezug zur klinischen Versorgung.
Wissenschaftliche Beratung:
Dr. med. Dagmar Lühmann
Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann

Dr. med. Dagmar Lühmann absolvierte eine Ausbildung zur Krankenschwester und studierte anschließend Medizin an der Universität zu Lübeck. Nach dem Examen arbeitete sie als Assistenzärztin am Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie und promovierte dort zum Thema "Auswirkungen von Quecksilberexposition auf das menschliche Immunsystem". Später arbeitete sie am Institut für Sozialmedizin an der Universität zu Lübeck mit dem Schwerpunkt evidenzbasierte Medizin und Bewertung von medizinischen Verfahren (Health Technology Assessment). Seit 2013 ist sie als Forschungskoordinatorin am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig.
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Edris Nury
Profilbild Edris Nury

Edris Nury

Edris Nury absolvierte ein Bachelorstudium in Medizin am Universitätsklinikum Utrecht in den Niederlanden und erwarb anschließend einen Masterabschluss in Health Sciences mit dem Schwerpunkt International Public Health an der Freien Universität Amsterdam. Nach seinem Studium war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Athena Institute der Freien Universität Amsterdam tätig. Dort wirkte er in verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich der qualitativen Forschung und der Patientenbeteiligung mit. Später wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Freiburg. Nach seiner Zeit in der Klinik für Palliativmedizin konzentrierte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Evidenz in der Medizin (für die Cochrane Deutschland Stiftung) am Universitätsklinikum Freiburg auf quantitative Forschungsmethoden, auf die Erstellung und methodische Forschung zu Evidenzsynthesen sowie auf die kritische Bewertung von Evidenz (u.a. nach GRADE-Methodologie). Seit November 2021 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Evidenzbasierte Medizin am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf tätig. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen in der Durchführung systematischer Literaturrecherchen, in der Erstellung von Evidenzsynthesen und in der kritischen Bewertung von Evidenz.
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Anja Rakebrandt
Profilbild Anja Rakebrandt

Anja Rakebrandt

Anja Rakebrandt hat Medizinische Dokumentation studiert. Seit 2012 ist sie in unterschiedlichen Bereichen der Versorgungsforschung am Institut und der Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig. Derzeit liegt ihr Schwerpunkt auf systematischen Literaturrecherchen und Evidenzsynthesen.
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MMSc Christopher Jäger
Profilbild MMsc Christopher Jäger

MMSc Christopher Jäger

Christopher Jäger absolvierte ein Studium der Humanbiologie und einen Masterstudiengang in Globaler Gesundheit in Kopenhagen und Maastricht. Nach den Abschlüssen arbeitete er als Projektmitarbeitender bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Projekten zu Klimaschutz und Gesundheitsversorgung. Im Rahmen dieser Tätigkeit konnte er Erfahrungen und Eindrücke nationaler und lokaler Gesundheitsversorgung in Afrika, Südamerika und dem mittleren Osten sammeln. 2021 zog es ihn zum Medizinstudium nach Hamburg, wo er zunächst als wissenschaftlicher Assistent in der Arbeitsgruppe „Gesundheitskommunikation“ am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin mitarbeitete und ab 2023 als wissenschaftlicher Mitarbeitender in der Arbeitsgruppe „Evidenzbasierte Medizin“ am Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf tätig ist.

Die Stiftung Gesundheitswissen hat das Ziel, verlässliches Gesundheitswissen in der Bevölkerung zu stärken. Die an der Erstellung unserer Angebote beteiligten Personen haben keine Interessenkonflikte, die eine unabhängige und neutrale Informationsvermittlung beeinflussen.

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Aktualisiert am: 24.06.2026