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Erhöhte Blutfette

Wie lassen sich erhöhte Triglyzerid-Werte senken?

Die Veränderung des Lebensstils ist der wichtigste Baustein in der Behandlung von Hypertriglyzeridämie.

Die Veränderung des Lebensstils ist der wichtigste Baustein in der Behandlung von Hypertriglyzeridämie. Erfahren Sie hier, welche Lebensstilmaßnahmen zur Senkung erhöhter Triglyzeridwerte geeignet sind und ob es auch medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Was sind die Behandlungsziele bei Hypertriglyzeridämie?

Das Ziel der Behandlung bei Hypertriglyzeridämie ist es, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) zu senken. 

Es gibt kein einheitlich festgelegtes oder empfohlenes Ziel für den Triglyzeridwert. Unter einem Wert von 150 mg/dl beziehungsweise 1,7 mmol/l nimmt jedoch das Risiko von Folgeerkrankungen ab.

Wie können erhöhte Triglyzeridwerte behandelt werden?

In der Behandlung von Hypertriglyzeridämie spielt die Veränderung des Lebensstils eine wichtige Rolle und ist in den meisten Fällen ausreichend. Nur wenn ein hohes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegt und Lebensstilmaßnahmen die Triglyzeridwerte nicht ausreichend senken konnten, ist eine Behandlung mit Medikamenten erforderlich.

Sind andere Erkrankungen wie Diabetes mellitus Auslöser der Hypertriglyzeridämie, sollten diese Erkrankungen entsprechend gut behandelt werden.

Wie beeinflusst Ernährung die Triglyzeridwerte?

Ernährung ist ein bedeutender Lebensstilfaktor in der Behandlung erhöhter Triglyzeridwerte. 
Im folgenden Video erklärt Dr. med. Thomas Bobbert, Endokrinologe an der Charité Berlin, wie Triglyzeridwerte durch die Ernährung positiv oder negativ beeinflusst werden können.

Portrait Dr. Bobbert Triglyzeride

Die Triglyzeride können durch die Ernährung sehr stark beeinflusst werden. Sowohl in positiver wie in negativer Hinsicht. Das spielt eine Rolle sowohl für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als aber auch - bei sehr hohen Triglyzeridwerten - das Risiko einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Und dementsprechend sollten wir hier auf die Ernährung besonders achten. 

Interessanterweise ist es so, dass die Triglyzeride nicht nur durch den Fettgehalt der Lebensmittel beeinflusst werden, sondern vor allem auch durch den Einfluss von Kohlenhydraten, beziehungsweise Zucker, beeinflusst werden. Und da müssen wir viel stärker noch drauf achten als eigentlich auf den Fettgehalt.

Produkte, die ich eher bevorzugen sollte, wären Produkte, die langsam verdauliche Zucker haben, einen hohen Anteil an Ballaststoffen bzw. auch Produkte mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Da wäre ich bei Fischen sehr gut aufgehoben, bei entsprechenden Vollkornprodukten, wie z.B. Vollkornbrot oder Haferprodukten.

Streichen sollte ich Lebensmittel, die einen hohen Anteil an schnell verdaulichen Zuckern haben. Das wären z.B. Fruchtsaftgetränke, Obst, Süßigkeiten. Die müsste ich alle streichen. Weiterhin müsste ich streichen Produkte mit Alkohol, also alkoholische Getränke. Die führen auch sehr stark dazu, dass mein Triglyzerid-Spiegel ansteigt. Es ist so, dass vor allem in der Leber bei einem Überangebot an Zuckern, Kohlenhydraten 
und Alkohol diese Kohlenhydrate umgewandelt werden in Triglyzeride und es dadurch zu einem verstärkten Anteil an Triglyzeriden dann im Blut kommt.

Klassische Stolperfallen sind, dass ich vor allem auf eine fettarme Ernährung achte, weil ich die Triglyzeride als Fette einordne und alternativ dann zu viele schnell verdauliche Kohlenhydrate zu mir nehme. Was dann aber leider dazu führt, dass meine Triglyzeride dann besonders ansteigen. Das kann man vermeiden, indem man beim Essen eher darauf achtet, dass der Teller eher etwas grüner aussieht. Das heißt, ich vor allem auf vegetarische Produkte, auf Gemüse achte. Dort ist der Anteil an schnell verdaulichen Kohlenhydraten gering. 

Ganz besonders zu achten ist auch auf die Getränke. Hier sind gerade ja die Säfte oder Smoothies gerade sehr verlockend. Die klingen immer sehr gesund, weil ja sehr viel Obst drin ist. Allerdings, wie gesagt, viele  
Kohlenhydrate da drin sind. Dementsprechend sollte man hier eher auf Getränke wie z.B. Wasser oder im Ausnahmefall auch mal eine Schorle ausweichen.  

Wie schnell sollte ich meine Ernährung umstellen? Das ist sehr unterschiedlich. Es gibt Personen, die brauchen so den harten Wechsel, die sagen: "Ab morgen wird alles anders." Und die fahren damit dann sehr gut. Es gibt aber auch Menschen, die brauchen eher etwas länger Zeit, sich daran zu gewöhnen, an diese Umstellungen. Für sie ist es einfacher, wenn sie Schritt für Schritt die Ernährung umstellen. 

Das viel Entscheidendere, finde ich, ist eigentlich, dass diese Umstellung so erfolgt, dass sie für mich eine Lebensqualität 
Immer noch gewährleistet, mit der ich zufrieden bin und ich so meine Ernährungsumstellung auch lange durchhalten kann.

Mehr Informationen zum Thema Hypertriglyzeridämie finden Sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.

Welche Rolle spielt Alkohol?

Ein hoher Alkoholkonsum ist eine häufige Ursache für erhöhte Triglyzeridwerte. Daher sollte Alkohol strikt vermieden werden, denn dies kann zu einer Normalisierung der Triglyzeridwerte beitragen. 

> Was dabei unterstützen kann, weniger Alkohol zu trinken

Was kann man bei der Ernährung beachten?

Will man seine Triglyzeridwerte durch Ernährung reduzieren, ist folgendes ist wichtig:

  • Eine verminderte Kalorienzufuhr.
  • Ersetzen einfacher Kohlenhydrate, die z.B. in Weißmehlprodukten, Kuchen, zuckerhaltigen Lebensmitteln, Obst und Fruchtsäften enthalten sind, durch komplexe Kohlenhydrate. Diese sättigen länger und lassen den Blutzucker nur langsam ansteigen. Überschüssige Kohlenhydrate hingegen werden im Körper zu Triglyzeriden umgewandelt. Komplexe Kohlenhydrate kommen in Vollkornprodukten, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Gemüse vor.
  • Den Konsum von Getränken und Nahrungsmitteln mit Zuckerzusatz wie Softdrinks oder Fruchtsäfte begrenzen.
  • Gesättigte Fettsäuren, die vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden sind, durch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln ersetzen. Ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in Ölen wie z.B. Raps-, Leinsamen- oder Olivenöl vor. In begrenzten Mengen kommen sie z.B. auch in Getreide, Kartoffeln, Fisch, Fleisch, Nüssen und Avocados vor.
  • Ballaststoffreich essen. Ballaststoffe sind in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Getreide und Getreideprodukte wie Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, aber auch Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte enthalten viele Ballaststoffe.
  • Vermehrter Konsum von Omega-3 haltigem Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering.

Kann eine Omega-3-haltige Kost den Triglyzeridwert senken?

Eine Ernährungsweise bei Hypertriglyzeridämie ist die einer Omega-3-Fettsäure-reichen Ernährung. Kann diese Ernährungsweise den Triglyzeridwert senken? Was sagen die Studien?

Wie lässt sich Übergewicht reduzieren?

Um ungesundes Übergewicht zu reduzieren, muss der Körper mehr Energie verbrauchen, als er aufnimmt. Erreichen kann man dies durch eine kalorienärmere Ernährung oder mehr körperliche Aktivität.

Warum ist Bewegung wichtig?

Körperliche Aktivität kann die Blutfettwerte positiv beeinflussen. Vor allem Ausdauertraining spielt eine Rolle, um Blutfette zu senken und soll damit vor möglichen Folgen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Wie Bewegung und Blutfettwerte zusammenhängen, erklärt Dr. med. Thomas Bobbert, Endokrinologe an der Charité Berlin.

Portrait Dr. Bobbert Bewegung

Körperliche Aktivität kann vor allem das gute Cholesterin positiv beeinflussen, das sogenannte HDL-Cholesterin. Vor allem eher durch Ausdauertraining können wir das HDL-Cholesterin etwas steigern, was dann einen positiven Effekt auf das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besitzt.

Was das LDL-Cholesterin angeht und die Triglyceride, kann ich die in der Höhe nicht wesentlich beeinflussen. Allerdings kann ich deren Zusammensetzungen durch körperliches Training beeinflussen in einer positiven Weise. Und diesen Effekt sollte ich auf jeden Fall auch mitnehmen.

Die Bewegung im Alltag muss jeder für sich selber erst einmal herausfinden. Wir haben alle sehr unterschiedliche körperliche Voraussetzungen. Wenn ich bisher einen völlig inaktiven Lebensstil hatte, dann sind schon Belastungen wie ich nehme die Treppen, ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit
oder fahre nur die Hälfte des Weges zur Arbeit mit dem Auto und den anderen Teil mit dem Fahrrad, dann sind das schon Belastungen, die sich erstmal niederschlagen. Habe ich einen Beruf, bei dem ich körperlich sehr aktiv bin und viel unterwegs bin, da muss ich dann initial auch schon wirklich zum Training übergehen. Das heißt, dass ich joggen gehe, Fahrrad fahren gehe, schwimmen gehe. Beziehungsweise auch ein moderates körperliches Krafttraining mit dazu nehme.

Der erste Schritt sollte ein Besuch beim Arzt sein und ich sollte mich dort einmal durchchecken lassen, dass ich von meinem Herz-Kreislauf-System keine wesentlichen Vorerkrankungen habe, sodass ich mich körperlich aktiv bewegen kann. Dann, wenn ich meine körperliche Alltagsaktivität steigern möchte, ist z.B. eine Möglichkeit, zu sagen, ich kaufe mir z.B. so einen Schrittzähler oder es gibt in der Zwischenzeit viele solche Fitnessuhren. Und damit kann ich dann meine Schritte zählen, gucken wie viele Meter gehe ich am Tag, wie viele Treppenstufen steige ich? Das sind alles so kleine Möglichkeiten, keine Tricks, um mich selber zu motivieren, meine körperliche Aktivität zu steigern.

Möchte ich wirklich schon mit regelmäßigem Training beginnen, dann ist es eigentlich ratsam, auch hier erstmal jemanden zu fragen, der sich mit körperlichem Training auskennt, damit ich mich da auch nicht übernehme. Das kann im Fitnessstudio sein, das können Vereine sein, das können verschiedene Trainer sein. Und da gibt es sehr viele Angebote. Man muss sie nur nutzen.

Prinzipiell sind eigentlich erstmal alle Sportarten gut. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten. Hier haben wir am meisten Erfahrung und am meisten Daten dazu, dass diese Sportarten zu einer Verhinderung oder Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Allerdings gibt es in den letzten Jahren auch immer mehr Anzeichen dafür, dass Intervalltraining oder moderates Krafttraining hier einen positiven Effekt haben.

Nur körperliche Bewegung führt in der Regel nicht zum Ziel. Wir müssen an sich sowohl die Ernährung als auch die körperliche Aktivität im Auge haben. Wenn wir beides zusammen umsetzen können und einen gesunden Lebensstil haben, dann erreichen wir unser Ziel: Die Beeinflussung der Lipidwerte als auch das Vermeiden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Mehr Informationen zum Thema Hyperlipidämie finden Sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.

Welche Aktivitäten und Sportarten sind geeignet?

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, bietet sich eine regelmäßige körperliche Bewegung von mittlerer Intensität an. Dazu zählen z. B. Walken, Joggen, Wandern, Tanzen oder Schwimmen. Laut europäischer Leitlinie für Fettstoffwechselstörungen sind 30 – 60 Minuten pro Tag empfehlenswert.

Daneben können körperliche Aktivitäten auch in den Alltag eingebunden werden und so zu einem höheren Energieverbrauch beitragen. Solche Aktivitäten sind zum Beispiel Treppensteigen statt Aufzugfahren, schnelles Gehen, Radfahren und Gartenarbeit.

Grenz- und Zielwerte: Was sagen sie aus?

In der Medizin hören wir immer wieder von Grenzwerten und Zielwerten. Aber was sagen diese aus? Wie werden sie festgelegt? Und inwieweit helfen sie bei der Behandlung?

Wie wird Hypertriglyzeridämie mit Medikamenten behandelt?

Eine Behandlung der Hypertriglyzeridämie mit Medikamenten benötigen nur wenige Betroffene. Bei vielen Personen mit Hypertriglyzeridämie ist jedoch auch der LDL-Cholesterinwert erhöht und dieser sollte entsprechend gesenkt werden.

Das vorrangige Ziel der Behandlung ist daher, durch Senkung des LDL-Cholesterinwerts das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu mindern. Dafür werden in der Regel sogenannte Statine als Mittel der ersten Wahl eingesetzt, da sie nachweislich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung verringern.

Der LDL-Cholesterin-Zielwert richtet sich nach dem Gesamtrisiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dementsprechend wird für jeden Betroffenen individuell ein Zielwert für das LDL-Cholesterin festgelegt. 

Wird der individuelle LDL-Cholesterinzielwert mit Statinen erreicht, ist unter Berücksichtigung des individuellen Gesamtrisikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entscheiden, ob die Behandlung der Hypertriglyzeridämie weiter medikamentös erfolgt. Abhängig ist dies von der Höhe der Triglyzeridwerte und von der Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Wie läuft eine Therapie mit Medikamenten ab?

Es reicht nicht, Medikamente nur kurzfristig einzunehmen. Um die Triglyzeridwerte langfristig unter Kontrolle zu halten, bedarf es der regelmäßigen und dauerhaften Einnahme der Medikamente.

Welche Wirkstoffe werden zur Behandlung eingesetzt?

Statine bewirken eine Senkung des LDL-Cholesterins und der Triglyzeride. Sie senken nachweislich das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wie eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls. Ebenso mindern sie das Risiko, daran zu versterben. 

Statine sind zudem in der Regel gut verträglich. Zu ihnen gehören die Wirkstoffgruppen Atorvastatin, Fluvastatin, Lovastatin, Pravastatin, Rosuvastatin und Simvastatin.

Omega-3-Fettsäuren können in hoher Dosierung die Triglyzeride senken und das HDL-Cholesterin erhöhen. Dies lässt sich meist nicht allein über den Fischkonsum erreichen. Die häufigste unerwünschte Nebenerscheinung sind Magen-Darm-Beschwerden. Zudem haben Omega-3-Fettsäuren eine blutgerinnungsfördernde Wirkung.

Fibrate senken die Triglyzeride und erhöhen das HDL-Cholesterin. Unerwünschte Nebenerscheinungen können leichte Schmerzen im Bauchbereich, Muskelschmerzen, die Bildung von Gallensteinen oder die Erhöhung von Leberwerten sein.

Leben mit erhöhten Blutfettwerten

Wie kann man neue Ernährungsgewohnheiten umsetzen? Wie schafft man es, regelmäßig an die Medikamente zu denken? Tipps dazu haben wir für erhöhte Cholesterinwerte zusammengestellt. Sie lassen sich auch auf den Alltag mit Hypertriglyzeridämie übertragen.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), European Society of Cardiology (ESC). ESC/EAS Pocket-Leitlinie. Diagnostik und Therapie der Dyslipidämien (Version 2019). Available from: URL: https://leitlinien.dgk.org/2020/pocket-leitlinie-diagnostik-und-therapie-der-dyslipidaemien-version-2019/ [24.02.2021].

Herold G, editor. Innere Medizin 2019: Eine vorlesungsorientierte Darstellung. Unter Berücksichtigung des Gegenstandskataloges für die Ärztliche Prüfung. Mit ICD 10-Schlüssel im Text und Stichwortverzeichnis. Köln: Gerd Herold; 2019.

Mach F, Baigent C, Catapano AL et al. 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: Lipid modification to reduce cardiovascular risk: The Task Force for the management of dyslipidaemias of the European Society of Cardiology (ESC) and European Atherosclerosis Society (EAS). European Heart Journal 2020;41(1):111–88.

Parhofer KG, Laufs U. The Diagnosis and Treatment of Hypertriglyceridemia. Dtsch Arztebl Int. 2019; 116(49):825-832.

Rosenson RS. UpToDate – Hypertriglyceridemia. Available from: URL: https://www.uptodate.com/contents/hypertriglyceridemia?search=triglycerides&source=search_result&selectedTitle=1~150&usage_type=default&display_rank=1 [24.02.2021].

Santos-Baez LS, Ginsberg HN. Hypertriglyceridemia – causes, significance, and approaches to Therapy. Front Endocrinol 2020;11:616. doi: 10.3389/fendo.2020.00616.

Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Erstellt vom Team Stiftung Gesundheitswissen.

Wissenschaftliche Beratung:
PD Dr. med. Karl Horvath
PD Dr. med. Karl Horvath

PD Dr. med. Karl Horvath

Priv.-Doz. Dr. Karl Horvath promovierte 1993 an der Karl-Franzens-Universität Graz. 1997 Erhalt des Diploms Arzt für Allgemeinmedizin, 2002 Erhalt des Facharztdiploms, Facharzt für Innere Medizin und 2013 des Additivfachs, Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie. Im Jahr 2010 Habilitation im Fach Innere Medizin an der Medizinischen Universität Graz. Aktuell ist er als Facharzt für Innere Medizin an der Universitätsklinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Graz, Medizinische Universität Graz praktisch ärztlich tätig. Von 2005 bis 2014 hatte er die Co-Leitung des „EBM Review Center“ der Medizinischen Universität Graz inne. Seit 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz. Dort leitet er den Fachbereich Evidenzbasierte Medizin.
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Univ. Ass. Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch
Portrait Univ.Ass. Mag.rer.nat. Thomas Semlitsch

Univ. Ass. Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch

Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch studierte Chemie mit dem Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Zellbiologie der Karl Franzens Universität Graz. Vor seiner Anstellung an der Medizinischen Universität Graz war er mehrere Jahre im Bereich Qualitätsmanagement und als Koordinator klinischer Studien an einer österreichischen Privatklinik tätig und absolvierte 2007 eine Post-Graduate Ausbildung zum Good Laboratory Practice (GLP) -Beauftragten für den Bereich analytisches Labor. Von 2008 bis 2014 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Research Unit „EBM Review Center“ der Medizinischen Universität Graz und von 2011 bis 2014 auch am Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften der Joanneum Research Forschungsgesellschaft tätig. Seit 2015 ist er als Univ. Assistent am Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung im Fachbereich Evidenzbasierte Medizin beschäftigt. Herr Semlitsch ist seit 2018 Fachbereichssprecher der Sektion Österreich und somit Mitglied des erweiternden Vorstands des Deutschen Netzwerks Evidenz basierte Medizin (DNEbM).

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Erstellt am: 20.01.2022