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Erhöhte Blutfette

Cholesterin senken: Was kann ich tun?

Eine Änderung des Lebensstils kann zu einer Senkung des Cholesterinwerts beitragen und damit das Risiko von Folgeerkrankungen reduzieren. Erfahren Sie hier mehr über die Möglichkeiten, erhöhte Cholesterinwerte ohne Medikamente zu behandeln, sowie über den Nutzen und Schaden von Lebensstiländerungen bei Hypercholesterinämie.

Was sind die Behandlungsziele bei Hypercholesterinämie?

Ziel der Behandlung ist es, durch Senkung der LDL-Cholesterinwerte das Risiko von Folgeerkrankungen zu vermindern. Die Behandlung richtet sich nicht nach dem individuellen Cholesterinwert des Betroffenen, sondern nach dem jeweiligen Gesamtrisiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dementsprechend wird für jeden Patienten, jede Patientin individuell ein Zielwert für das LDL-Cholesterin festgelegt.

Wie können erhöhte Cholesterinwerte behandelt werden?

Hypercholesterinämie lässt sich durch Veränderungen der Lebensgewohnheiten behandeln. Reicht das allein nicht aus, sind Medikamente erforderlich, um die erhöhten Cholesterinwerte zu senken.

Welche Behandlung im Einzelnen angezeigt und sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risiko einer Folgeerkrankung ab. Aber auch bereits durchgemachte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sind bei der Festlegung der Behandlung zu berücksichtigen.

Wann kommen Medikamente zur Behandlung von Hypercholesterinämie infrage?

Ab wann eine zusätzliche Therapie mit cholesterinsenkenden Medikamenten infrage kommt, welche Medikamente zum Einsatz kommen und warum es wichtig ist, mit der medikamentösen Behandlung am Ball zu bleiben, erfahren Sie hier.

Wie wird Hypercholesterinämie ohne Medikamente behandelt?

Erster Schritt in der Behandlung von Hypercholesterinämie ist eine Veränderung des Lebensstils. 

Zu den Möglichkeiten der Lebensstiländerung zählen folgende Maßnahmen:

Ernährung

Wie beeinflusst Ernährung die Cholesterinwerte?

Erhöhte Cholesterinwerte können durch eine angepasste Ernährung gesenkt werden. Was eine cholesteringerechte Ernährung ausmacht, erklärt Dr. med. Thomas Bobbert, Endokrinologe an der Charité Berlin.

Portrait Dr. Bobbert Cholesterin
Bitte um das Video zu sehen.

Das Behandlungsziel bei erhöhten Cholesterinwerten ist das Verhindern von Erkrankungen bzw. das Verhindern des Fortschreitens einer Erkrankung. In dem Fall Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weil wir wissen, dass ein hohes Cholesterin maßgeblich dazu beiträgt, dass eine Herz-Kreislauf-Erkrankung  
entstehen kann. Und mit einer Veränderung der Ernährung wollen wir dann über die Veränderung des Cholesterins einen positiven Effekt auf diese Erkrankungen bewirken. 

Mit der Ernährung können wir das Cholesterin relativ moderat nur beeinflussen. Der größte Teil unseres LDL-Cholesterinwertes ist genetisch festgelegt. Da können wir gar nicht so viel dran ändern. Es gibt Personen, die sprechen sehr gut auf eine Lebensstiländerung und Ernährungsänderung an. Da kann der LDL-Cholesterinwert auch viel deutlicher absinken. Und es gibt leider halt auch Personen, bei denen diese Veränderung der Ernährungsgewohnheiten relativ wenig bringt. Einen Versuch ist es aber auf jeden Fall wert. 

Was ich immer empfehle, ist wirklich das Orientieren an dieser Mittelmeerkost und einem hohen Gehalt an Ballaststoffen. Das ist durchaus viel Gemüse. Das ist auch das Stückchen Fisch, was dazu gehört. Wenn wir dann ausgehen von den Ballaststoffen, da haben wir das Vollkornbrot, was sehr ballaststoffreich ist. Da müssen wir nur drauf achten, nicht jedes Brötchen oder Brot, wo oben Körner drauf sind, ist Vollkornbrot. Da muss man immer nachfragen in der Bäckerei. Haferprodukte oder Haferflocken, Haferkleie, geschroteter Leinsamen - alles Produkte mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen, die wirklich positive Effekte auf das LDL-Cholesterin haben. 

Man muss sagen, dass vor allem die sehr fettreichen Lebensmittel dazu führen können, dass das Cholesterin steigt. Und insbesondere die Transfettsäuren führen dazu, dass das LDL-Cholesterin steigen kann. Das findet sich vor allem in frittierter Nahrung und z.B. auch im Croissant, wo ich sehr viele Transfette drin habe. 

Muss ich jetzt auf alles verzichten, was mir schmeckt? Nein, auf keinen Fall. Man findet in keinen Ernährungsrichtlinien oder Ernährungsempfehlungen ein absolutes Verbot. Es ist vor allem eine Frage der Menge, die ich konsumieren möchte bzw. auch der Häufigkeit. So das Stück Schokolade oder mal ein Stückchen Kuchen zwischendurch gehört zur Lebensqualität dazu. Man sollte dann eher achten auf die Qualität und auf die Menge. Ich würde bei einer Ernährungsumstellung vor allem darauf achten, dass ich Fertigprodukte vermeide. Also wirklich zu den Originalprodukten gehe.
Dass ich insgesamt versuche, nicht hungrig einkaufen zu gehen, dann vermeide ich sozusagen auch, zu viel zu kaufen, eher auch die fettärmeren Produkte zu kaufen. Die findet man manchmal schon auf der Packung so ein bisschen deklariert. Letztendlich ist es aber so, dass wir dann doch immer auf die Nahrungsbestandteile selber schauen müssen, um zu gucken: Wie sind da die Absolutwerte? Wieviel Fett ist drin? Wieviel Zucker ist drin? Wieviel Eiweiß ist drin? Da führt letztendlich kein Weg dran vorbei, da öfter mal draufzuschauen. 

Wie schnell sollte ich meine Ernährung umstellen? Da gibt‘s keine feste Regel. Ich glaub, da muss jeder für sich selber herausfinden, wie er das am geschicktesten macht. Es gibt Menschen, die brauchen sozusagen diesen radikalen Schnitt, die von einem Tag auf den anderen alles umstellen. Wenn man so jemand ist, dann fährt man damit besser. Es gibt aber auch durchaus Erfahrungen, dass Menschen sagen, ich muss das sozusagen schrittweise machen. Ich glaube, das Wichtige ist eher der Punkt, dass es langfristig ist und dass ich damit weiterhin eine gute Lebensqualität habe, damit ich es auch langfristig durchhalten kann.

Mehr Informationen zum Thema Hypercholesterinämie finden sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.
 

Kann man erhöhte Cholesterinwerte durch Ernährung senken?

Laut der aktuellen europäischen Leitlinie für Fettstoffwechselstörung bieten sich folgende ernährungsbedingte Maßnahmen bei Hypercholesterinämie an:

  • Fettarme Ernährung: Insgesamt fettarm essen. Bevorzugt können fettarme Fleisch- und Wurstsorten (Truthahn, Hähnchen, Wild) sowie fettreduzierte Milch und Milchprodukte verwendet werden. 
  • Ungesättigte Fettsäuren: Gesättigte Fettsäuren, die vor allem in tierischen Lebensmitteln vorhanden sind, durch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren in pflanzlichen Lebensmitteln ersetzen. Ungesättigte Fettsäuren kommen vor allem in Ölen wie Raps-, Leinsamen- oder Olivenöl, aber auch in Getreide, Kartoffeln, Fisch, Nüssen und Avocados vor.
  • Vermeiden von Transfettsäuren: Diese sind vor allem in fettreichen, meist frittierten Produkten wie Chips, Pommes Frites oder Fast Food enthalten und können das LDL-Cholesterin im Blut erhöhen. 
  • Geringere Cholesterinaufnahme: Cholesterinreich sind vor allem tierische Produkte wie z. B. Tierinnereien, Eier, Butter sowie fette Fleisch- und Käsesorten. Insgesamt wird nicht mehr als 300 mg Cholesterin pro Tag empfohlen.
  • Omega-3-haltige Ernährung: Ein vermehrter Konsum von Omega-3-haltigem Seefisch wie Lachs, Makrele oder Hering fördert einen ausgewogenen Cholesterinhaushalt.
  • Ballaststoffreiche Nahrung: Ballaststoffe sind in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Getreide und Getreideprodukte wie Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, aber auch Kartoffeln, Gemüse und Hülsenfrüchte bieten viele Ballaststoffe.
  • Salzaufnahme senken: Senken der Salzaufnahme auf weniger als fünf Gramm pro Tag. Durch die Vermeidung von Nachsalzen, durch begrenzten Salzzusatz beim Kochen sowie durch Verwendung frischer oder gefrorener ungesalzener Nahrungsmittel anstatt verarbeiteter Lebensmittel lässt sich der Salzkonsum senken. 
  • Alkoholkonsum: Weniger Alkohol trinken.
  • Kalorienarme Ernährung: Die Kalorienzufuhr bei Übergewicht oder Adipositas vermindern.

Kann eine "Portfolio-Diät" das Cholesterin im Blut senken?

Eine mögliche Ernährungsweise bei Hypercholesterinämie ist die sogenannte Portfolio-Diät. Kann dieses pflanzenbasierte Ernährungskonzept den Cholesterinspiegel senken und das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung damit reduzieren? Was sagen die Studien dazu?

Körperliche Aktivität

Kann Bewegung die Cholesterinwerte beeinflussen?

Durch gesteigerte körperliche Aktivität kommt es zu vermehrter Bildung von HDL-Cholesterin im Blut. Das HDL nimmt überschüssiges Cholesterin auf und bringt es zurück in die Leber. Dabei wird auch jenes Cholesterin aufgenommen, welches sich in den Wänden der Blutgefäße abgelagert hat. Dies hat zur Folge, dass der Cholesterinspiegel sinkt und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen abnimmt. 
Welche Auswirkungen mehr Bewegung auf die Blutfette hat und wie man einen aktiven Lebensstil in seinen Alltag integriert, erläutert Dr. med. Thomas Bobbert, Endokrinologe an der Charité Berlin.

Portrait Dr. Bobbert Bewegung
Bitte um das Video zu sehen.

Körperliche Aktivität kann vor allem das gute Cholesterin positiv beeinflussen, das sogenannte HDL-Cholesterin. Vor allem eher durch Ausdauertraining können wir das HDL-Cholesterin etwas steigern, was dann einen positiven Effekt auf das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen besitzt.

Was das LDL-Cholesterin angeht und die Triglyceride, kann ich die in der Höhe nicht wesentlich beeinflussen. Allerdings kann ich deren Zusammensetzungen durch körperliches Training beeinflussen in einer positiven Weise. Und diesen Effekt sollte ich auf jeden Fall auch mitnehmen.

Die Bewegung im Alltag muss jeder für sich selber erst einmal herausfinden. Wir haben alle sehr unterschiedliche körperliche Voraussetzungen. Wenn ich bisher einen völlig inaktiven Lebensstil hatte, dann sind schon Belastungen wie ich nehme die Treppen, ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit
oder fahre nur die Hälfte des Weges zur Arbeit mit dem Auto und den anderen Teil mit dem Fahrrad, dann sind das schon Belastungen, die sich erstmal niederschlagen. Habe ich einen Beruf, bei dem ich körperlich sehr aktiv bin und viel unterwegs bin, da muss ich dann initial auch schon wirklich zum Training übergehen. Das heißt, dass ich joggen gehe, Fahrrad fahren gehe, schwimmen gehe. Beziehungsweise auch ein moderates körperliches Krafttraining mit dazu nehme.

Der erste Schritt sollte ein Besuch beim Arzt sein und ich sollte mich dort einmal durchchecken lassen, dass ich von meinem Herz-Kreislauf-System keine wesentlichen Vorerkrankungen habe, sodass ich mich körperlich aktiv bewegen kann. Dann, wenn ich meine körperliche Alltagsaktivität steigern möchte, ist z.B. eine Möglichkeit, zu sagen, ich kaufe mir z.B. so einen Schrittzähler oder es gibt in der Zwischenzeit viele solche Fitnessuhren. Und damit kann ich dann meine Schritte zählen, gucken wie viele Meter gehe ich am Tag, wie viele Treppenstufen steige ich? Das sind alles so kleine Möglichkeiten, keine Tricks, um mich selber zu motivieren, meine körperliche Aktivität zu steigern.

Möchte ich wirklich schon mit regelmäßigem Training beginnen, dann ist es eigentlich ratsam, auch hier erstmal jemanden zu fragen, der sich mit körperlichem Training auskennt, damit ich mich da auch nicht übernehme. Das kann im Fitnessstudio sein, das können Vereine sein, das können verschiedene Trainer sein. Und da gibt es sehr viele Angebote. Man muss sie nur nutzen.

Prinzipiell sind eigentlich erstmal alle Sportarten gut. Geeignet sind vor allem Ausdauersportarten. Hier haben wir am meisten Erfahrung und am meisten Daten dazu, dass diese Sportarten zu einer Verhinderung oder Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Allerdings gibt es in den letzten Jahren auch immer mehr Anzeichen dafür, dass Intervalltraining oder moderates Krafttraining hier einen positiven Effekt haben.

Nur körperliche Bewegung führt in der Regel nicht zum Ziel. Wir müssen an sich sowohl die Ernährung als auch die körperliche Aktivität im Auge haben. Wenn wir beides zusammen umsetzen können und einen gesunden Lebensstil haben, dann erreichen wir unser Ziel: Die Beeinflussung der Lipidwerte als auch das Vermeiden von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Mehr Informationen zum Thema Hyperlipidämie finden Sie auf dem Gesundheitsportal der Stiftung Gesundheitswissen.

Wissen ist gesund.

Welche Aktivitäten und Sportarten sind geeignet?

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, bietet sich eine regelmäßige körperliche Bewegung von mittlerer Intensität an, zum Beispiel Walking, Wandern, Tanzen oder Schwimmen.

Laut aktueller europäischer Leitlinie für Fettstoffwechselstörungen sind 30 bis 60 Minuten pro Tag empfehlenswert.

Daneben lassen sich körperliche Aktivitäten auch in den Alltag einbinden und tragen so zu einem höheren Energieverbrauch bei. Solche Aktivitäten sind zum Beispiel Treppensteigen, statt Aufzug zu fahren, schnelles Gehen, Radfahren oder Gartenarbeit.

Können Aquatraining und Ausdauertraining die Cholesterinwerte im Blut senken?

Mögliche Bewegungsformen bei Hypercholesterinämie sind Ausdauertraining wie z. B. Walken, Laufen oder Radfahren. Immer höherer Beliebtheit erfreut sich auch das Aquatraining. Aber lassen sich dadurch die Cholesterinwerte im Blut senken? Was sagen die Studien?

Weitere Lebensstiländerungen

Was kann ich noch tun?

Gewichtsabnahme
Bei Übergewicht sollte das Gewicht gesenkt werden. Dafür muss der Körper mehr Energie verbrauchen, als er aufnimmt. Erreichen lässt sich dies durch eine kalorienärmere Ernährung oder mehr körperliche Aktivität.

Rauchverzicht
Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann es hilfreich sein, mit dem Rauchen aufzuhören.

Was passiert, wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen?

Welche Medikamente bei erhöhten Cholesterinwerten in Frage kommen und warum es wichtig ist, bei der Behandlung am Ball zu bleiben, lesen Sie im nächsten Reiter.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), European Society of Cardiology (ESC). ESC/EAS Pocket-Leitlinie. Diagnostik und Therapie der Dyslipidämien (Version 2019). Available from: URL: https://leitlinien.dgk.org/2020/pocket-leitlinie-diagnostik-und-therapie-der-dyslipidaemien-version-2019/ [24.02.2021].

Herold G, editor. Innere Medizin 2019: Eine vorlesungsorientierte Darstellung. Unter Berücksichtigung des Gegenstandskataloges für die Ärztliche Prüfung. Mit ICD 10-Schlüssel im Text und Stichwortverzeichnis. Köln: Gerd Herold; 2019.

Mach F, Baigent C, Catapano AL et al. 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: Lipid modification to reduce cardiovascular risk: The Task Force for the management of dyslipidaemias of the European Society of Cardiology (ESC) and European Atherosclerosis Society (EAS). European Heart Journal 2020;41(1):111–88.

Michos ED, McEvoy JW, Blumenthal RS. Lipid management for the prevention of atherosclerotic cardiovascular disease. N Engl J Med 2019 Oct 17;381(16):1557–1567. doi: 10.1056/NEJMra1806939.

Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Erstellt vom Team Stiftung Gesundheitswissen.

Wissenschaftliche Beratung:
PD Dr. med. Karl Horvath
PD Dr. med. Karl Horvath

PD Dr. med. Karl Horvath

Priv.-Doz. Dr. Karl Horvath promovierte 1993 an der Karl-Franzens-Universität Graz. 1997 Erhalt des Diploms Arzt für Allgemeinmedizin, 2002 Erhalt des Facharztdiploms, Facharzt für Innere Medizin und 2013 des Additivfachs, Facharzt für Endokrinologie und Diabetologie. Im Jahr 2010 Habilitation im Fach Innere Medizin an der Medizinischen Universität Graz. Aktuell ist er als Facharzt für Innere Medizin an der Universitätsklinik für Innere Medizin, Universitätsklinikum Graz, Medizinische Universität Graz praktisch ärztlich tätig. Von 2005 bis 2014 hatte er die Co-Leitung des „EBM Review Center“ der Medizinischen Universität Graz inne. Seit 2015 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung der Medizinischen Universität Graz. Dort leitet er den Fachbereich Evidenzbasierte Medizin.
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Univ. Ass. Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch
Portrait Univ.Ass. Mag.rer.nat. Thomas Semlitsch

Univ. Ass. Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch

Mag. rer. nat. Thomas Semlitsch studierte Chemie mit dem Ausbildungsschwerpunkt Biochemie und Zellbiologie der Karl Franzens Universität Graz. Vor seiner Anstellung an der Medizinischen Universität Graz war er mehrere Jahre im Bereich Qualitätsmanagement und als Koordinator klinischer Studien an einer österreichischen Privatklinik tätig und absolvierte 2007 eine Post-Graduate Ausbildung zum Good Laboratory Practice (GLP) -Beauftragten für den Bereich analytisches Labor. Von 2008 bis 2014 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Research Unit „EBM Review Center“ der Medizinischen Universität Graz und von 2011 bis 2014 auch am Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften der Joanneum Research Forschungsgesellschaft tätig. Seit 2015 ist er als Univ. Assistent am Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung im Fachbereich Evidenzbasierte Medizin beschäftigt. Herr Semlitsch ist seit 2018 Fachbereichssprecher der Sektion Österreich und somit Mitglied des erweiternden Vorstands des Deutschen Netzwerks Evidenz basierte Medizin (DNEbM).

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Erstellt am: 20.01.2022