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Diabetes Typ 2

Mit Diabetes Typ 2 den Alltag bewältigen

Wie beeinflusst Diabetes Typ 2 meinen Alltag? Wie messe ich mir eigentlich selbst den Blutzucker? Und darf ich jetzt noch Süßigkeiten essen? Hier finden Sie Erfahrungsberichte von Betroffenen, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie mögliche Anlaufstellen. 

Erfahrungsberichte

Wie geht es Menschen mit Diabetes Typ 2?

Wie haben Patientinnen und Patienten die Diagnose Diabetes Typ 2 aufgenommen? Wie hat sie ihren Alltag verändert? In den folgenden Filmen schildern Betroffene, wie sie ihren persönlichen Umgang mit der Erkrankung gefunden haben.

Christel Maßnick

Christel Maßnick ist seit 1989 an Diabetes Typ 2 erkrankt. Zusammen mit ihrem Mann leitet sie eine Selbsthilfegruppe.

Udo Hoffmann

Udo Hoffmann leidet seit Jahren an Übergewicht. Mit Hilfe eines Diabetes-Schulungsprogramms zum Thema Ernährung hat er seine Lebensweise umgestellt.

Dirk Peter Fuchs

Dirk Peter Fuchs hat seine Ernährung radikal umgestellt und so einen guten Umgang mit Diabetes Typ 2 gefunden.

Elisabeth Wirz

Elisabeth Wirz treibt viel Sport. Dadurch konnte sie ihren Insulin-Bedarf stark reduzieren.

Christel Maßnick

Mein Name ist Christel Maßnick, ich bin 72 Jahre alt und habe seit 1989 Typ 2-Diabetes.

Also wie ich das erfahren habe, dachte ich: "Warum gerade ich?" Naja so war es dann halt leider. 
Dann sind wir in den Urlaub gefahren und da sagte der Arzt: "Immer Traubenzucker mitnehmen und kontrollieren." Wir sind in den Frankenwald gefahren und haben dann fleißig die Etiketten von den Lebensmitteln gelesen, wo überall der Zucker drin ist.  Da kriegt man ja einen Schreck. 

Ja, also als ich das dann erfahren habe, dass ich Diabetes habe, habe ich dann gleich meinen Arbeitskollegen das gesagt, habe auch immer einen Apfelsaft mit gehabt und einen Müsliriegel. Denn falls ich zu sehr in die Unterzuckerung komme, damit die Kollegen wissen: Aha, jetzt muss sie das kriegen. Ihr wisst ja, wo mein Schlüssel ist und wenn mir mal irgendwie schwummrig, zitterig und so was wird, dann gebt mir das bitte, wenn ich nicht mehr selbst in der Lage dazu bin. Aber so weit kam es nie.

Also ich finde diese Unterstützung ist sehr viel wert aus dem einfachen Grund: Man fühlt sich  irgendwie noch sicherer. Dann habe ich eine Tablette gekriegt, jahrelang, bis sich der Körper daran gewöhnt hat.

Dann hat der Diabetologe gesagt: "So, jetzt müssen wir mal langsam anfangen zu spritzen." Ja, da dachte ich auch: "Um Gottes Willen, Spritze, auch das noch!" Das musste erst in meinem Kopf drin sein. Hat auch nicht so lange gedauert, dass ich mich dann damit abgefunden habe und dann hat mir das überhaupt nichts mehr ausgemacht, ja. Der Zucker gehörte zu mir, die Spritze gehörte zu mir. Ich habe nachher auch, wenn wir irgendwo essen waren, bin ich nicht zum Spritzen zur Toilette gegangen. Ich hab halt ein dementsprechendes Oberteil angezogen und habe am Tisch gespritzt oder Zucker gemessen. Und wenn jemand mich angesprochen hätte, dann hätte ich ihm das erklärt, wie ich dazu stehe, dass das eine normale Sache ist.

Ja, also mein Mann ist schon eine große Unterstützung. Der hat ja keinen Diabetes. Wir leiten hier in Berlin eine Selbsthilfegruppe. Da treffen wir uns einmal im Monat, haben manchmal, wenn wir Glück haben, auch Referenten zu Besuch, die uns erzählen über Stechhilfen, Spritzen, über die Krankheit, über Leber, Niere, was halt alles dazu gehört.

Erfahrungsaustausch ist auch sehr wichtig in der Gruppe. Also diese Gruppenarbeit, die wir machen und auch ihr Diabetes, das sind Dinge, die mich also persönlich auch berühren. Und deswegen bin ich da mit dabei und ich habe damit keine Probleme. Also, es macht mir, sowas zu organisieren und so, das macht also auch ein bisschen Spaß.

Meine Lebenseinstellung ist die: Man muss vorwärts gucken und nicht rückwärts. Ich muss damit leben können und ich kann damit ganz gut leben, obwohl es manchmal auch schwerfällt. Aber es geht.

 

Udo Hoffman

Mein Name ist Udo Hoffman, ich bin 63 Jahre alt und Bildhauer von Beruf.

2003 ist bei mir Diabetes Typ 2 festgestellt worden. Am Anfang war jeder Arztbesuch mit einer Schweißattacke verbunden und auch mit Angst. Man denkt: Oh, hoffentlich kritisiert der jetzt nicht dein Gewicht und sagt dir, was ich schon so oft gehört habe bei Ärzten: Sie müssen aber unbedingt abnehmen. Sondern ich war an einem Punkt, wo ich die Hilfe brauchte des Arztes und keine Belehrungen. Ich war erst überrascht und dann dachte ich: "Mensch, jetzt hat es dich auch erwischt." Also mein Vater hatte Diabetes, mein Onkel hatte auch Diabetes. Ich merkte ja, es ging mir gesundheitlich nicht gut. Ich musste etwas unternehmen. 

Habe das aber auch lange hinausgezögert. Weil ich eben kein Arztgänger bin, musste ich mir erst mal 
einen festen Hausarzt suchen. Aber ich hatte dann das Glück, dass ich dann auch einen Hausarzt gefunden habe, mit dem ich offen sprechen konnte, der mich nicht sofort zurechtgewiesen hat.

Mein Arzt hat mir dieses Diabetes-Schulungsprogramm Ernährung empfohlen und ich habe mich auch darauf eingelassen. Es war natürlich für mich ungewohnt und ich dachte, das wird aber jetzt irgendwie so eine Lehrstunde, also was ich essen darf und was ich nicht essen darf. Und dann fragte sie mich: "Was essen sie denn beim Sport?" Und ich hab dann auf meinen geliebten Müsliriegel hingewiesen. Und dann hat die nette Frau mir mal erklärt, was in diesem Müsliriegel drin ist an versteckten Zuckerarten. Und das war für mich ziemlich wichtig. Und seitdem esse ich auch diese Müsliriegel nicht mehr.

Ja, ich versuche jetzt mehr auf meine Ernährung zu achten. Dann tut mir mein Bewegungsprogramm eigentlich ganz gut. Und ich merke auch, dass ich irgendwie immer mehr motiviert werde, weil ich mich besser bewegen kann. Früher mit 120 kg fiel mir körperliche, handwerkliche Arbeit in meinem Beruf oft ziemlich schwer. Aber auch Konzentration war für mich ein Problem, weil bevor der Diabetes nicht eingestellt war, fühlte ich mich fahrig, nervös, oft abgelenkt.

Für mich war der Einstieg wichtig, mich auf die dreimonatige Regeluntersuchung, die von der Krankenkasse angeboten wird, eingelassen habe, dass ich aber auch leichte Veränderungen vorgenommen habe, wenn ich gemerkt habe, mit dem Arzt oder mit der Ärztin kommst du jetzt nicht so gut zurecht.

Es hat ja oft auch nichts mit einer ärztlichen Kompetenz zu tun, die ich ja nicht beurteilen kann, sondern auf so einem langen Weg über 18 Jahre muss auch diese Chemie zwischen mir und meinem behandelnden Arzt stimmen.

Für mich war es wichtig, Diabetes erst mal als Krankheit zu akzeptieren und zu versuchen, das Beste daraus zu machen.

 

Dirk Peter Fuchs

Mein Name ist Dirk Peter Fuchs. Ich bin 68 Jahre alt. Seit 2016 im Ruhestand. Und 2007/2008 wurde bei mir Diabetes mellitus Typ 2 festgestellt.

Das war natürlich erst mal ein Schock, weil ich da auch ahnte: Ab jetzt ändert sich mein Leben. Also der Arzt hat festgestellt, der Herr Fuchs ist übergewichtig. 

Ich war damals noch berufstätig und bin da zu diesem Zeitpunkt sehr sorglos mit meinem Körper umgegangen. Also zwischendurch sehr viel Süßes gegessen und hab mir dann so einen Ernährungsplan aufgestellt, der mich stark eingrenzte. Mein Ernährungsplan bestand dann nur noch aus drei Stufen: vormittags, mittags, abends. Alles, was dazwischen war, ist weggefallen.

Mein Frühstücksplan sieht ganz anders aus als früher. Früher immer Brötchen mit Schokoladenaufstrich, heute selbst zusammengestelltes Vollkornmüsli mit Obst. Das ist mittlerweile mein Gesetz und damit komme ich ganz gut durch den Tag. Ich hab kein Gefühl, dass mir da durch jetzt weniger Fleisch oder weniger fettreiche Ernährung was fehlt.

Es war am Anfang sehr anstrengend, muss ich sagen, weil der Körper war noch nicht auf die neue Ernährungsart und -weise eingespielt. Um 11 Uhr gab es wieder Hungerzeichen. Ja und da dann zu sagen: "Junge, du bist in einer neuen Struktur, in einer neuen Phase, du willst runterkommen von Diabetes mellitus Typ 2. Lass es sein."

Eine große Hilfe war der Tipp vom Arzt, ein eigenes Ernährungstagebuch zu führen, wo ich dann aufschreibe, was ich morgens esse, auch mit Grammangaben, und was ich mittags esse, was ich abends esse. Und das war dann natürlich eine Hilfe. Gerade, wenn man sieht, anhand der Werte: Du schlägst voll an auf diese neue Ernährung. Ja, das war eine große Hilfe.

Ja, ich war ja bisher nie sportlich tätig, sagte auch mein Arzt - bedauerlicherweise: "Herr Fuchs, Sie müssen sich ein bisschen mehr bewegen." Und dann bin ich dazu übergangen, mit meiner
Frau jeden Tag nach der Arbeit eine Stunde lang an der Ruhr entlang zu laufen. Am Wochenende sind wir dann Fahrrad gefahren, zu den nächsten Städten an der Ruhr entlang: Mühlheim, Bochum, Hattingen.

Und irgendwann kam ich aufgrund eines Tipps eines Bekannten dazu, noch intensiver Sport zu treiben, sodass ich dann zweimal wöchentlich in einem Fitnessclub anhand eines aufgestellten Trainingsprogramms meine Trainingsübungen da absolviert habe.

Ich möchte gerne, nach wie vor, gänzlich von Diabetes mellitus Typ 2 befreit sein. Und ich will auch gar nicht mein altes Leben wieder haben, also zwischendurch mal wieder Kuchen, Süßigkeiten. 
Ich bin da im Grunde genommen auch ganz von weg.

Ich bin ja jetzt schon körperlich belastbarer als zu der Zeit, wo ich noch nicht diese Diabetes-mellitus-Typ-2-Diagnose erhalten habe. Also von daher bin ich eigentlich mit dem jetzigen Leben und der weiteren Lebensentwicklung sehr zufrieden.

 

Elisabeth Wirz

Mein Name ist Elisabeth Wirz, ich bin Industriekauffrau und Veranstaltungskauffrau und bei mir wurde 2012 Diabetes diagnostiziert. 

Meine Oma hatte Diabetes, meine Mutter Schwangerschaftsdiabetes. Ich wusste vorher, dass mit jedem Kilo mehr auf der Waage und mit jeder Tüte Chips und jedem Liter Eistee die Gefahr größer ist, dass ich auch an Diabetes Typ 2 erkranke.

Bevor ich die Diagnose Diabetes bekommen habe, war mein Leben sehr turbulent. Ich habe mich 2010 selbstständig gemacht mit einer Firma für Veranstaltungstechnik. Das war eine sehr stressige Zeit. Ich habe quasi alles, was mir in die Finger kam, in mich reingestopft. 

Als ich die Diagnose bekommen habe, wurde ich in eine Ernährungsberatung geschickt, habe Medikamente bekommen in Form von Tabletten, habe eine Low Carb-Diät gemacht und erst mal 70 Kilo verloren in einem Jahr. Aber dann kam dieser weltberühmte Jojo, wieder normal angefangen zu essen, Stress. Und schnell war ich wieder bei 135 Kilo.

Dann habe ich mir gedacht: Jetzt hast du wieder alles zerstört, war aber nicht so. Ich wusste es eigentlich einfach nicht besser. Also ich hab dann 2018 wirklich angefangen, langsam Gewicht zu verlieren, habe auch versucht, auf nichts zu verzichten. 

Und dann kam der Punkt, an dem ich gesundheitlich auch wieder einen Rückschlag erlitten hatte, die Medikamente nicht mehr vertragen habe und anfangen musste, Insulin zu spritzen. An dem Tag, als ich zum Arzt gegangen bin und habe gefragt, ob wir nicht auf Insulin umstellen können, weil ich die Tabletten nicht mehr vertrage, war ich, ehrlich gesagt, erleichtert. Ich wusste, jetzt habe ich auch die Chance, ganz gezielt meinen Diabetes einzustellen, auch wenn da der Start schwierig war.

Aber nach dem Findungsprozess heute geht es mir super. Zusätzlich zu der Ernährungsumstellung habe ich auch mit Krafttraining angefangen. Das macht mir auch sehr viel Spaß, sollte man auch als Frau keine Angst vor haben. Das ist für mich jetzt ein anderes Ventil, meinen Stress loszulassen, anstatt zu essen wie früher.

Und mittlerweile habe ich die Liebe zum Sport entdeckt, habe auch Fortschritte gemacht und ist für mich ein richtiges Hobby geworden.

Als ich 2020 angefangen habe mit der richtigen Ernährungsumstellung, ist jetzt tatsächlich auch der Insulinbedarf um zwei Drittel gesunken. Also da ist schon noch was möglich und das hat mich persönlich auch sehr gefreut, dass ich da so Erfolge erzielen konnte.

Ich lebe mein Leben und der Diabetes hat sich angepasst. Vorher war mein Leben auf den Diabetes ausgerichtet.

Mein Wunsch wäre es natürlich, komplett vom Insulin noch mal wegzukommen, aber ich hätte jetzt auch kein Problem damit, wenn es jetzt so bleibt, wie es heute ist. Ich muss abwarten, weitermachen, gucken, was passiert. Vielleicht irgendwann brauche ich gar kein Insulin mehr. Wäre schön.

Ernährungsmythen

Rund um das Thema Ernährung bei Diabetes ranken sich viele Mythen und es kursieren unterschiedliche Empfehlungen. Aber was stimmt wirklich?

Früher gab es spezielle Lebensmittel, die laut Werbung besonders für Menschen mit Diabetes geeignet waren. Diese Produkte enthielten Süßstoffe und damit weniger Kalorien im Vergleich zu Produkten mit Zucker. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand benötigen Menschen mit Diabetes aber keine besonderen Lebensmittel. Sie können sich mit normalen Lebensmitteln gesund ernähren. Mittlerweile sind die sogenannten Diabetikerprodukte aus den Lebensmittelläden weitgehend verschwunden.

Es gibt jedoch weiterhin viele Produkte, die anstelle von Zucker kalorienarme Süßstoffe enthalten und nun Diät- oder Lightprodukte heißen. In einer Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2020 wurde untersucht, welchen Nutzen und Schaden diese Diätlebensmittel für Menschen mit Diabetes Typ 2 haben. Mit Blick auf den Langzeit-Blutzuckerwert (HbA1c) und das Körpergewicht sowie auf schädliche Auswirkungen ließ sich in dieser Studie kein Unterschied zwischen Süßstoffen und zuckerhaltigen Produkten beobachten. Also ist es nicht von Vorteil, wenn Menschen mit Diabetes sich von Diät- oder Lightprodukten ernähren.

Die Entstehung von Diabetes Typ 2 ist nicht vollständig geklärt. Allein zu viele Süßigkeiten zu essen reicht zum Beispiel noch nicht aus, um an Diabetes zu erkranken, kann aber das Risiko erhöhen. Ob jemand Diabetes bekommt, ist unter anderem genetisch bedingt und von verschiedenen anderen Risikofaktoren abhängig. Solche Risikofaktoren sind z. B. ein hohes Lebensalter, Übergewicht, Bewegungsmangel, eine ballaststoffarme und fettreiche Ernährung oder das Rauchen

> Mehr zu Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 lesen Sie hier.

Obst gilt im Allgemeinen als gesund. Deshalb glauben viele Menschen, dass man Obst ohne Bedenken auch in sehr großen Mengen essen kann. Wichtig ist aber: Obst enthält teilweise sehr viel Zucker. Dabei handelt es sich um Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose). Beide können in größeren Mengen für Menschen mit Diabetes ungünstig sein: Traubenzucker lässt den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen. Fruchtzucker kann sich ungünstig auf den Fettstoffwechsel auswirken.

Überschüssiger Fruchtzucker wird zum Beispiel schneller in Fett umgewandelt. Damit kann zu viel Fruchtzucker Übergewicht oder das metabolische Syndrom begünstigen und so das Risiko von Diabetes Typ 2 erhöhen. In sehr großen Mengen kann also auch Obst gesundheitsschädlich sein. In normalen Portionen ist es jedoch unbedenklich – auch für Menschen mit Diabetes.  

Strenge Diätpläne oder Verbote gehören der Vergangenheit an: Auch Menschen mit Diabetes können in Maßen naschen. Man muss dabei aber beachten, wie stark sich die Süßigkeit auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. 

Viele Menschen denken, dass man mit Diabetes auf zahlreiche Lebensmittel verzichten muss. Strenge Diäten und spezielle Lebensmittel gehören aber inzwischen der Vergangenheit an. 

> Lesen Sie hier, worauf Sie bei der Ernährung achten sollten, wenn Sie an Diabetes erkrankt sind.

Wie verarbeitet der Körper Zucker?

Wenn vom „gesundheitsschädlichen“ Zucker gesprochen wird, dann sind damit in der Regel Einfachzucker und Zweifachzucker gemeint. Was das ist und wie diese Zuckerarten auf den Körper wirken, erfahren Sie in unserem Beitrag über Kohlenhydrate.

Häufige Fragen im Alltag mit Diabetes Typ 2

Bekommt man die Diagnose Diabetes Typ 2, haben Betroffene und Angehörige oft viele Fragen. Einige dieser Fragen möchten wir hier versuchen zu klären:

Damit der Diabetes auch im Urlaub keine Probleme macht, sollte man gut vorbereitet in die Reise starten. Die Strapazen der Reise, ungewohnte Speisen und Getränke und ein anderer Tagesrhythmus können den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht bringen und zu Komplikationen führen. 

Die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt können empfehlen, häufiger den Blutzuckerwert zu messen und die Insulindosis anzupassen. Ob die tägliche Insulin- oder Medikamentendosis an eine Zeitverschiebung anzupassen ist, sollte im Vorfeld der Reise mit dem behandelnden Arzt, der Ärztin besprochen werden. Es empfiehlt sich, darauf zu achten, genügend Medikamente und Materialien für die Blutzuckermessung mitzunehmen, da diese möglicherweise im Reiseland nicht verfügbar sind.

Für den Notfall kann man außerdem einen sogenannten Diabetes-Pass bei sich führen. Er enthält alle wichtigen medizinischen Informationen und kann dem Gesundheitspersonal im Notfall wichtige Auskünfte über den Gesundheitszustand geben. Ein internationaler Diabetes-Pass ist in mehreren Sprachen auf den Seiten der Deutschen Diabetes Hilfe DiabetesDE erhältlich. 

Seit einigen Jahren liegt das sogenannte Intervallfasten im Trend. Dabei wird tage- oder stundenweise komplett auf Nahrung verzichtet und nur in vorher festgelegten Zeitfenstern gegessen. Manche Menschen essen z. B. acht Stunden lang ganz normal und fasten danach 16 Stunden. Man kann aber auch ein oder zwei Tage in der Woche komplett fasten. 

In einigen Studien gibt es erste Hinweise, dass Intervallfasten bei übergewichtigen Patientinnen und Patienten mit Diabetes Typ 2 zu einer Gewichtsabnahme führen und den Stoffwechsel verbessern kann. Unklar ist, welche Methode des Intervallfastens für Menschen mit Diabetes am besten geeignet ist. Längere Fastenzeiten können nämlich auch zu Problemen führen: So steigt das Risiko von Unterzuckerung, zu niedrigem Blutdruck und Flüssigkeitsmangel. Daher gilt, dass Menschen mit Diabetes nur in enger Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin fasten sollten.

Auf Alkohol müssen Menschen mit Diabetes nicht völlig verzichten. Jedoch ist zu bedenken, dass Alkohol die Arbeit der Leber stört, wodurch der Blutzuckerspiegel sinkt. In einigen Fällen besteht deshalb die Gefahr zu unterzuckern. Deshalb sollte man den Blutzucker häufig kontrollieren und eventuell auch etwas dazu essen, wenn man Alkohol trinkt. Es gibt allerdings auch alkoholische Getränke, die sehr viel Zucker enthalten. Besonders süße alkoholische Getränke sind daher nicht empfehlenswert.

Menschen mit Diabetes können problemlos Sport treiben, wenn sie einige Punkte beachten. Beim Sport oder anderen anstrengenden Aktivitäten wie Hausputz oder Gartenarbeit ist das Risiko von Unterzuckerung erhöht. Um dem vorzubeugen, können Menschen mit Diabetes ihren Blutzucker häufig kontrollieren – vor allem, wenn sie Insulin spritzen. Bei Anzeichen einer Unterzuckerung kann z. B. ein Stück Traubenzucker, Saft oder Limonade helfen, den Blutzuckerwert wieder anzuheben. Im Notfall hilft der Glukagon-Pen. Wer noch nie Sport getrieben hat oder lange nicht mehr aktiv war, kann vorher mögliche Risiken mit der Ärztin, dem Arzt klären.

Wie messe ich meinen Blutzucker?

Wenn der Zucker im Blut von den Körperzellen nicht mehr richtig aufgenommen und verarbeitet werden, steigt der Blutzuckerspiegel. Dies ist bei Menschen mit Diabetes der Fall. Für sie ist es wichtig, ihren Blutzucker regelmäßig zu messen.

Apps zum Selbstmanagement

Welche Apps gibt es für Menschen mit Diabetes Typ 2?

Gesundheits-Apps sind inzwischen weitverbreitet und erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch für Menschen mit Diabetes gibt es eine große Auswahl an Apps für Smartphones oder Tablets. Diese Apps sollen den Alltag und den Umgang mit der Erkrankung erleichtern. 

Es gibt Apps mit verschiedenen Funktionen:

Manche Apps funktionieren wie eine Art Tagebuch, in dem man außer den Blutzuckerwerten notieren kann, was man gegessen hat und ob man körperlich aktiv war. Auch die tägliche Medikamentendosis lässt sich in einigen dieser Apps festhalten.

Einige Apps können die Benutzerin, den Benutzer an eine bestimmte Aktivität erinnern, z. B. an eine Medikamenteneinnahme oder eine Blutzuckermessung. 

Auch reine Informations-Apps mit Tipps und Erklärungen rund um die Erkrankung Diabetes Typ 2 sind erhältlich.

Gemessene Blutzuckerwerte lassen sich z. B. über eine Bluetooth-Verbindung zwischen Blutzuckermessgerät und Handy in spezielle Apps übertragen.

Manche Apps ermöglichen es, ein Feedback zu bestimmten Gewohnheiten zu bekommen. Beispielsweise gibt es Apps, bei denen man Fotos von seinen Mahlzeiten an eine Ernährungsberaterin, einen Ernährungsberater schickt, um eine Rückmeldung zu erhalten. 

Wer Rezeptideen für gesunde und ausgewogene Gerichte sucht, findet auch dazu eine Vielzahl an Apps.

Gibt es auch Diabetes-Apps auf Rezept?

Ärzte und Ärztinnen bzw. Psychotherapeuten und -therapeutinnen können bestimmte Apps auch auf Rezept verschreiben. Die Kosten für solche ausgewählten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) werden dann von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Derzeit hat das Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für Betroffene folgende Apps zertifiziert und in ihr Verzeichnis für Digitale Gesundheitsanwendungen (kurz: DiGA) aufgenommen bzw. „vorläufig aufgenommen“:

HelloBetter Diabetes und Depression ist ein interaktives psychologisches Therapieprogramm zur Reduktion depressiver Symptome bei Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2. Der 12-wöchige Online-Kurs beinhaltet Methoden und Übungen der kognitiven Verhaltenstherapie sowie diabetesspezifische Themen, z.B. der Umgang und Auswirkungen von Diabetes auf die Partnerschaft oder der Umgang mit Gedankengrübeln rund um die Erkrankung. Auch Themen wie Ernährung, Bewegung und gesunder Schlaf sind Inhalt der Anwendung. Nutzer und Nutzerinnen erhalten zu jeder Einheit eine schriftliche Rückmeldung eines Psychologen oder einer Psychologin. Auch bei Fragen zur Anwendung oder in Krisensituationen kann ein Psychologe kontaktiert werden. Zum Online-Kurs gibt es zusätzlich ein Online-Tagebuch, eine Begleit-App und wiederholte Symptom-Checks. 

Der Nutzen der Anwendung wurde in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 254 Betroffenen untersucht. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Teilnahme an dem Online-Kurs wirksam depressive Symptome reduzieren kann. Das BfArM hat auf Grundlage dieser Ergebnisse die Anwendung dauerhaft in das DIGA-Verzeichnis aufgenommen. 

>  Weiterführende Informationen über die Gesundheitsanwendung HelloBetter Diabetes und Depression finden Sie hier.

Vitadio ist eine App für Menschen mit Diabetes Typ 2. Sie soll Nutzern und Nutzerinnen helfen, ihre Erkrankung im Alltag besser zu managen und gesünder damit zu leben. Vitadio ist als Ergänzung zur ärztlichen Therapie zu verstehen und kann auf Rezept verordnet werden. 

Das BfArM hat die App zertifiziert und in das DiGA-Verzeichnis „vorläufig aufgenommen“. Die App befindet sich damit in einer Erprobungsphase, d.h. es gibt erste Hinweise, dass die App förderlich sein könnte. Der Hersteller muss die Wirksamkeit der App aber noch abschließend nachweisen.  

Das Programm ist als Lehrgang zum Mitmachen gestaltet. Es behandelt Themen wie Motivation, Ernährung, Sport und Bewegung, Schlaf und seelisches Wohlbefinden. Das Programm dauert insgesamt zwölf Monate und ist in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase lernen Nutzer und Nutzerinnen neue Gewohnheiten. Diese sollen dabei helfen, das Gewicht und den Blutzucker-Spiegel zu senken. In der zweiten Phase geht es darum, die erreichten Ziele langfristig zu halten. Die App orientiert sich dabei an den Fortschritten und Entscheidungen der Nutzer und Nutzerinnen.

Für Fragen zur Bedienung des Programms steht eine persönliche Beratung über einen Chat zur Verfügung. In Online-Gruppen können Nutzer und Nutzerinnen Erfahrungen austauschen.

Weiterführende Informationen über die Gesundheitsanwendung „Vitadio“ finden Sie hier.

Apps auf Rezept

Apps spielen beim Thema Gesundheit eine immer wichtigere Rolle. Wie die digitalen Anwendungen zugelassen werden, wo man sie bekommt und was zu beachten ist – ein Überblick.

Welchen Nutzen haben Apps zum Selbstmanagement?

Apps sollen Menschen mit Diabetes im Alltag als praktische Unterstützung dienen. Die einzelnen Apps unterscheiden sich stark voneinander. Einige Studienergebnisse lassen vermuten, dass gute Apps sich positiv auf die Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer auswirken und zum Beispiel dabei helfen können, den Langzeitblutzuckerwert zu senken. Die Beweislage ist jedoch unsicher. 

Wie finde ich eine gute App?

Es gibt eine riesige Auswahl an Apps für Menschen mit Diabetes. Die Qualität der Anwendungen ist jedoch sehr unterschiedlich. Apps können auch gefährlich werden, z. B. wenn sie eine Insulindosis falsch berechnen. Umso wichtiger ist es, jede App vor der Nutzung sorgfältig zu prüfen. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit bietet eine Checkliste für Gesundheits-Apps, die bei der Auswahl helfen kann.

Wer nicht selbst nach einer App suchen möchte, kann auch die behandelnde Ärztin, den behandelnden Arzt nach Empfehlungen fragen. 

Anlaufstellen für Menschen mit Diabetes Typ 2

Die erste Anlaufstelle bei einem Verdacht auf Diabetes ist die Hausärztin oder der Hausarzt. Sie können bei Bedarf an eine Facharztpraxis verweisen. Eine solche Praxis findet man z.B. über die Internetseite der Deutschen Diabetes Gesellschaft. 

Es gibt viele Selbsthilfegruppen und andere unterstützende Organisationen für Personen mit Diabetes Typ 2 in Deutschland, z. B.: beim
Deutschen Diabetiker Bund, der Deutschen Diabetes-Hilfe und verschiedene Online-Treffpunkte wie #dedoc.

Weitere Anlaufstellen sind in dem von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ins Leben gerufenen Diabetesinformationsportal unter www.diabinfo.de zu finden. 

Informationen zur Selbsthilfe finden Betroffene auch bei der NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen).

Informationen für Angehörige von Menschen mit Diabetes Typ 2

Die Diagnose Diabetes Typ 2 betrifft oft nicht nur die Patientin, den Patienten selbst, sondern auch das unmittelbare Umfeld – Lebenspartner, Kinder oder andere Angehörige. Diese haben oft viele Fragen und Sorgen.

Was kann ich als Angehöriger tun?

Diabetes Typ 2 ist eine Erkrankung, die sich mit Unterstützung besser bewältigen lässt. Angehörige können aktiv an der Behandlung mitwirken, etwa indem sie Betroffene bei Bedarf zu Arztterminen oder Diabetesberatungen begleiten. Sie können die Umstellung auf eine gesündere und ausgewogene Ernährung erleichtern, zum Sport motivieren, auf Symptome einer Über- oder Unterzuckerung achten und im Notfall helfen.

Gibt es auch Schulungen für Angehörige?

Angehörige haben auch die Möglichkeit, an Schulungen im Rahmen der Disease-Management-Programme (DMP) teilzunehmen. Ein neues Schulungsprogramm (DiaLife) ausschließlich für Angehörige von Menschen mit Diabetes Typ 2 wird zurzeit in einer Studie geprüft. Die Schulung hat das Ziel, praktisches Wissen rund um die Erkrankung zu vermitteln und Strategien zum Umgang mit Diabetes Typ 2 aufzuzeigen.

Wo finde ich Selbsthilfegruppen oder Foren zum Thema?

Eine Anlaufstelle für Angehörige ist die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen).

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten finden sich auf den Seiten des Diabetesinformationsportals.

Diabetes Typ 2 behandeln

Die optimale Diabetesbehandlung kann sehr individuell sein – je nachdem wie alt ein Mensch ist, wie sein Alltag aussieht und wie weit der Diabetes fortgeschritten ist.

Quellen und Hinweise

Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.

Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale Versorgungsleitlinie Typ-2-Diabetes – Teilpublikation der Langfassung, 2. Auflage. Version 1. [online]. 2021. https://www.leitlinien.de/mdb/downloads/nvl/diabetes-mellitus/diabetes-2aufl-vers1.pdf [28.06.2021].

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). HelloBetter Diabetes und Depression. 2021. [online]. https://diga.bfarm.de/de/verzeichnis/1376 [14.01.2022]

Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Vitadio. 2022. [online]. https://diga.bfarm.de/de/verzeichnis/746 [05.08.2022].   

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diabetesDE-Deutsche Diabetes Hilfe. Checkliste: Die 5 häufigsten Fehler beim Blutzucker messen. [online]. 2014. https://www.diabetesde.org/system/files/documents/cl_diabetesde_5_fehler_blutzucker_messen_2019_0.pdf [22.02.2020].

Esefeld, K. et al.: Diabetes, Sport und Bewegung. Diabetologie, 2020, 15 (Suppl 1):S148–155. 

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Heinemann L, Deiss D, Siegmund T, Schlüter S, Naudorf M, von Sengbusch S et al. Glukosemessung und -kontrolle bei Patienten mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes. Diabetologie 2019;14(Suppl 2):S119–41.

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Verband der Diabetes-Beratung- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD). Leitfaden zur Glukose-Selbstkontrolle in Beratung und Therapie. 3. Auflage. [online]. 2019. https://www.vdbd.de/fileadmin/portal/redaktion/Publikationen/190516_VDBD_Leitfaden_Glukose_Selbst.pdf [03.06.2021].

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Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.

Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.

Autoren und Autorinnen:
Anne Engler
Anne Engler

Anne Engler

Referentin Evidenzbasierte Medizin
Anne Engler ist Gesundheitswissenschaftlerin. Für die Stiftung erarbeitet sie mit den Methoden der evidenzbasierten Medizin Inhalte für multimediale Informationsangebote.
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Lisa-Marie Ströhlein
Lisa-Marie Ströhlein

Lisa-Marie Ströhlein

Medical Writerin
Lisa-Marie Ströhlein studierte Medizinische Biologie mit dem Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation. Für die Stiftung bereitet sie komplexe medizinische Themen und Inhalte in laienverständlicher Sprache auf.
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Nastasia Vogelsang
Nastasia Heilemann

Nastasia Vogelsang

Senior-Multimedia-Producerin
Nastasia Vogelsang studierte Angewandte Medienwirtschaft mit Schwerpunkt TV-Producing. Für die Gesundheitsinformationen der Stiftung konzipiert sie multimediale Formate und steuert deren Umsetzung.
Wissenschaftliche Beratung:
Prof. Dr. Anke Steckelberg
Prof. Dr. Anke Steckelberg

Prof. Dr. Anke Steckelberg

Prof. Dr. phil. Anke Steckelberg studierte Lehramt Berufliche Schulen mit der Fachwissenschaft Gesundheit; promovierte in den Gesundheitswissenschaften zum Thema Evidenzbasierte Gesundheitsinformation und arbeitete danach an den Universitäten Hamburg und Bremen. Die Wissenschaftlerin forscht und lehrt zu den Themen evidenzbasierte Gesundheitsinformationen und kritische Gesundheitskompetenz. Sie ist seit 2016 als Professorin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig.

Die Stiftung Gesundheitswissen hat das Ziel, verlässliches Gesundheitswissen in der Bevölkerung zu stärken. Die an der Erstellung unserer Angebote beteiligten Personen haben keine Interessenkonflikte, die eine unabhängige und neutrale Informationsvermittlung beeinflussen.

Weitere Hinweise zum Umgang mit Interessenkonflikten finden Sie hier.

Alle unsere Angebote beruhen auf den derzeit besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie stellen keine endgültige Bewertung dar und sind keine Empfehlungen.

Weitere wichtige Hinweise zu unseren Angeboten finden Sie hier.

Aktualisiert am: 10.08.2022