Depressionen verändern das Leben der Betroffenen und ihrer Familien. Hier erhalten Sie Antworten auf häufige Fragen zum Umgang mit der Erkrankung und Erfahrungsberichte von Patientinnen und Patienten wie auch von Angehörigen, die Sie vielleicht im Alltag unterstützen können. Die Seite informiert Sie auch über die Möglichkeiten, professionelle Hilfe zu finden.
Depressionen können wie aus dem Nichts alles verändern. Selbst einfachste Dinge wie das morgendliche Aufstehen fallen vielleicht schwer. In den folgenden Filmen berichten Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen über ihre persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Depressionen.
Sophie Schäfer
Ich bin Sophie Schäfer, geboren 1993 und leide seit 2007 an Depressionen. Angefangen hat es mit circa 14 Jahren. Zu dieser Zeit habe ich mich oft nicht nur traurig gefühlt, sondern auch auf eine Art "leer" und unverstanden. Ich habe sehr viel grundlos geweint und ich wusste nicht warum.
Die Diagnose an sich war für mich nicht wirklich schockierend. Es war einfach eine Art Bestimmung in dem Sinne, dass ich das Ganze nicht mehr als
Wirrwarr wahrgenommen habe, sondern es als Depression betiteln konnte.
Eine Ursache war, dass ich meine leibliche Mutter sehr früh verloren habe, als ich noch sehr klein war. Und das hat bei mir auch Verlustängste hervorgerufen. Und zum anderen hat sich herausgestellt, dass es auch genetische Aspekte gibt. Und dieser genetische Hintergrund sorgt dafür, dass ich die Krankheit mein ganzes Leben lang haben werde.
Mit 18 Jahren habe ich mit dem ersten Therapeutenbesuch dann auch angefangen, die Medikamente zu nehmen. Mehr oder weniger durchgehend bis heute. Die Gruppentherapie lief etwas länger als ein Jahr. Darüber habe ich festgestellt, wie wichtig es ist, auch zu schauen, wie andere damit zurechtkommen. Um sich dann etwas herauszusuchen, was für einen selbst eine Lösung sein könnte. Und so habe ich mit dem Joggen angefangen - häufig auch in schlechten Phasen. Das gibt so ein wahnsinniges Gefühl von Freiheit, wenn ich joggen gehe. Ich kann mit jedem Schritt diese Gedanken abschütteln. Das ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl!
Mittlerweile geht es mir mit meiner Depression deutlich besser. Es ist so, dass ich sehr viel gefestigter in meinem Leben bin. Ich weiß, dass die Medikamente mich unterstützen. Ich weiß aber auch, was ich selbst tun kann, wenn ich noch einmal in ein solches Loch falle. Und so habe ich mir bestimmte Atemübungen beigebracht. Ganz tief einatmen - Halten - Ausatmen. Und gerade dieses Ausatmen, das beruhigt innerlich.
In besonders stressigen Phasen ist es oft so, dass ich nicht schlafen kann. Die Gedanken kreisen: "hätte-wäre-wenn" - Situationen werden gedanklich durchgespielt. Und richtig zur Ruhe komme ich erst, wenn ich mir ein Hörbuch anmache. Und sobald ich das höre, mich voll und ganz auf die Geschichte konzentriere, dann schlafe ich meistens innerhalb von Minuten ein.
Früher war es sogar so, dass ich in schlechten Zeiten mein Strickzeug immer in einer kleinen Tüte dabeihatte. Und wenn es dann besonders stressig für mich war, dann habe ich mich irgendwo hingesetzt, mein Strickzeug rausgeholt und eine Runde gestrickt. Die Konzentration darauf - die wirkt einfach beruhigend. Ich kann alles um mich herum abschalten und grenze damit auch den Stress aus. Ein Resultat aus dem "Stricken unterwegs" ist meine Patchwork-Decke. Diese Decke lässt mich auch meiner leiblichen Mutter ein bisschen näher kommen, weil dort tatsächlich noch ein kleines Stück Restwolle verarbeitet ist, dass ich von ihr damals geerbt habe. Und das habe ich in dieser Decke verewigt!
Ich ziehe demnächst in eine neue Stadt. Das lässt auch mein Gedankenkarussell wieder etwas schneller drehen. Und das macht das Ganze etwas schwierig, aber ich versuche das Positive darin zu sehen. Mittlerweile ist es so, dass ich auf eine gewisse Art und Weise stärker bin als die Erkrankung. Allein dieses Wissen im Hinterkopf zu haben und damit umgehen zu können, das stabilisiert enorm.
Wissen ist gesund.
Simone Klein
Mein Name ist Simone Klein und bei meinem Mann Sascha wurde 2016 eine Depression festgestellt. Er war sehr schnell aggressiv, man kam überhaupt nicht mehr an ihn heran. Er war verschlossen. Andererseits war er wieder total gut gelaunt und im nächsten Moment traurig. Wir konnten damit nichts anfangen.
Wir hatten eine extreme Ehekrise. Ich wollte definitiv ausziehen. Denn mir hat's gereicht. Mir war das irgendwann zu viel. Die Schreierei und die Anfeindungen, ich würde ihm unterstellen, er sei nicht normal, er hätte einen "Schuss". Und da habe ich gesagt: „Ich habe nicht gesagt, du bist blöd oder du hast einen Knall. Irgendetwas stimmt nicht. Geh zum Arzt und lass dich untersuchen!"
Ich dachte, er wäre unzufrieden mit seinem Leben. Das kommt ja öfter mal vor in einem gewissen Alter. Bis die Diagnose kam...
Für mich war es einfach nur wichtig zu wissen, was los ist! Als ich wusste, er ist krank und man kann ihm helfen und man muss für ihn da sein, war es für mich einfacher. Wir hatten etwas Greifbares, wo wir wussten, womit wir arbeiten können. Wir wussten, er ist nicht von Grund auf böse, er ist nicht von Grund auf aggressiv. Es gibt da eine Krankheit, die ihn dazu macht.
Er hat sich dann entschlossen, eine stationäre Therapie zu machen, weil ich auch gesagt habe: "Geh weg von zu Hause mit den ganzen Problemen, dem Ärger und dem Stress."
Jedes Mal, wenn er beim Arzt war und dort Gespräche hatte, habe ich mich mit ihm zusammengesetzt und gesagt: „Möchtest Du darüber reden?" Und dann hat er auch meistens mit mir geredet. Und dadurch wusste ich auch besser damit umzugehen. Ich wusste, wie ich ihn anpacken soll - was mir selbst sehr geholfen hat.
Im Prinzip sitzen wir ständig auf einem Pulverfass, wenn ich das mal so ausdrücken kann. Du weißt eben nie: Hält die gute Phase, die im Moment sehr lange anhält? Oder kommt wieder etwas zurück? Wenn irgendwas Negatives passiert, z.B. eine hohe Rechnung, die gezahlt werden muss, oder auf der Arbeit läuft es nicht oder das Auto geht kaputt - Du weißt nie: Rastet er dann wieder aus?
Man merkt es, wenn die Stimmung schlecht ist. Wenn er schlecht gelaunt ist, dann sieht man uns alle in verschiedene Räume verschwinden. Die Kinder sitzen dann in ihren Zimmern und hören Musik. Ich geh rüber ins Schlafzimmer, bügel oder mach' irgendwas. Und irgendwann komme ich raus und es ist, als wäre nie etwas gewesen. Wir haben gelernt damit umzugehen.
Wir sind einfach ehrlich zueinander. Trotz Krankheit und trotz Angst, dass er vielleicht dann sauer wird, sagen wir ihm auch: "Glaubst Du, nur weil du einen an der Waffel hast, kannst Du hier dicke Arme machen?" Dann lacht er sich kaputt! Ein gewisses Maß an Humor brauchst du, um das Ganze auch verarbeiten zu können und deinem Gegenüber zu zeigen, es ist nichts Schlimmes. Es ist einfach da und ich helfe dir, wo ich kann.
Was mir viel hilft: Ich rede mit meinen Freundinnen. Wir gehen oftmals nach der Arbeit ein Kölsch trinken und das lenkt mich ab. Ich habe betroffene Angehörige in meinem Umfeld und Bekanntenkreis gefunden. Oftmals durch Zufall, weil keiner gerne offen darüber redet. Auch wenn jeder Fall anders ist, wenn jeder Mensch anders ist, man sieht als Angehörige: Du bist nicht allein, es gibt noch andere Leute und vielleicht hat jeder so ein bisschen
einen kleinen Rat oder einen Tipp, wie er damit umgeht - wo man sich was abkupfern kann.
Ich habe auch ganz tolle Kinder, mit denen ich viel unternehme. Und wenn ich laufen gehe, denke ich auch nicht groß über irgendwas nach. Dann schaue ich nur, dass meine Atmung stimmt, dass meine Beine funktionieren. Das hilft ungemein. Du kommst entspannt und mit reinem Gehirn wieder nach Hause.
Ich sorge mich um ihn, muss aber auch an mich denken. Da ich hier praktisch das meiste Geld mit nach Hause bringe. Er hat durch die Krankheit die Arbeit verloren und dann musste ich im Prinzip alles an mich reißen. Ich habe zwei Jobs und bin jetzt der Leitlöwe in der Familie. Er glaubt zwar immer noch, dass er es sei, aber das ist er nicht. Ich lasse ihn in dem Glauben - dann ist er auch glücklich. Aber im Prinzip bin ich es.
Weil ich weiß, dass er krank ist und wir im Prinzip außer mit Gesprächstherapien und Tabletten nichts daran ändern können. Er ist auch nicht todkrank. Er ist wie er ist. Er ist trotz allem immer noch der Sascha, den ich geheiratet habe. Und den muss ich halt irgendwie rauslocken und das macht mich eigentlich so gelassen!
Wissen ist gesund.
Heike Demke
Ich bin Heike Demke, geboren 1960 und seit 10 Jahren an Depressionen erkrankt. Als ich die Diagnose gestellt bekommen habe, war ich eigentlich befreit. Weil ich wusste: Jetzt ist eine Diagnose da, die nehme ich an. Die Angst, wie gehen andere damit um, die hatte ich, gar keine Frage. Aber ich wusste, da ist sie und ja, ich muss damit umgehen können, allein.
Es ging mit Angstzuständen im Dunklen los. Dass ich nur noch bei Licht schlafen konnte. Dass ich sehr unruhig war, dass ich Angst hatte, etwas zu verpassen. Und dass ich Angst vor mir selber hatte.
Es ist wie so ein Schalter, der umklickt. Den man aber nicht wieder zurück machen kann. Das ist geschieht einfach im Kopf. Aber ich konnte es nicht steuern. Das war das Schlimme daran, dieses "Nicht über sich herrschen zu können". Das war eine wahnsinnig große Gefahr. Ich wusste, ich muss da etwas machen, ich muss da raus!
Ich musste mich sehr überwinden, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Weil es ja immer hieß: „Aha, Du gehst zum Seelen-Klempner oder zum Bekloppten-Doktor." Und das war für mich wirklich hart!
Es ist sehr, sehr schwer, überhaupt einen guten Therapeuten zu finden, bei dem man sich öffnen kann. Und so vergingen ein paar Jahre, bis ich endlich eine Klinik fand. Ich hatte gehofft, dass die praktisch einfach den Schalter für mich umschalten und ich bin geheilt! Aber es ist einfach nur eine Begleitung, die sie da geben und ich kann halt nur etwas ändern. Ich muss komplett mein Leben ändern, meine Einstellung ändern.
Ich bin dann viel umgezogen. Mindestens 10 Mal, weil ich einfach ein Zuhause gesucht habe. Und dann bin ich an eine Psychologin gekommen, die gesagt hat: „Gehen Sie an den Punkt zurück, wo sie am glücklichsten waren." Und das habe ich gemacht. Innerhalb von 2 Wochen die Sachen gepackt und umgezogen. Und ich wusste sofort: Das ist es! Sie hatte recht. Und das war wirklich meine Rettung.
Den Alltag umstellen, war schwer. Gelassenheit lernen. Vieles nur für mich tun. An mich denken! Einfach meine Bedürfnisse sehen und nicht die der Anderen! Wie z.B. "Wann braucht mich jemand?" oder "Wo muss ich jetzt sein?" Das habe ich jetzt schon ein wenig gelernt. Ich kann das nicht immer. Aber immer öfter nein sagen! Und ich habe mich von Leuten
distanziert, die mir weh tun und die mir nicht guttun.
Ich hab dann gewusst, ich brauche jemanden, der auch für mich da ist. Und dann habe ich meinen kleinen Anton gekauft, meinen Hund, der auch sein
Schicksal hat. Ich helfe ihm - er hilft mir!
Mittlerweile gehe ich offen damit um, weil ich das einfach nicht mehr verheimlichen möchte. Ich denke, dass viele es nicht sagen mögen, dass es ihnen mal schlecht ging. Oder dass sie auch in eine depressive Phase reingerutscht sind. Aber ich finde es wichtig - für mich ist es
wichtig! Meine engsten Freundinnen wissen es und waren auch froh und haben mir gesagt: „Du hast es uns endlich erzählt!" Und ich sagte: "Ja, ich konnte es vorher nicht, ich hatte Angst!" Aber jetzt stehe ich wirklich dazu und sage "Es ist so."
Ich bin wieder im Theater Abo mit einer Freundin, weil es einfach guttut. Wieder raus, mit Menschen, auch wenn es mir manchmal schwerfällt, aber ich gehe raus.
Ich schreibe jetzt mein Leben auf. Das ist natürlich nicht immer einfach.
Man kommt ja wieder zurück in diese Welt, die man eigentlich verlassen hat. Es ist auch nicht immer tränenlos, aber zur Bewältigung von allem finde ich es sehr schön. Und es soll für mich sein.
Heute bin ich glücklich. Ich bin in meinem Leben wieder angekommen. Ich bin natürlich nicht geheilt. Aber ich bin stabil. Wenn auch die Phasen zwischendurch noch kommen, ich wüsste, ich steh' das durch. Ich muss es hinkriegen. Denn wir haben wirklich nur dieses eine Leben!
Wissen ist gesund.
Gulnara Schrader
Ich bin Gulnara Schrader. Ich bin 1970 geboren und seit 2012 leide ich an Depressionen.
Ich konnte mich tagelang im Bett verkriechen und nichts machen. Die Diagnose hat mich sehr schockiert. Denn das ist keine "leichte" Diagnose sozusagen. Ich hatte das nie und in meiner Familie ist das auch noch nie vorgekommen. Deswegen war es für mich sehr schlimm.
Ich habe 2010 einen deutschen Mann geheiratet. Und wir sind mit meinem Sohn aus Kasachstan im gleichen Jahr nach Deutschland umgezogen. Die ersten zwei Jahre unserer Ehe waren gut. Aber dann hat die Streiterei angefangen. Und ja, am Schluss kam es auch zu Gewalt. Also da hat mein Mann mich geschlagen. Ich glaube, dass diese Situation meine Depression sehr verschlimmert hat. Natürlich. Ja...
Und das Verhalten meines Mannes hat eigentlich zu dieser Depression auch geführt. Die Depressionsphasen kommen immer wieder. Und ganz schlimm sind sie, wenn ich irgendwelche schweren Probleme habe. Zum Beispiel: Ich bin alleinerziehend und muss ich um meine Kinder allein kümmern. Ich muss alles selbst organisieren. Aber auch andere Sachen. Das sind diese bürokratischen Dinge, wenn z.B. irgendwelche Behörden irgendwelche Formulare ausgefüllt haben wollen. Ich soll Nachweise schicken und so etwas. Dann wird mein Kopf "voll" und ich denke: Wie geht es weiter?
Anfang 2018 ging es mir sehr schlecht. Also wirklich sehr schlecht, so dass ich mir Hilfe holen musste. Weil ich dachte, ich komme allein nicht mehr klar. Ich habe mich freiwillig in der psychiatrischen Klinik gemeldet. Und die Verhaltenstherapie, die ich dort gemacht habe, stationär im Klinikum, die hat mir sehr gut geholfen, mit meinen Problemen besser umzugehen. Dass eben die "Probleme" wirklich nicht so schlimm sind, wie sie mir erscheinen.
Und deswegen mach ich das jetzt so, dass ich alles schrittweise regele. Schritt für Schritt. Ich schreibe alles auf einen Zettel. Und wenn eine Sache erledigt ist, dann streiche ich sie. Und dann freue ich mich, dass ein Problem weg ist und gehe weiter.
Damit ich mit meiner Depression besser umgehen kann, tue ich Sachen, die ich sehr gerne mache. Ich nähe gerne. Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Das tut mir sehr gut, denn es lenkt mich von den schlechten Gedanken ab. Und ich verbringe viel Zeit mit meinen Kindern. Ein kleines Kind zu haben, ist wirklich sehr positiv für mich. Denn ich kann mich nicht einfach alleine im Bett verkriechen und dort lange liegen bleiben. Meine Kleine gibt mir Schwung! Sie hilft mir, ja also so eine Art Hilfe.
Die Angst kommt manchmal auf mich zu, dass ich vielleicht noch mal in einer Episode lande. Aber da schiebe ich diese Gedanken weg! Einfach raus aus dem Kopf!
Im Moment geht es mir gut, kann ich sagen. Ich habe viel gelernt. Und ich lerne noch viel, wo ich mir selbst helfen kann. Ich bin der Meinung, dass man sich mit eigener Kraft gesund machen kann. Natürlich mit medizinischer Hilfe. Aber ganz gesund kann man nur sein, wenn man das will.
Wenn man es selbst will!
Wissen ist gesund
Jochen Schulze
Ich heiße Jochen Schulze, meine Tochter Anna ist 1990 geboren. Bei ihr wurde 2005 eine Depression festgestellt.
Mein Leben hat es eingangs sehr beeinflusst. Ich hatte immer Angst, irgendwas verkehrt zu machen. Ich habe sie anfangs in Watte gepackt. Ich hatte Angst bei jedem Wort. Sie hat ja schwerste Depressionen gehabt. Sie hat sich geritzt. Sie hat Selbstmordgedanken gehabt.
Und insofern habe ich im Grunde genommen alles verkehrt gemacht. Bevor ihre Depression festgestellt wurde, war im Nachhinein für mich auffällig, dass sie sich zurückgezogen und eingeigelt hat. Das war ja auch wie ein Schock! Das muss man sagen, wie es ist!
Ich hab mich da wahrscheinlich völlig irrational verhalten in den ersten Monaten. Außer sagen zu können: Begib Dich in eine Therapie! Mach und tu' was! Da ist mir auch nichts weiter eingefallen.
Meine Tochter hat dann erst einmal ca. 4 Wochen eine ambulante Therapie gemacht. Und anschließend 3 Monate stationär. Und im Rahmen der Therapie sind wir uns wieder nähergekommen.
Man frag sich schon, ob man als Vater versagt hat? Ich will auch nicht abstreiten, dass ich sicherlich auch wochenlang depressiv war. Weil ich denke mal, dass 90% der Angehörigen auf jeden Fall mit sich und solchen Situationen völlig überfordert sind. Angehörige, die sehr nah und innig zu den Personen stehen, sollten begleitend auch zumindest Broschüren oder Informationen kriegen. Oder selbst eine begleitende Therapie.
Ich war ganz allein auf mich gestellt, musste mich selbst reinlesen. Ich habe mir Fachbücher gekauft. Ich habe mich online belesen. Und hätte dieses Wissen gern etwas früher gehabt. Dann hätte ich mich von Vornherein gleich anders verhalten.
In Bezug auf Anna ist mir jetzt auch klar geworden, dass ich ihre Probleme, mögen sie auch noch so marginal und winzig sein, ernst nehme und darauf eingehe.
Mir ist auch schwergefallen, dass sie darüber nicht reden wollte. Das musste ich aber im Laufe der Zeit akzeptieren. Denn es muss ja von ihr kommen. Ich kann sie nicht bedrängen.
Aufgrund der Gespräche wurde klar, dass die Situation zu Hause mit dem neuen Partner meiner Ex-Frau für sie unbefriedigend war. Sie empfand ihn als Fremdkörper. Und ich habe überlegt und sie dann gedrängt, eine eigene Wohnung zu nehmen. Und das hat wunderbar funktioniert.
Heute würde ich sagen, sie ist sukzessive von Jahr zu Jahr stabiler geworden. Sie hat natürlich noch ein paar Problemchen, aber auch gelernt, damit umzugehen.
Seitdem sie auch offener mit anderen Leuten umgeht, kein Geheimnis mehr draus macht, ist sie auch selbstbewusster geworden. Die Depression steht jetzt nicht mehr im Mittelpunkt. Sie ist kein Thema mehr. Es sei denn, Anna möchte darüber sprechen.
Ansonsten sage ich ihr die Wahrheit. Auch im Bewusstsein, sie zu verletzen.
Aber sie kennt mich ganz gut, weiß damit umzugehen und auch darauf zu reagieren. Die Depression meiner Tochter hat uns letztendlich enger zusammengeschweißt. Das führt auch dazu, dass wir seit 6 - 7 Jahren wirklich viel Zeit miteinander verbringen.
Wir telefonieren, haben täglich Kontakt. Wir verreisen oft, soweit ihre Zeit oder mein Portemonnaie es zulassen.
Ich würde anderen Angehörigen von Depressionserkrankten auf den Weg geben, dass sie sich - wenn es geht - wirklich Hilfe suchen. Denn man wird zwangsweise auch depressiv, behaupte ich einfach mal. Ich weiß nicht, ob es inzwischen Selbsthilfegruppen für Angehörige gibt. Es wäre zumindest ratsam, sich mit Leuten zu unterhalten. Professionell oder eben mit anderen Angehören, die so eine Phase vor kurzem durchlebt haben.
Wissen ist gesund.
Sprechstunde Patient und Arzt - Depression
Wie wichtig ist das Annehmen professioneller Hilfe?
Am Anfang war es für mich eine gewisse Überwindung, überhaupt nach Hilfe zu fragen.
Es hieß ja immer, man würde zum Seelenklempner oder Bekloppten-Doktor gehen. Und das war für mich wirklich hart! Mache ich das? Oder mach ich das nicht?
Es kam wirklich der Punkt, dass ich mich entschieden habe, doch etwas zu machen. Und zwar über die Uniklinik. Und habe meinen Vater gebeten, mich dorthin zu bringen. Dort bin ich an einen Arzt geraten, der gleich erkannt hat, was mit mir los ist.
Man kann diese Hilfe in Anspruch nehmen. Man ist nicht bekloppt und man ist auch nicht doof! Und man verschwindet auch nicht von der Welt.
Ich habe mir gesagt, lieber jetzt sechs Monate mich selbst finden, mit mir und an mir arbeiten, als dass ich die Probleme mein Leben lang vor mir herschiebe.
Wie schnell konnten Sie mit der Therapie beginnen?
Auf meinen ersten Behandlungstermin habe ich tatsächlich 3 Monate gewartet. Mir wurde allerdings am Telefon schon gesagt, dass in einem Akutfall oder wenn ich Selbstmordgedanken habe oder ähnliches, dann soll ich mich sofort melden. Dann gibt es bestimmt auch andere Lösungen.
Diese Wartezeiten waren natürlich schlimm! Ich brauchte die Hilfe ja jetzt. Und nicht irgendwann in zwei, drei Monaten. Sondern jetzt!
Die Wartezeit ist unendlich lang. Außer man hat ein Auto und fährt dann bis zu 50 km weit. Das kann man aber nicht. Wenn man aus der Therapie rauskommt, ist man einfach fertig. Und dann noch Auto fahren? Das wäre für mich keine Option gewesen.
Was ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie?
Mit meiner ersten Therapeutin kam ich super zurecht. Sie ist dann aber leider in Rente gegangen. Und dann wieder jemanden zu finden, dem ich auf Anhieb vertrauen kann, das war gar nicht so leicht. Dann hört man schon mal: "Nein, geh besser nicht zu dem Therapeuten, guck dich lieber woanders um."
Damals, bevor ich mich in die Tagesklinik begeben habe, habe ich mich über Kliniken, den Aufenthalt und deren Methoden informiert. Und ich habe im Internet wirklich nur Horrorgeschichten gelesen, so dass ich schon Angst hatte, mich überhaupt darauf einzulassen. Im Nachhinein habe ich das - Gott sei Dank - abgelegt und mich darauf eingelassen. Sonst würde ich heute hier nicht so sitzen!
Es ist sehr schwer, überhaupt einen guten Therapeuten zu finden, wo man sich öffnen kann, die einen auch verstehen oder das Leben auch verstehen.
Ich bin tatsächlich sogar in eine andere Stadt gefahren, regelmäßig, um einen Therapeuten zu finden, dem ich auch vertrauen kann.
Wie nützlich sind Internet- und Eigenrecherchen?
Man sollte darauf verzichten, sich in Foren und Patientengruppen auf den von Rat von Mitpatienten zu verlassen. Denn dafür gibt es Fachleute und eben nicht Mitpatienten. Denn denen geht es im Moment genauso schlecht oder schlechter als einem selbst.
Online-Recherchen können in dem Sinne positiv sein, dass sie einem bei Lösungsansätzen helfen können. Andererseits können sie auch schnell Panik verursachen, in dem sie Schlimmeres diagnostizieren als man eigentlich hat.
Ja, man muss vorsichtig sein, wenn irgendwelche unbekannten Seiten irgendwelchen Quatsch schreiben und das stimmt nicht.
Wenn jemand sagt: „Ich nehme die Stunde 150 Euro, aber ich kann Dir helfen!" Finger weglassen!
Es ist sehr wichtig, dass man sich nicht nur auf eine Quelle verlässt. Denn Quellen können man manchmal doch sehr einseitig sein. Und sich da bei mehreren Quellen zu informieren und zu schauen, das ist schon sehr wichtig, denke ich.
Wissen ist gesund.
Depressionen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung. Sie lähmen Menschen im Alltag und können beruflich und privat eine schwere Last sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit der Erkrankung umzugehen. Dabei kommt es immer auf Ihre individuellen Beschwerden, aber auch Ihre persönlichen Vorlieben an.
Betroffene geben folgende Anregungen:
„Ich weiß, was ich selbst tun kann, wenn ich noch mal in so ein Loch falle.“
Depressive Erkrankungen verändern auch das Leben der Angehörigen. Viele möchten verstehen, warum sich der ihnen nahestehende Mensch verändert hat. Sie suchen nach Wegen, wie sie betroffene Familienmitglieder oder Freunde unterstützen und selbst mit der Erkrankung umgehen können.
Konkrete Anregungen, die Angehörigen geholfen haben:
„Im Rahmen der Therapie sind wir uns wieder nähergekommen. Die Depression hat uns enger zusammengeschweißt.“
Eine erste Anlaufstelle kann die Hausärztin oder der Hausarzt sein, der Sie bei Bedarf an eine Fachärztin (Psychiaterin) oder einen Psychologischen Psychotherapeuten überweist. Sie können sich auch direkt an einen Therapeuten oder eine Therapeutin wenden. Über die Suchfunktion der Bundespsychotherapeutenkammer finden Sie Anlaufstellen in Ihrer Nähe.
Der Austausch über die Erkrankung mit anderen Betroffenen kann hilfreich sein. Selbsthilfegruppen unterstützen Patientinnen und Patienten dabei, ihre Probleme zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und praktische Lösungen zu finden. Gemeinsam befasst man sich mit der Bewältigung der Krankheit und den damit verbundenen Problemen. Gleichzeitig kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe Sie dabei unterstützen, aktiv zu sein, wieder „unter Menschen“ zu gehen und etwas mit anderen zu unternehmen.
Auch Angehörigen von depressiven Menschen kann es helfen, Erfahrungen zu teilen und über die eigenen Sorgen zu sprechen.
In einer Selbsthilfegruppe besteht Schweigepflicht. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenfrei. Jeder bestimmt selbst, was er den anderen anvertrauen möchte und wie er mit Lösungsvorschlägen umgeht.
Um eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe zu finden, können Sie sich an die „Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)“ wenden ‒ eine bundesweite Informations- und Vermittlungsstelle im Bereich Selbsthilfe in Deutschland. Sie bietet unter anderem eine Datenbanksuche an, die es ermöglicht, einen Ansprechpartner oder eine Selbsthilfegruppe bei Depressionen zu suchen: nakos.de.
Angehörige von Patientinnen und Patienten mit Depressionen finden über das deutschlandweite Netzwerk der Angehörigenverbände Selbsthilfegruppen und weitere Beratungsangebote.
Informationen über weitere Anlaufstellen bei psychischen Erkrankungen oder in Krisensituationen haben wir für Sie zusammengestellt.
Ob Menschen mit Depression weiter arbeiten gehen, sollte gemeinsam mit dem Arzt, der Ärztin sorgfältig abgewogen werden. Einerseits hilft eine kurze Auszeit dabei, zur Ruhe zu kommen und eventuelle Probleme zu lösen. Andererseits bietet das Arbeitsleben einen festen Tagesablauf, Kontakte zu anderen Menschen sowie Ablenkung und mitunter auch Bestätigung. Fehlen diese Dinge plötzlich, wirkt sich dies mitunter ungünstig auf die Depression aus.
Fachleute empfehlen, dass eine Krankschreibung immer in Zusammenhang mit einer ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung erfolgt. Deutet sich an, dass die Krankschreibung länger als sechs Wochen andauert, müssen die Erkrankten eventuell Krankengeld beantragen.
Wem erzähle ich von meiner Depression? Wie werden meine Kollegen und Kolleginnen die Nachricht aufnehmen? Diese Fragen beschäftigen viele Menschen mit Depression. Das Problem besteht oft darin, dass die Außenstehenden die Gefühle und die Gedanken der Betroffenen nicht in vollem Umfang nachvollziehen können.
Immer noch halten sich Vorurteile, dass Menschen mit Depression faul seien, keine Disziplin hätten oder im Selbstmitleid badeten. Ein offenes Gespräch hilft unter Umständen, solche Missverständnisse auszuräumen. Wie offen Sie mit der Erkrankung umgehen, entscheiden aber nur Sie.
Nach längerer Erkrankung kann es schwer fallen, gleich wieder voll ins Arbeitsleben einzusteigen. Um die Rückkehr in den Beruf zu erleichtern, gibt es Wiedereingliederungs-Programme. Betroffene sollen so Hilfestellungen erhalten, um wieder an ihrem Arbeitsplatz arbeiten zu können und eine erneute Krankschreibung zu verhindern.
Arbeitergeber sind in Deutschland verpflichtet, ein solches betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn ein Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin mindestens sechs Wochen ununterbrochen krankgeschrieben war. Es beginnt, sobald das Teammitglied seine Rückkehr ankündigt, mit einem Gespräch mit dem Arbeitgeber. Die Teilnahme ist für Erkrankte freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden.
Während der Wiedereingliederung kehren Erkrankte Schritt für Schritt in den Beruf zurück – zunächst nur für wenige Stunden pro Woche. Dabei wird auch überprüft, ob die Erkrankten ihre beruflichen Aufgaben noch verrichten können oder ob eventuell andere Tätigkeiten gefunden werden müssen. Weitere Informationen zur Wiedereingliederung bietet eine Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Es gibt spezielle Reha-Programme für Menschen mit Depression. Dabei steht nicht die Heilung der Depression im Vordergrund. Vielmehr soll die Reha Erkrankten helfen, wieder aktiv am Leben teilzunehmen – in der Familie wie auch im Beruf. Voraussetzung dafür ist, dass man eine geeignete Behandlung mit Medikamenten und/oder Psychotherapie erhalten hat.
Die Reha ist vorrangig für Menschen gedacht, die krankheitsbedingt Probleme haben, in einen normalen Alltag und ins Berufsleben zurückzukehren. Gerade nach einer längeren Krankheitsphase tun sich viele Betroffene schwer, eine feste Tagesstruktur aufzubauen. Anderen fällt der Umgang mit Familie und Freunden schwer. Wieder anderen fällt es allgemein schwer, sich zu Aktivitäten aufzuraffen. In der Reha erlernen sie Strategien, um diese Probleme zu bewältigen.
Wenn die Ärztin, der Arzt eine Reha für geeignet hält, können Erkrankte diese beantragen – in der Regel bei der Deutschen Rentenversicherung. Sollte die Deutsche Rentenversicherung nicht für Sie zuständig sein, ist sie verpflichtet, Ihren Antrag an die richtige Stelle weiterzuleiten. Die nötigen Formulare erhält man bei Auskunfts- oder Beratungsstellen des Rentenversicherungsträgers. Man kann den Antrag auch online stellen. Für die Antragstellung benötigt man u. a. einen Befundbericht des Hausarztes, der Hausärztin. Sinnvoll ist auch ein spezialfachärztlicher oder psychotherapeutischer Befundbericht. Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie bei der Deutschen Rentenversicherung.
Bei einer erfolgreichen Behandlung mit Psychotherapie oder Medikamenten können die Beschwerden der Depression vollständig verschwinden. Andere Menschen entwickeln jedoch eine weitere depressive Episode. Aus diesem Grund empfiehlt die Nationale Versorgungsleitlinie Depression, die Behandlung nicht abrupt zu beenden, sondern langsam ausklingen zu lassen. So lässt sich das Risiko eines Rückfalls verringern.
Zusätzlich können Erkrankte einiges selbst tun, um einem Rückfall vorzubeugen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe empfiehlt z. B. folgendes:
Unsere Gesundheitsinformationen können eine gesundheitsbezogene Entscheidung unterstützen. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und dienen nicht der Selbstdiagnostik oder Behandlung.
Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression – Langfassung, Version 3.1. 2022.
Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement; 2018. Verfügbar unter: https://www.bmas.de/DE/Arbeit/Arbeitsschutz/Gesundheit-am-Arbeitsplatz/betriebliches-eingliederungsmanagement.html [28.03.2023].
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG): Kofahl C, Trojan A. Selbsthilfe, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeförderung; 2025. Verfügbar unter: https://leitbegriffe.bioeg.de/alphabetisches-verzeichnis/selbsthilfe-selbsthilfegruppen-und-selbsthilfefoerderung/ [13.08.2025]
Deutsche Rentenversicherung. Reha-Antragstellung. Verfügbar unter: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Reha-Antragstellung/reha_antragstellung.html [28.03.2023].
Hamann J, Maris N, Iosifidou P, Mendel R, Cohen R, Wolf P et al. Effects of a question prompt sheet on active patient behaviour: A randomized controlled trial with depressed outpatients. Int J Soc Psychiatry 2014; 60(3):227–35. doi: 10.1177/0020764013482311.
Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin. Depression. Ist eine Krankschreibung für mich sinnvoll? Information für Patientinnen und Patienten. Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien; 2022. Verfügbar unter: https://www.patienten-information.de/medien/patientenblaetter/depression-arbeitsunfaehigkeit.pdf [28.03.2023].
Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin. Depression. Was sollten Angehörige wissen? Information für Patientinnen und Patienten. Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien; 2022. Verfügbar unter: https://www.patienten-information.de/medien/patientenblaetter/depression-angehoerige.pdf [28.03.2023].
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Rückfallprophylaxe. Verfügbar unter: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe/behandlung/rueckfallprophylaxe [28.03.2023].
Unsere Angebote werden regelmäßig geprüft und bei neuen Erkenntnissen angepasst. Eine umfassende Prüfung findet alle drei bis fünf Jahre statt. Wir folgen damit den einschlägigen Expertenempfehlungen, z.B. des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin.
Informationen dazu, nach welchen Methoden die Stiftung Gesundheitswissen ihre Angebote erstellt, können Sie in unserem Methodenpapier nachlesen.
Die Stiftung Gesundheitswissen hat das Ziel, verlässliches Gesundheitswissen in der Bevölkerung zu stärken. Die an der Erstellung unserer Angebote beteiligten Personen haben keine Interessenkonflikte, die eine unabhängige und neutrale Informationsvermittlung beeinflussen.
Weitere Hinweise zum Umgang mit Interessenkonflikten finden Sie hier.
Alle unsere Angebote beruhen auf den derzeit besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie stellen keine endgültige Bewertung dar und sind keine Empfehlungen.
Weitere wichtige Hinweise zu unseren Angeboten finden Sie hier.
Erstellt am: 31.03.2023